Zarin Saltan von Katherina Uschachov Vorsicht Spoiler!!!

Diese Rezension fällt mir schwer, weil ich einfach Märchen und Märchenadaptionen über alles liebe. Als ich den Aufruf gesehen habe wollte ich es UMBEDINGT lesen. Denn das Cover, der Klappentext und die Leseprobe waren sehr schön.

Schnell folgte jedoch die Ernüchterung. Der Schreibstil der Autorin machte es mir zwar einfach in die Geschichte zu finden, jedoch hatte ich mehrere Probleme mit der Story an sich.

Hier habe ich für euch sehr deziert aufgelistet wo die Probleme für mich bei diesem Buch waren. Starten wir mit den positive Dingen:
💜 Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann sich die Geschichte sehr gut vorstellen
💛 Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet
💚 Die Grundidee war wirklich genial und ich war sehr begeistert
☠️  Leider waren es insgesamt einfach zu viele Plotlücken auf 138 Seiten, die mir leider etwas den Spaß an der Geschichte nahmen.
1. Die inneren Konflikte der Charaktere sind sehr schwach ausgearbeitet. Was treibt sie an und was geht in ihnen vor?
2. Wenn sich die Mutter sorgt, warum fährt sie nicht selbst vorbei und sieht nach dem Rechten?
3. Warum musste sie nach Russland und warum musste sie Viktor zu dem Fest einladen?

4. Was war mit der guten Fee? Warum war sie schon so lange ein Eichhörnchen.

5. Wie wurden die Angestellten im Krankenhaus ausgesucht bzw warum wusste man davon, dass die genau an diesem Tag Dienst hatten, als das alles geschah??

Dinge die mich nicht gestört haben , sind die Rechtschreibfehler und die Länge des Buches.

Alles in allem kann ich dem Buch leider nur   👑👑👑 von 5 Krönchen geben.

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Die Tage die ich dir verspreche von Lily Oliver

Ich habe den Klappentext gelesen und war sofort neugierig auf das Buch. Und trotz der eigentlich wenigen Lesezeit habe ich es in Rekordzeit gelesen.

Die Geschichte von Gwen und Noah hat mich einfach nur tief bewegt und emotional mitgenommene wie selten ein Buch. Denn es zeigt die ungeschönte Wahrheit wie es nach einer Transplantation weitergehen kann. Wenn eben nicht alles bestens ist, aber man immer das Gefühl hat, dass jeder erwartet das es so ist.

Lily Oliver beschreibt viele dieser Dinge nicht nur wunderschön in ihrer Geschichte sondern auch in ihrer Danksagung: „Es hat mir gezeigt, dass der Kampf um Leben sich immer lohnt, und ich hoffe sehr, dass ich mit meiner Geschichte diesem Kampf und den Menschen, die ihn täglich ausfechten, gerecht geworden bin.“

Und meiner Meinung nach ist ihr dies unfassbar gut gelungen. Man kann sich wirklich völlig in Gwen hineinversetzen und man erlebt ihre Zerrissenheit, ihre Ohnmacht, ihre Hoffnungslosigkeit und ihren Schmerz mit, als würde es einem selbst betreffen. Auch die Hilflosigkeit und die verschiedenen Copingstrategien der einzelnen Familienmitglieder sind sehr einfühlsam und ergreifend veranschaulicht.

Einfach nur eine bewegende Geschichte die sich nicht nur um ein Herz dreht sondern auch ans Herz geht.

Ich vergebe 👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen

Der Mitreiser und die Überfliegerin von Mira Valentin

Seit ich das Cover und den Klappentext gelesen habe war ich neugierig auf dieses Buch. Es rief quasi immer wieder nach mir. Und schon nach den ersten Seiten war ich gefangen in dieser bildhaften, komplexen Erzählweise die mich eingesaugt hat und erst wieder zumindest zum Teil losgelassen hat, als ich es zuende gelesen hatte.

Milan und Julies Story ist eine Geschichte mit Tiefgang. Es ist nichts was man so leichtfertig liest, denn dafür ist diese Story einfach zu komplex. Man muss in die Geschichte eintauchen und sich darauf einlassen und dann entfaltet sich ein unbeschreibliches Potenital, dass eimfach nur wow ist. Und trotzdem scheut sich die Geschichte nicht, auch Themen wie Depression aufzugreifen. Sie ist in manchen Passagen sogar sehr schwer, fast erdrückend und dunkel. Dafür scheint dann das Licht der Hoffnung oder der glücklichen Momente umso heller. Und allein für diese wunderbare Idee mit den Seelentieren musste es einfach ein Herzensbuch von mir werden.

Die Geschichte von Julie und Milan ist einfach nur ein Kunstwerk und mein Jahreshighlight 2017. Mira hat den Storyteller Award hierfür mehr als zu recht gewonnen, denn dieses Buch ist eine Quelle an Weisheiten und Ratschlägen die sich jeder verinnerlichen sollte. Sei mutig. Sei loyal. Lass dich nicht von den „Vertretern“ kriegen und mit Versicherungen und grauen Klamotten deine Kreativität ersticken. Du bist magisch und etwas besonderes. Genau wie dieses Buch.

Ach meine Worte klingen einfach nur banal und ich tue mich schwer diese Geschichte in einer Rezension würdigen zu können. Am Besten ihr lest es selbst.

Ich vergeben 👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen.

Drachenexpedition

Hallo meine Lieben,

heute macht die Drachenexpedition bei mir halt und es dreht sich alles um das Thema Zukunft und Zeitreisen. Genauere Informationen über die Drachenexpedition, wer alles dabei ist und was es mit der komischen Frage, die ihr ganz unten im Beitrag finden könnt, auf sich hat, könnt ihr hier bei Emely nachlesen!

Drachenexpedition

 

Die liebe Marion Hübinger war so nett und hat sich mutig meinen Fragen gestellt, die sich natürlich mit Zukunft und Zeitreisen befassen. Viel Spaß beim lesen!

Autorenfoto

Wenn du durch die Zeit reisen könntest (egal, ob in die Vergangenheit oder die Zukunft) wohin würdest du reisen und wieso?

Oh, das ist leicht, ins Mittelalter! Ich bin gerade im Outlander-Fieber und eh absoluter Schottlandfan, darum fände ich es irgendwie spannend, zu erfahren, wie hart es sich anfühlt, tatsächlich in der Zeit zu leben.

=> Hier bitte einmal Schnappatmung und Kreischen von mir (Miriam) vorstellen, denn ich bin auch ein absolutes Schottland- und Outlanderfangirl!

Du landest im Jahr 2233. Wie stellst du dir die Leute dort vor und wie würdest du versuchen, nicht aufzufallen?

Ich stelle mir die Menschen wie geklont vor, alle super schön, gesund und einander ähnlich. Alles Hässliche ist ausgemerzt, oder irgendwo in Außenbezirken verbannt. Jeder hat seinen persönlichen Roboter, der sich um das Aussehen und die körperliche Fitness kümmert. Tja, so einen bräuchte ich dann natürlich als erstes, um nicht aufzufallen. Fragt sich nur woher?

Wie ist es denn dazu gekommen, dass du von Ulm nach München (was gar nicht so weit weg von mir ist :D) gezogen bist?

In Ulm habe ich tatsächlich nur 5 Jahre gelebt, dann sind meine Eltern an den Bodensee gezogen. Von dort wollte ich nach dem Abi nix wie weg, weil es mir zu kleinstädtisch war, und über ein paar Umwege bin ich dann in München gelandet. Aber Ulm mag ich sehr, überhaupt fühle ich mich in Süddeutschland überall wohl.

Wie sein dein üblicher Alltag (falls sowas bei dir gibt) aus?

Klar gibt es einen Alltag, aber alles, was mit Putzen, Einkaufen, Bügeln zu tun hat, das muss ganz schnell gehen, dass das mag ich so gar nicht. Lieber setze ich mich, wenn Mann und Kind aus dem Haus sind, mit einer Tasse Tee an den Schreibtisch und schreibe zwei Stunden. Anschließend fahre ich in die Arbeit in eine wunderschöne Buchhandlung in München. Abends oder nachts finden sich dann zum Glück auch immer ein paar Stündchen zum Schreiben und Lesen.

Hört du beim schreiben Musik? Wenn ja, was hörst du gerne?

Ich habe eigentlich nie Musik an, brauche eher Ruhe beim Schreiben. Es gibt eine große Ausnahme: London Grammar 🙂 Ich habe die Musik in Edinburgh (!!) kennengelernt und sie passt einfach zu meinen Geschichten!

Eine Fee gewährt dir einen Wunsch: Was würdest du dir wünschen?

Puh, das ist schwierig … Ich mache mir ziemlich viele Sorgen um unseren Planeten und die Menschen, hm, also dann vielleicht, dass die Erde für unsere Kinder noch lebenswert ist.

Wie (möglicherweise auch mit was?) würdest du dir vorstellen, durch die Zeit zu reisen?

Ich stelle mir superschnelle Shuttles vor, die wie bei Harry Potter einfach eine Art Wand oder Wolke durchstoßen und dann in einem Paralleluniversum landen.

Findest du, jeder sollte durch die Zeit reisen können? Wenn ja (oder nein), warum?

Ich fände es einen großen Gewinn, durch die Zeit zu reisen und z. B. zu sehen, wie sich das Leben in der Zukunft gestalten wird, um von dem Wissen zu profitieren. Denn dann wüssten wir auch, ob wir weiterhin auf der Erde leben oder längst auf einem anderen Planeten?!

Glaubst du, dass unsere Zukunft vorherbestimmt ist?

Nein, ich denke, wir alle arbeiten daran, jeder einzelne von uns.

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Ich denke wenig an meine eigene Zukunft, aber ich möchte auf jeden Fall, dass die Menschen, die mir wichtig sind, dann noch bei mir sind. Und irgendwie bin ich auch neugierig, wie stark die Technik unser Leben in der Zukunft noch bestimmen wird.

Hier kommt nun eine kleine Spezialaufgabe. Ich habe Marion diese zwei Bilder gezeigt und hier kommen ihre Gedanken/ Vorstellung dazu. Ich würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren eure Gedanken über die Bilder ebenfalls kundtun würdet 🙂 Die Bilder sind übrigens von Pixabay.

Zeitreisen1

Ich falle aus der Zeit. Wenn ich springe, dann weiß ich nicht, ob es mir gelingen wird, genau dort zu landen, wo ich hinmöchte, aber doch, ich bin mutig genug, den Sprung zu wagen. Ich bin eine Superheldin. Oder möchte es sein. Ich möchte die Welt retten. Oder gleich den ganzen Planeten. Denn nichts ist unmöglich, das hat mich das Leben gelehrt. Wusstet ihr schon, dass die Menschen Überlebenskünstler sind? Sie haben unzählige Kriege überlebt, Epidemien, Naturkatastrophen, sie wissen von Anfang an, dass ihre Lebensuhr tickt, und doch wagen sie Großes, Mutiges, erforschen den Ursprung allen Lebens, das Gehirn, Krankheiten, bauen künstliche Gelenke, damit selbst diejenigen, die nicht laufen können, eine Chance bekommen. Ich finde, man kann ruhig ab und zu in seinem Leben einen Sprung wagen, dem Leben eine neue Wendung geben.

Zukunft1

Was, wenn wir uns eines Tages mit Raumschiffen durch die Welt bewegen? Was, wenn wir plötzlich erkennen, dass die Welt noch viel mehr für uns bereithält, als wir jetzt zu wissen glauben? Wenn wir neue Universen entdecken, in denen Leben möglich sein wird? Wenn wir eines Tages auf Drachen stoßen werden oder fremde Wesen mit uns Kontakt aufnehmen? Science Fiction oder schon Realität?

Marion hat sich noch ein paar Fragen gestellt. Hier sind sie:

Du wirfst einen Blick auf deine Vergangenheit. Bereust du etwas? Würdest du etwas ändern? Wenn ja, was?

Ich bereue tatsächlich manchmal, dass ich nicht mutig genug gewesen bin, wenn ich sehe, wie einfach heutzutage junge Menschen während oder nach der Schule andere Länder bereisen und fremde Kulturen kennenlernen. Ich hatte als Jugendliche große Pläne, wollte in der Entwicklungshilfe arbeiten, in Afrika leben. Aber ändern würde ich es doch niemals, denn dann hätte ich heute nicht eine wunderbare Familie und wäre vielleicht auch nie Autorin geworden.

So, wir werfen einen Blick in die Zukunft. Genauer gesagt, in das Jahr 2025. Was glaubst du, würde dir dein zukünftiges Ich sagen?

Schreib weiter deine Bücher, denn die Welt wäre arm dran ohne Geschichten. Und glaube mir, das Buch wird kein Relikt aus früheren Zeit sein, sondern immer noch existieren.

Pizza oder Pasta?

Pizza

Gibt es bei dir zuhause etwas Besonderes? Wenn ja, was ist es?

Ein großes Bild an der Wand, das ich in einem Atelier selbst gemalt habe, und auf das ich sehr stolz bin, weil ich im Kunstunterricht immer daran verzweifelt bin, nicht gut genug malen zu können.

Besonderes im Haus

Also ich (Miriam) finde das Bild zauberhaft und wie seht ihr das?

Du triffst auf einen Zeitreisenden aus der Zukunft. Wie reagierst du?

Ich würde ihn sofort zu mir einladen und mich mit ihm nächtelang unterhalten. Ich kann nur hoffen, dass wir uns verständigen können. *grins*

Stell dir das typische Weltuntergangsszenario vor. Du bist alleine und auf der Suche nach deinen Freunden/ deiner Familie. Wie würdest du vorgehen?

Ich kenne mich, ich würde panisch rumrennen, schreien und völlig kopflos sein, weil ich mir genau solche Szenarien immer vorstelle und davor Angst habe. Mit ein wenig Glück wachse ich aber auch über mich heraus und verhalte mich so, wie die Helden in meinen Büchern: taff, mutig und auf ein Happyend hoffend 🙂

Zum Abschluss hat die liebe Marion Hübinger noch ein paar Worte an euch:

So ein Interview quetscht ganz schön aus, und ich weiß gar nicht, ob ihr das alles wirklich wissen wollt. Was mich aber interessieren würde, ob ihr dadurch meine Bücher anders seht oder mit anderen Gedanken lesen werdet? Denn warum sonst denken sich die Blogger so tolle Interviews aus und uns Autoren raucht der Kopf beim Antworten, wenn nicht auch unsere Geschichten etwas davon hätten? Meine Freunde und Familie freuen sich immer, wenn sie beim Lesen etwas Spezielles von mir in den Büchern entdecken. Vielleicht ergeht es euch jetzt auch so, das wäre doch schon mal was für den Anfang. Ich freue mich jedenfalls über euer Feedback zu meinen Büchern und auch zu diesem Interview!

Und mein großer Dank geht an dieser Stelle auf jeden Fall an dich, Miriam, weil du dir das alles ausgedacht hast, fantastische Fragen gestellt und mich wirklich zum Nachdenken angeregt hast 🙂

Und zum Schluss habe ich für euch eine Frage, dessen Antwort ihr euch unbedingt für das Kreuzworträtsel merken solltet!

Von welchem Land ist die Autorin ein ganz großer Fan?

Gestern ging der Beitrag von Carlosia reads books  und morgen ist bei Buchsammlerin ein Special Guest anwesend. Schaut unbedingt vorbei und vergesst die Fragen nicht! 😉

 

 

Mein Tag mit Kalli Wermaus

EDCB34FE-11FA-403F-AB8A-3E5C7163707F „Obiiiiniiii gehst du endlich aufmachen? Dein Besuch ist da.“ Ingrids Stimme reißt mich aus meinem wohlverdienten Schlaf. Besuch? Was für ein….Oh shit! Ich hab ganz vergessen, dass Irene heute mit Kalli heute wieder vorbeikommen wollte. Also stehe ich schnell auf und laufe zur Tür, wo Ingrid gerade den Besuch reinlässt.

“Hallo Irene, hallo Kalli kommt doch rein. Wir freuen uns sehr, dass ihr gekommen seit“, begrüßt sie unseren Besuch freudig. Ich maunze mehrmals zur Begrüßung und hebe die Pfote in die Richtung von Irene und Kalli.

Nachdem sich Ingrid und Irene in die Küche gesetzt haben umd Beide vor ihrem Kaffee und Kuchen sitzen habe ich Zeit mich alleine mit Kalli zu beschäftigen. Ich schiebe ihm ein Stück Gouda zu und schlecke inzwischen meinen Schlecker auf. „Weißt du Kalli ich bin jetzt seit 7 Jahre bei Ingrid und ihrer Familie. Eigentlich komme ich aus Ägypten. Da wurde ich von meinem Besitzer ausgesetzt, weil ich eine Zahnfehlstellung habe und immer wieder eitrige Zähne bekomme. Da musste ich mich ein Jahr allein durchschlagen, bevor ich mich zu dieser Tierschutzorganisation durchschlagen konnte. Da hat Ingrid mich auf der Homepage entdeckt und mich direkt adoptiert. Ich liebe sie und ihre Familie. Ich bin also acht Jahre alt. Und du?“ Ich sehe gespannt zu Kalli während ich ihm mein Bild zeige, dass die Tierschutzorganisation damals von mir gemacht hat. Wie klein und mickrig ich da aussah…

Ich bin schon zehn, aber als ich das erste Mal eine Wermaus wurde, da war ich gerade noch neun. Oh, wow, wie kann jemand eine so süße Katze wie dich einfach aussetzen? Was für ein Glück, dass du bei Ingrid gelandet bist, ich finde sie voll nett!

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Ich dirigiere Kalli ins Wohnzimmer und nehme auf meinem Lieblingspolster Platz während er es sich auf einer Kuscheldecke gemütlich macht. „Ich weiß Kalli du denkst ich bin auch nur einer von denen die auf dich Jagd machen würden. Und ich gebe auch gerne zu, dass ich oft mit Blindschleichen, Salamandern oder Mäusen spiele, aber ich töte eigentlich keine. Obwohl ich ehrlich sein muss. Manchmal verletze ich sie wenn wir zu sehr spielen, aber davon sterben sie nicht. Außerdem habe ich nun schon meine dritte Zahn OP hinter mir und deshalb gar nicht mehr die Zähne um wirklich stark zuzubeißen. Außerdem werde ich mit jedem Alter bequemer und seit ich innerhalb von 1 Woche zwei Narkosen hatte schlafe ich mehr als sonst. Ich fühle mich immer noch nicht so leistungsfähig…“ Ich schweige kurz und denke daran wie ich nach der zweiten Narkose wach wurde. Man da war ich vielleicht geschlaucht…

Oh mein Gott, das Foto ist ja echt krass! Da bin ich ja gleich doppelt froh, dass du jetzt Ingrid hast! 

Oh, Zahn-OP? Einerseits beruhigt es mich, dass du nicht mehr so heftig beißen kannst, obwohl Ingrid mir ja versichert hat, dass du mir nichts tun wirst. Andererseits habe ich selbst so Schiss vorm Zahnarzt – du Armer!

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Wie ist das denn bei dir? Als Mensch ist man doch Tieren gegenüber auch oft grausam. Hattest du da nie Probleme mit deinem Gewissen, jetzt wo du quasi selbst eins bist?“ Während ich auf seine Antwort warte rolle ich mich auf meinem Polster herum. „Ich liebe dieses warme, wohlige, beschütze Gefühl, dass ich hier in meinem Zuhause habe.“

Was? Grausam zu Tieren? Aber ich liebe Tiere!!! Na ja, wenn ich genau nachdenke, hast du natürlich schon ein bisschen recht. Luisa, das ist meine große Schwester, ist unter die Vegetarier gegangen, weil sie nicht will, dass ein Tier sterben muss, damit sie es essen kann. Ach, das ist ja auch blöd, wirklich. Aber ehrlich gesagt esse ich selbst viel zu gerne Fleisch, das schaffe ich nicht, darauf zu verzichten. Jedenfalls jetzt nicht. Aber sonst war ich echt schon immer ganz besonders freundlich zu Tieren. Eines Tages wirst du mein Pferd kennen lernen, das hat meine Mama vorm Schlachter gerettet, und … aber halt, ich darf ja noch nicht zu viel verraten, sonst kriege ich Ärger mit Irene!

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„Also Kalli jetzt hab ich dich ausgequetscht und dir schon einiges über mich erzählt. Was willst du denn jetzt noch über mich wissen??“ Fragend sehe ich Kalli an.

Welches ist denn dein Lieblingsplatz zu Hause?
Ingrid hat ja fast nur Bücher im Kopf, nimmt sie sich denn trotzdem genug Zeit für dich? Was machst du da lieber, kuscheln oder spielen?
Ich verwandele mich ja einmal im Monat in eine Maus. So kann ich mich sehr gut verstecken, durch kleinste Ritzen kriechen, aber auch mich mit den Tieren unterhalten. Das ist wichtig und interessant. Das Beste aber ist, wenn ich auf meinen Krähenfreunden durch die Luft fliegen kann, das ist einfach ein geniales Gefühl. Würdest du dich auch gerne ab und zu mal in einen Menschen verwandeln können, und wenn ja, welche drei Sachen würdest du als Erstes machen?

Mein Lieblingsplatz im Winter ist bei Marina und Toni im Wohnzimmer wo ich ein verlängertes Fensterbrett und ein Körbchen habe, dass genau über der Heizung steht. Im Sommer ist es ein Platz im Garten, nahe am Haus. Ja sie liest viel, aber sie nimmt sich schon sehr viel Zeit für mich. Wir kuscheln viel und gerne. Das mach ich auch am Liebsten. Und wenn sie nicht da ist weil sie arbeitet oder zb Buchmesse ist, gibt es ja noch ihre Eltern, ihren Freund und ihren Bruder mit seiner Frau und süßen Tochter. Ich kriege also viel Liebe und Aufmerksamkeit. Ich darf Ingrid sogar nachts wecken, wenn ich raus will. Das wäre schön, denn dann könnte ich ihnen soviel sagen was ja leider nicht geht. Und richtig tolle Sachen essen. Weißt du ich liiiiiebe ja alles was mit Schokolade zu tun hat, aber als Katze darf bzw soll ich die leider nicht essen…

Wir plaudern noch ein Weilchen alleine bevor ich mir Streicheleinheiten von meiner Ingrid abhole. Kalli spricht inzwischen mit Irene und ich bin überrascht, wie sehr ich Kalli schon ins Herz geschlossen habe. Den am Anfang war ich von Ingrids bzw Irenes Idee nur mäßig begeistert. Aber diesen Kalli finde ich richtig toll.

Mensch, Obini, die Zeit ist schon wieder rum! Schade, es war echt toll bei dir! Ich hoffe, ich darf dich mal wieder besuchen, mach’s gut!

Du auch Kalli. Ich würde mich freuen, wenn wir uns bald wiedersehen würden. Ich werd nachher Ingrid bitten wieder was mit Irene auszumachen. Und vielleicht komm ich dich irgendwann auch mal besuchen, damit ich dein Pferd kennenlernen kann.

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Als Abschluss schießt Ingrid noch ein richtig tolles Bild von uns.

 

 

 

Schmetterlingsblau von Sarah Nisse

Hier ist eine Rezension, die mir wirklich schwer gefallen ist. Und zwar geht es um das Buch Schmetterlingsblau von Sarah Nissen, welches im Drachenmond Verlag erschienen ist.

Hier der Klappentext:

„Und vergiss nicht, ihn zu küssen.“ Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen, bis sie irgendwann vergehen.“

Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?

Meine Meinung:

Also das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen, weshalb ich wirklich auf den Inhalt gespannt war. Der Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man die Zeilen flüssig lesen kann. Doch nun komme ich zu dem aber (welches nur meine Meinung ist):

Die ersten 200 (von 300) Seiten hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Die Geschichte plätschert vor sich hin, ohne das wirklich etwas passiert. Die Umgebung, die Natur ist wundervoll beschrieben und ich konnte es mir wirklich bildlich vorstellen, doch den Protagonisten hat mir etwas die Tiefe gefehlt. Ich konnte nicht mit ihnen mitfühlen und anfreunden.

Nach den ersten 2/3 kam die Geschichte endlich in Schwung und es wurde spannend. Das Buch hat mich gepackt und ich wollte wissen, wie es ausgeht. Tja und dann kam das Ende und ich war so unfassbar sauer. 😀 (Ich konnte nicht schlafen, so sauer war ich!)

Alles in allem kann ich nun sagen, dass dieses Buch mich leider nicht fesseln konnte. Der Geschichte fehlt die Spannung, den Protagonisten die Tiefe, weshalb ich von Schmetterlingsblau nicht überzeugt bin.

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Miriam

Frankfurter Buchmesse 2017 – Ein kleiner Rückblick (Teil 2)

Nun war Halbzeit der Messe und wir sind in den Samstag gestartet. Wir hatten uns ein paar Termine vorgenommen, worunter auch meine allererste Signierstunde vom Snipslstand dabei war! (Ich war so aufgeregt :D)

Das Wetter war so schön! Die Sonne hat gelacht und draußen konnte man es aushalten. Ab und zu musste man auch raus, weil es war so viel los!! Menschenmassen ohne Ende, vollgestopfte Gänge und langes anstehen haben uns erwartet. Dementsprechend warm war es auch in der Halle und es war wirklich anstrengend.

Doch das hat unserer guten Laune nicht geschadet und wir haben die Messe unsicher gemacht. Eine Freundin ist extra aus der Schweiz angereist und hat uns den Tag über begleitet. Allein deshalb liebe ich Buchmessen! Man trifft Menschen, die man das ganze Jahr aufgrund der Entfernung und Zeitmangel nicht sehen kann.

Einige Autoren des Amrúm-Verlages haben ein Meet & Greet veranstaltet und ich habe endlich wieder meine liebe Anastasia Donovan getroffen 😍😍 Es war so wunderschön, sie wiederzusehen.

Anastasia und ich ❤

Kim Leopold war auch mit von der Partie 🙂

Nach einiger Zeit war es für mich soweit und ich hatte meine Signierstunde. Leute, es war so verdammt cool!!!! Die Aufregung war noch eine ganze Weile präsent, doch ich habe so viele Autorinnen getroffen und es haben ganz viele tolle Menschen bei mir vorbeigeschaut. Danke dafür! Ihr habt dieses Erlebnis für mich unvergesslich gemacht ❤

Ein Foto, während ich signiere, musste natürlich auch sein!

Wir wollten dann noch zu einer anderen Veranstaltung, wo Poppy J. Anderson und Marah Woolf und noch viele andere tolle Autorinnen zu treffen waren. Doch uns war es zu voll, weshalb wir mit unserer noch Essen waren und somit den Messetag ausklingen lassen.

Es war so wunderschön ❤

Dann stand das Ereignis des Messewochenendes an: Die Drachennacht

Ich war so gespannt und habe mich wirklich gefreut, die wunderbaren Autoren und ihr Abendprogramm zu sehen. Es waren so viele tolle Leute da, die den Abend unvergesslich gemacht haben!

Ein paar Eindrücke der Drachennacht ❤

Spätestens jetzt wird mir bewusst, dass ich viel zu wenig Bilder gemacht habe! Es blieb einfach keine Zeit. Irgendwie. 😀 Nach wirklich wenig Schlaf ist dann auch schon der Sonntag angebrochen. Der letzte Messe- und deshalb auch der Abreisetag. Koffer packen war angesagt. (Mir ist es heute noch ein Rätsel, wie ich ihn zubekommen habe!)

Da unser Bus (und Flug) ziemlich zeitig gingen, hatten wir nicht mehr viel Zeit für die Messe. Es stand noch eine Veranstaltung an. Und zwar feierte das Label be ihren ersten Geburtstag. Ich war gespannt, denn ich kannte den Verlag bis dato noch nicht. Die Feier war so wunderschön! Sie haben einen riesigen Kuchen parat, es gab Getränke und man traf einige bekannte Gesichter wieder. Sie haben ihr Verlagsprogramm vorgestellt, wovon auch 3 Autorinnen anwesend waren.

Jeder Blogger bekam einen Rucksack geschenkt, indem das Programm und die Bücher der Autorinnen waren! Das war soooo cool! Wir haben unsere Bücher noch signieren lassen und mit den Damen gequatscht, bis es dann Richtung Messeausgang ging.

Hier einige Bilder von der Veranstaltung!

Dann war es soweit und der Abschied nah. Es gab noch ein letztes Selfie und dann machten wir uns auf den Weg zu den Taxis. Wehmut machte sich in mir breit, denn es ging wieder nachhause, weg von der Messeseifenblase. Ich habe soviele Menschen getroffen, die die gleiche Leidenschaft haben wie ich. Ein ganzes Wochenende ging es nur um Bücher, Gesichter zu Blogs zu sehen und mit ihnen zu quatschen und einfach eine schöne Zeit zu haben. Darum liebe ich Buchmessen! Jedes Mal ist es ein neues, wunderbares, einfach unvergleichliches Erlebnis!

Unser letztes Selfie. Und ja mir (Miriam) sieht man an, dass ich nicht viel geschlafen habe 😀