Bemerkenswert

Erster Blogbeitrag

Hallo liebe Bücherfreunde,

Ich habe es gewagt und ja jetzt gibt es unseren Blog auch auf WordPress! Es war gar nicht sooo schwierig und nervenaufreibend, wie ich erwartet habe. 😀

Aber zu 100% bin ich auch noch nicht fertig. (Glaube ich)

Zu sehen gibt es noch nicht viel bei uns aber es wird sicherlich bald etwas voller werden 😛

~Miriam~

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Rock my Soul von Jamie Shaw

Hier ist für euch die Rezension zum dritten Teil der „The Last Ones to Know“-Reihe.

 

Darum geht es:

Er ist ein Rockstar und verdreht jeder den Kopf – doch um sie für sich zu gewinnen, muss er sich richtig ins Zeug legen …

Als Kit Larson Shawn Scarlett das erste Mal Gitarre spielen sieht, ist es um sie geschehen! Doch nach einer verhängnisvollen Party wird Kit klar, dass sie für den hinreißenden Typen mit den grünen Augen nie mehr sein wird, als ein One-Night-Stand. Die Liebe zur Musik aber lässt sie nie wieder los, und als Kit Jahre später erfährt, dass Shawns inzwischen sehr erfolgreiche Band The Last Ones to Know einen neuen Gitarristen sucht, kann sie nicht widerstehen und spielt vor. Kurz darauf erhält sie die Zusage und ist überglücklich. Doch das heißt auch, dass sie Shawn, den sie nie vergessen konnte, von jetzt an jeden Tag sehen wird …

 

Meine Meinung:

Hach ich bin immer noch verliebt in das Buch! Jamie Shaw hat wieder einmal gezaubert. Diesmal geht es um Kit und Shawn. Und es ist so ganz anders, als die anderen beiden Teile. Wieder einmal. Keine Ahnung, wie sie das geschafft hat.

Die Beziehung zwischen den beiden geht sachte dahin und ist nicht so stürmisch, wie bei dem Teil davor. Für Rock my Soul kann ich nicht einmal einen Vergleich finden, weil sie einfach anders ist. Der tolle Schreibstil der Autorin setzt sich auch in diesem Teil fort und ich konnte und wollte nicht aufhören zu lesen.

Auch die Entwicklung der Band fand ich in diesem Teil sehr spannend. Sie werden immer berühmter und immer größer. Was mir besonders gut gefallen hat, dass hier vor allem das Gitarre spielen im Vordergrund war. Das ist mit unter ein Grund, warum dieses Buch etwas Besonderes ist.

Ein wirklich gelungener dritter Teil, der nach mehr schreit! (Der vierte Teil erscheint am 19.06. als eBook)

Rock my Soul

Miriam

 

 

Federleicht. Wie Nebel im Wind von Marah Woolf

Heute habe ich für euch die Rezension vom fünften Teil der FederLeichtSaga im Gepäck. Wer die anderen vier Teile noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen, weil Klappentext und meine Rezension mögliche Spoiler beinhalten könnten!

Hier der Klappentext:

Eliza ist zurück aus dem Haus der Wünsche und am Boden zerstört. Grace ist tot und Cassian wendet sich endgültig von ihr ab. Für ihn gibt es nur noch eine Möglichkeit, sein Augenlicht zurückzugewinnen und dafür muss er Opal heiraten.

Eliza steht nun vor der Aufgabe, das Siegel des Beliozar in Sicherheit zu bringen. Doch die Magier gewinnen immer mehr an Macht und Damian de Winter lässt nichts unversucht, um das Siegel in die Hände zu bekommen. Auch dieses Mal muss Eliza auf die Hilfe ihrer Freunde vertrauen und endlich erfährt sie, warum ausgerechnet sie mit der magischen Welt verbunden ist.

Meine Meinung:

Da der vorherige Teil von FederLeicht leider etwas enttäuschend war, war ich natürlich sehr gespannt auf Teil 5. Tja was soll ich sagen?

Marah Woolf hat dieses Buch gerockt!

Schon nach den ersten paar Zeilen war ich sofort wieder in der Welt von Eliza zuhause. Und was habe ich sie vermisst! Durch den wirklich tollen Schreibstil der Autorin konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich liebe die Geschichte um Eliza und Cassian und habe mich wirklich gefreut auch Protagonisten aus der MondSilberLicht Saga wieder zu treffen. Die Geschichte hat einen durchgehenden, roten Faden und löst auch einige Rätsel aus den vorherigen Teilen schlüssig. Des Weiteren wird man immer tiefer in die magische Welt gezogen, wo auch ihre Oma eine große Rolle spielt.

Die Gegend um Avallach und der Elfenwelt gefällt mir so gut, dass ich am liebsten selbst dort leben und zur Schule gehen möchte 😀

Keine Ahnung, woher Marah Woolf diese grandiose Idee hat, aber ich will definitiv mehr davon! Eine wirklich mehr als gelungene Fortsetzung der Reihe! Aber nun heißt es bis DEZEMBER zu warten! 😦

Federleicht 5

 

Miriam

 

 

Unser Abend mit den Boston Berserks

Ich grinse Saskia und Nicole schon entgegen. Ein Mädelsabends mit meinen Freundinnen ist schließlich genau das richtige bei Jobfrust.

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Wenn wir dann noch einen Cupcake und eine heiße Schockolade in Ellas Café bekommen, kann der Abend nur grandios werden. Also umarme ich erst Nicole und dann Saskia. „Wartet ihr schon lange?“ „Nein!“ Wir beginnen zu kichern, weil wir unisono geantwortet haben. Guter Stimmung begeben wir uns ins Innere des Cafés.

Plötzlich bleibt Nicole stehen und ist mega aufgeregt. „Mädels schaut mal, da hinten“. Saskia und ich folgen ihrer nickenden Kopfbewegung und so starren nun auch wir überrascht in diese Richtung.
Da sitzt fast die gesamte Boston Berserks Mannschaft. Sogar die beiden Tanners sind dabei. „Oh wow“ schnauft ich während Saskia uns aufgeregt ansieht. „Sollen wir uns dort in die Nähe setzen?“, fragt sie während sie auf und abhibbelt. Aber hey, das waren die Boston Berserks. Wer würde da nicht in den Fangirl Modus verfallen denke ich während ich Saskia und Nicole zu einem der freien Tische folge.

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Bevor wir uns setzen können hören wir ein „Ah welch eine hübsche Überraschung. Solch hübsche Ladies sollten nicht allein sein. Setzt euch doch zu uns. Wir beschützen euch vor den bösen Männern aus Boston“. Breit grinsend klopft Ramon auf den freien Platz neben sich auf der Sitzbank. Wir sehen uns kurz an und setzen uns breit grinsend dazu.

Da wir so eine Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen können *grins* schauen wir gespannt in die Runde während Saskia auch schon losplappert…

Saskia: Hey Jungs, was hat euch am Date besonders gefallen?
Im Chor: Ella natürlich!
Raemon: Ansonsten Mr. White, mein abenteuerlustiger Makler. (gemeines Kichern)
Kenneth/Zweihundert: Essen und Sonne. Es gibt nichts Schöneres, als sich gemütlich den Bauch vollzuschlagen.
Raemon: Du wirst mal ein Fettsack, wenn du nicht mehr spielst.
Mace: Und dein Filmstargesicht hält auch nicht ewig, Idiot. (grinst)
Omar: Honey-Blue hatte zwar die Idee mit den Tattoos, aber Ella hat mich dazu gebracht, es durchzuziehen, das war mein Highlight beim Date.

Er faßt sich mit der Hand ins Gesicht und grinst uns breit an…. während wir sein Tattoo aus der Nähe bestaunen können.

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Ingrid lächelt Omar an: Was würdest du sagen, hat sich seit deiner Tattoo-Session geändert?
Omar zwinkert Ingrid zu: Sagen wir’s mal so: Die Leute starren immer noch, aber jetzt sagt mein Gesicht schon ohne Worte fuck off. Honey-Blue, das hat du nicht gehört, stimmt’s?
Ingrid wendet sich Mace zu: Hey Mace, wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, Ella mit verschiedenen Teamkollegen auf ein Date zu schicken, um Marc zu ärgern? Und welchen Anteil hatte Diana an diesen Plänen?
Mace: Na ja, Marc ist halt ein eifersüchtiger Sack, was? Wir haben Ella vermisst, Zeit mit ihr zu verbringen und Marc so gleichzeitig zu ärgern, war die perfekte Lösung. Die Date-Idee hatte ich allein, aber vermutlich hat mich Diana indirekt beeinflusst, weil ich wusste, dass sie so etwas gutheißen würde. Natürlich hat sie aber bei der Organisation geholfen, zum Beispiel das Foto mit Keaton. Diana lässt sich so einen Spaß doch nicht entgehen!
Eine Bedienung bringt unsere bestellten Cupcakes und Getränke… wow wir versinken im Anblick der leckeren Köstlichkeiten.

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Saskia beugt sich zu Ella und bettelt: Würdest du uns dein liebstes Cupcakerezept verraten?
Ella grinst zurück: Aber natürlich! Ich habe ein Basisrezept, das man super anpassen kann – je nach dem, ob man Lust auf Schoko, Früchte, Nuss oder sonst etwas hat!
Für 6-8 Muffins:
1 Ei
100 g Mehl
60 g Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Backpulver
½ Tasse Milch
Nach Belieben Zimt und Äpfel, oder Kakao und Schokoladenstreusel, Espresso und Mandeln usw. in den Teig tun (bei gemahlenen Mandeln sollte man den Mehlanteil verringern). Das ist das Schöne bei dem Grundrezept, man kann einfach alles daraus machen!
Für ein Topping gibt es verschiedene Möglichkeiten, das hängt davon ab, was man am liebsten mag. Man kann Zuckerguss darauf tun oder eine Creme. Diese sind meist aus Puderzucker, Frischkäse und Butter. Mit Saft von rote Beete kann man z.B. eine schöne rosige Färbung erreichen.

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Ingrid ruft dazwischen: Ella, was ist eigentlich dein Lieblingscupcake? Die Lieblinge von Marc kennen wir ja schon .
Ella mit verträumten Blick: Weil das Zitronen-Cupcake für unseren Neuanfang steht, mag ich das natürlich genauso gern wie Marc 😉. Außerdem habe ich das ja aus einem traditionellen Rezept meiner Nonna entwickelt, A Lemon Dream ist also einer meiner Favoriten.
Sonst mag ich Schokoladen-Cupcakes gern, dazu noch ein bisschen Nuss und Espresso in den Teig … mhhh, lecker!
Ingrid wendet sich James zu: James, abgesehen davon, dass du momentan nicht Basketball spielen kannst, was war die größte Veränderung für dich seit der Diagnosestellung? Und was würdest du jemanden raten, der auch diese Diagnose erhält?
James wirkt nachdenklich: Es ist schwer, wenn man plötzlich kürzertreten und Hilfe annehmen muss, wenn man früher ein Powerpaket war. Aber ich gewöhne mich langsam daran, schon allein, weil es anders einfach nicht geht. (Er greift nach Dianas Hand und verschränkt ihre Finger). Als Rat, wenn man frisch die Diagnose hat? Nicht im Internet recherchieren, das macht nur unnötig Angst, lieber den Arzt mit Fragen löchern – und wenn man zehnmal nachfragt, bis man alles verstanden hat.

Nicole wirkt total aufgeregt: Würdet ihr eine Registrierungsaktion von DKMS (We Delete Blood Cancer) als Mannschaft unterstützen?
James lächelt: Meine Jungs wären da natürlich dabei! Wir sind ohnehin immer mal wieder bei Spendengalas. Wenn dann der persönliche Bezug noch da ist, ist das Ehrensache.

Nicole sieht zu den beiden Tanners und fragt: Erwartet ihr zur Saison noch Neuzugänge? Oder wird irgendwer die Mannschaft verlassen?
Dan Tanner: Wir können dazu keine offiziellen Angaben machen.
Ryan Tanner rollt mit den Augen: Wir haben natürlich immer neue Spieler im Blick, der Trainerstab bespricht sich, in welchen Bereichen wir noch Unterstützung gebrauchen können. Manche Spieler werden älter – wenn wir jetzt jüngere dazu holen, können sie von den alten Hasen noch lernen. Der NBA Draft dieses Jahr war bereits, aber Spieler können gehandelt werden und wer weiß, was im nächsten Draft passiert?
Saskia: Marc, wie fühlt sich das an, den Tod von Claire durch Ella aufarbeiten zu können?
Marc vehement: Ich arbeite Claires Tod nicht durch Ella auf, das klingt, als wäre sie ein Trostpflaster. Aber genau das ist Ella nicht und wird sie niemals sein. Ella und Claire haben nichts miteinander zu tun, schon allein, weil sie nichts gemein haben.
Ella war schon immer wie ein heilender Balsam und so ist es auch jetzt; sie hört zu und das tut einfach gut. Zum ersten Mal verstehe ich die Redewendung, sich etwas von der Seele zu reden, so richtig.

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Nicole: Wirst du Italienisch lernen oder sprichst du schon Italienisch Marc?
Marc: Ich will es noch lernen – ich muss es Ellas Bruder Davide doch so schwer wie möglich machen, irgendetwas über mich zu sagen. (lacht) Nein, es ist mir vor allem wichtig, wegen Ella und ihrer Familie – wir werden bestimmt auch immer wieder in Italien sein.
Saskia ermahnt uns mit Blick zur Uhr, das es langsam Zeit wird und wir fordern bei der Bedienung die Rechnung an.
Ingrid lächelt Honey-Blue an: Honey-Blue, was war denn dein kreativster Streich, den du Tim oder einem aus der Mannschaft gespielt hast?
Honey-Blue: Ich spiele doch keine Streiche! (kichert) Mhm, lasst mich überlegen. Ein Dauerbrenner ist eigentlich Tims Spitzname „Tiger“ – er mag ihn nicht besonders, seine Kumpels lachen immer, wenn ich ihn so nenne, und ich hab natürlich meinen Spaß. Aber er ist nun einmal ein heißer Tiger … äh Kerl. 😉
Saskia: Wollt ihr heiraten (An Ella und Marc)? Wann wollt ihr heiraten bzw. hat Ella sich denn schon für ein ja oder nein entschieden? Wollt ihr irgendwann Kinder?
Marc: Meine Antwort ist ein klares Ja! Und nein, Ella hat sich noch nicht entschieden, aber ich warte, bis sie sich sicher genug fühlt – den Ring habe ich ja immer dabei. Wir reden ab und an über Kinder, ist wohl ein gutes Zeichen. Mindestens drei sollen es sein – Großfamilie eben.

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Ja es ist leider Zeit zu gehen und so verabschieden wir uns von dieser netten Truppe und bedanken uns für die Einladung. ***KREISCH*** wir können es nicht fassen, denn man wird beim nächsten Heimspiel Karten für uns hinterlegen im VIP-Bereich… und unsere Rechnung mussten wir auch nicht bezahlen. Eine großzügige und tolle Geste *seufz*.

Ihr wollt Nicole und Denise kennenlernen???

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Nicole: www.facebook.com/buechermomente/

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Denise:https://www.facebook.com/SassesReichderBuecher

#bandstorys Lonely Lyrics von Ina Taus

Das Cover passt vom Stil her zur Reihe, aber es gefällt mir mit Abstand am Besten.
Für Luke hat sich Ina einen besonders steinigen Weg ausgedacht, denn schon im Prolog muss er mit einer Hiobsbotschaft klarkommen. Er versucht es wirklich, aber so sehr er sich auch bemüht er schafft es nicht. Mir tat Luke wirklich leid. Er muss hier wirklich schnell erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Dadurch gerät ins Straucheln und dies führt dann dazu, dass er Vic kennenlernt. Leider ist die Begnung ziemlich kurz. Aber man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal im Leben.

Die Geschichte von Luke und Vic bildet für mich einen gelungenen (hoffentlich vorläufigen Abschluss) einer wirklich tollen Reihe. Dabei muss ich aber sagen, dass mich dieser Band gefühlsmäßig am Meisten mitgenommen und begeistert hat. Vic habe ich sofort ins Herz geschlossen. Luke hat am meisten Entwicklung in seiner Geschichte durchgemacht und dadurch wurde er mir im Laufe des Buches immer sympathischer. Den gerade in seinen Konflikten habe ich einen ungefilterten Blick auf Luke erhascht, der mir vorher immer gefehlt hat.

Auch meine brennende Frage wer denn nun Miss Mysterious ist wurde hier eeeeendlich beantwortet.

Ina ist in diesem Buch wirklich über sich hinaus gewachsen und hat uns gezeigt was für ein Potenzial in ihr steckt. Dieses Buch besitzt einen Tiefgang und schafft es das ganze so realistisch zu erzählen, dass man denkt, es ist alles wirklich so passiert.

Daher vergebe ich hier 👑👑👑👑👑    von 5 Krönchen

Paula und der Mann aus Stein (Pfälzische Liebe) von Lara Kalenborn

Durch das Cover mit der gewählten Farbgebung und der Schrift schließe ich auf eine zarte, romantische Geschichte.
Lauras Schreibstil ist sehr bildhaft und ich werde dadurch sofort in die wunderschöne Geschichte gezogen.

Die Protagonisten Paula, Kalle und Johnatan habe ich sofort ins Herz geschlossen, weil mir Lara auch keine andere Wahl dazu ließ.
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Paula und Johnatan sind anders. Dies fürht leider in einem kleinem Dorf zu allerlei Schwierigkeiten. Und das Paula und Johnatan dann auch zu sensibel und gutmütig sind macht sie halt auch zu den perfekten Zielscheiben. Kalle zieht nebenan ein und ist sofort fasziniert von den Beiden. Aber haben die aufkeimende Gefühle eine Chance oder haben die Beiden die Rechnung ohne die blauen Spechte gemacht…

Mehr wird von der Story nicht verraten. Die Geschichte besticht mit einer erfrischend neuen, unverbrauchten Handlung, Protagonisten die sehr liebenswert sind und einem schönen Setting.

 Es ist ein Buch das vor allem eins ist – zart, süß und romantisch – also genau so ist wie ich erwartet habe. Für mich kam das Ende nur etwas schnell. Ich hätte mir nur gewünscht, dass zumindest im Epilog mehr darauf eingegangen wird wie sich die verschiedenen Probleme in Wohlgefallen aufgelöst haben.

Darum vergebe ich hier 👑👑👑👑 von   5 Krönchen

The U-Files 🦄 Die Einhorn Akten Herausgegeben von Sandra Florean

Das Cover hat mich von Anfang an in seinem Bann gezogen. Die Farbgestaltung ist wunderschön, das Bild mit dem Einhorn stimmig und der Titel ließ mich sofort schmunzeln.
Ich wurde immer gespannter je mehr ich davon gehört habe.

Sandra Floeran als Herausgeberin und dann so tolle Autoren wie Liane Mars, Jörg Fuchs Almeda, Laurence Horn usw. Ich war mir sicher. Das konnte nur ein geniales Buch werden. Und so ist es auch.

Es sind 23 wirklich einzigartige Geschichten geworden, die auf 360 Seiten mal mehr oder weniger offensichtlich mit Einhörnern beschäftigen. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei, von lustige Geschichten bis zu ernsteren Geschichten ist die ganze Bandbreite abgedeckt. Ich will euch nicht spoilern, darum verrate ich euch nicht mehr über die Storys an sich. Aber meine Lieblingsgeschichte war definitiv die von Tanja Hammer. Aber danach wird es schon schwieriger für mich, weil mich alle diese Geschichten auf die eine oder andere Weise berührt haben.

Aber am Besten finde ich die Idee des Talwah Verlags, dass pro Print 1€ und bei einem Ebook 0,50€ an ein Tierheim in Kiel gespendet werden. Das unterstütze ich sehr gerne und ich würde mir wünschen, dass es öfter gemacht wird

Weil es eine der besten Anthalogien ist die ich bis jetzt gelesen habe, vergebe ich    👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen

Autoreninterview mit Ina Taus

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Liebe Ina. Danke, dass du dir Zeit für unser Interview genommen hast. Bitte stell dich kurz selbst vor:
Ja, sehr gerne, obwohl ich leider nie so genau weiß, wie ich das tun soll
Dinge wie: Hallo, mein Name ist Ina, bin verheiratet, habe zwei Kinder und schreibe in meiner Freizeit gerne Bücher, kommen mir immer so langweilig vor.
Ich könnte natürlich jetzt noch erzählen, dass ich irrsinnig auf Musik stehe, aber das ist nach meiner Buchreihe #bandstorys wohl kein Geheimnis mehr.

Zum Schreiben brauchst du unbedingt?
Du erwartest jetzt bestimmt, dass ich Musik sage. Leider brauche ich aber dazu etwas ganz anderes. Zeit, Rauch Eistee Zitrone und meinen Laptop.
Zeit ist ja bei mir immer Mangelware, weil zwei kleine Mädchen den ganzen Tag um mich herumwuseln und bespaßt werden wollen. Wenn ich mir also ein Fenster zum Arbeiten freigeschaufelt habe, kommen dann mein Lieblingsgetränk (Eistee und ich stehen in einem ungesunden Suchverhältnis zueinander) und der Laptop zum Einsatz.
Ich sitze neben meinem Mann auf dem Sofa und tauche mit meinen Protagonisten in neue Welten ab.
Gut, jetzt fällt mir dann doch noch etwas ein. Internet brauche ich auch, um hin und wieder Sachen zu recherchieren. Das war es dann aber auch schon.
Wie sieht dein Schreiballtag aus? Teilst du dir ein wieviel du wann schreiben möchtest oder schreibst du wenn dich die Muse küsst?
Nein, ich teile mir jetzt keine festen Schreibziele ein. Solche Vorhaben wie: „Du musst morgen 2500 Wörter schreiben“, würden mich nur unter Druck setzen. Natürlich gibt es manchmal Abgabetermine, die ich einhalten muss, aber die lege die meistens so, dass ich stressfrei an meinen Manuskripten arbeiten kann und meist bereits einen Monat früher fertig bin.
Es gibt auch manchmal Tage an denen ich kein einziges Wort schreibe, weil ich mir lieber eine Sendung auf Netflix reinziehe, wobei ich es aber nicht aushalte, länger als eine Woche nicht zu schreiben. Dann ruft die Muse und ich muss zurück an den Laptop.

Da du uns ja netterweise immer den Soundtrack zu deinen Büchern anhängst gehe ich davon aus, dass du die zum Schreiben auch hörst oder wie ist das bei dir?
Nein, wie oben bereits angemerkt, höre ich meistens keine Musik beim Schreiben. Aber ich höre den ganzen Tag über Musik, zum Beispiel beim Autofahren. Dabei entstehen viele gute Ideen für meine Manuskripte. Niedergeschrieben werden diese aber auf jeden Fall ganz ohne Beschallung.
Wie sieht dein Notfallplan bei einer Schreibblockade aus?
Puh, bisher hatte ich eigentlich noch keine Schreibblockade. Wenn ich einfach mal keine Lust habe, an einem Projekt weiterzuarbeiten, dann lasse ich es einfach für ein paar Tage. Wie gesagt, halte ich das höchstens eine Woche aus. Man könnte also sagen, ich sitze Schreibblockaden aus und zwinge mich nicht dazu mit Muss zu schreiben. Da würde vermutlich auch gar nichts Schönes dabei rauskommen.
Kannst du dich mit einem deiner Charaktere aus dem Buch besonders identifizieren? Ich finde ja, dass Anna dir sehr ähnlich ist…
Ich glaube Anna basiert irgendwie auf meinem Wunschvorstellungen. Sie ist so, wie ich immer gerne wäre.
Tatsächlich finde ich aber, dass ich Sofia am ähnlichsten bin. Nach außen hin wirkt sie kühler und zickiger, als sie wirklich ist. Und nur wenn man sie gut kennt, wie zum Beispiel Oli, merkt man, was für ein herzensguter Mensch sie eigentlich ist. Ich glaube auch, dass Sofia durch die Beziehung zu Oli gemerkt hat, was im Leben wirklich wichtig ist und er an ihrer „Verwandlung“ einen großen Teil beigetragen hat. Und auch wenn das jetzt vielleicht kitschig klingt: Auch mein Mann hat viel dazu beigetragen, dass ich jetzt der Mensch bin, der ich bin. Durch seinen Einfluss habe ich mich wirklich zum Positiven verändert. Genauso wie aus der zickigen Sofia aus Bitter Beats von Band zu Band ein ganz anderes Mensch wurde.
Oh mein Gott … du machst mir hier gerade ziemlich Lust auf ein Buch über Sofia 😉
Wie kamst du auf die Idee für deine Bücher? Oder war plötzlich einer der Bandmitglieder in deinem Kopf und hat dich solange zu gequatscht bis du anfängst zu schreiben?
Es gab zu Beginn eigentlich keine konkrete Idee oder einen Plot. Teile der Geschichte haben mich bereits eine ganze Zeit lang verfolgt. 2012 oder 2013 habe ich die erste Version geschrieben, aber für mich hat immer irgendetwas gefehlt. Damals sollte Anna ja eigentlich ihren besten Freund Luke bekommen.
2015 habe ich nochmals ganz von vorne bekommen, eine grobe Geschichte geplottet und plötzlich war Max da. Der war eigentlich ursprünglich gar nicht vorgesehen. Also habe ich nochmal neu geplottet und Bitter Beats innerhalb von vier Monaten geschrieben. Man könnte als sagen, Anna und Max saßen mir im Nacken und wollten, dass ich ihre Geschichte erzähle.

In Autumn und Alex habe ich mich während dem Schreiben von Bitter Beats verliebt und mir war klar, dass die beiden ihre eigene Geschichte brauchen. Eigentlich hatte ich die beiden nur als Sidestory in Bitter Beats geplant, aber einen großen Teil im Nachhinein wieder entfernt, weil ich unbedingt Sad Songs schreiben wollte.
Nachdem Max sich einfach in Bitter Beats geschlichen hat, hatte ich aber Luke ein schlechtes Gewissen gegenüber. Deshalb musste Lonely Lyrics her. Jeder braucht sein Happy End ❤
Gab es eine Stelle in deinen Büchern, die dir besonders schwer viel zu schreiben?
Bisher eigentlich nicht. Wobei es bei Bitter Beats diese eine Stelle gab, wo ich einfach nicht weiterschreiben konnte. Anna hatte ihren Schulabschluss in der Tasche, mit Max war alles geklärt und ich dachte mir so: Eigentlich haben, die ja ihr Happy End. Willst du das jetzt wirklich zerstören?
Ja, wollte ich. 😀 Sonst wär es ja erstens ziemlich langweilig geworden und zweitens eine Kurzgeschichte. Denn ich wusste was noch passieren soll und wie die Reise weitergeht, aber ich wusste nicht wie ich diesen Punkt erreiche. Also habe ich dann einfach genau an diesem Punkt weitergeschrieben und erst im Nachhinein die Stellen miteinander verbunden. Ich hoffe, man hat es nicht bemerkt 😉
Hast du ein Lieblingszitat aus deinen Büchern? Meines ist ja das aus deinem aktuellen Buch: „Jeder hier hat sein Päckchen zu tragen. Auch wenn es manchmal anders wirkt, haben wir doch alle etwas gemeinsam. Wir sind gebrochen und versuchen uns Teil für Teil wieder zusammenzusetzen. In der Hoffnung, dass wir irgendwann zu dem Menschen werden, der wir gerne wären.“
Musst du mir gerade diese Frage stellen, Ingrid? 😉 Ich verfalle regelrecht in Panikattacken, wenn es darum geht meine Bücher zu bewerben. Welche Zitate soll ich nehmen? Was könnte den Leser neugierig machen? Wenn ich meine Texte dann nach geeigneten Zitaten durchsuche, habe ich Schweißperlen auf der Stirn und frage mich ernsthaft, welche ich wählen soll.
Meistens entscheide ich mich aber dann für irgendetwas witziges, meistens Dialoge. Ich bin nämlich bekennender Dialog-Fetischist. Gibt es so etwas? Ein Buch ohne Dialoge, mit zu vielen inneren Monologen, macht mich fertig, deshalb wird bei mir immer Ende nie gequatscht. Vielleicht finde ich es aus diesem Grund, so schwer Zitate auszuwählen. Aber um deine Frage zu beantworten: Ich mochte folgende Stelle aus Sad Songs sehr gerne:
»Danke, Hardin Scott.« Ihre Stimme klingt spöttisch und ich frage mich, wer dieser Typ ist und warum sie ihn gerade jetzt erwähnt. Hat er ihr auch sein T-Shirt geliehen?
Noch nie in meinem Leben war ich so eifersüchtig wie in diesem Moment.
Ina bei wem würdest du total in den Fangirl Modus fallen, wenn er/sie deine Bücher lesen würde?
Ich freue mich über jeden Leser, aber ich muss gestehen, dass ich mich sehr gefreut habe, dass Vivien Summer sich als #bandstorys-Fangirl geoutet hat.
Was mir ein unheimliches Joker-Grinsen auf mein Gesicht gezaubert hat war, dass meine Impress-Kollegin Jennifer Wolf meinen Coming-on-Age/Gay-Romance-Roman, der noch im Sommer 2017 erscheinen wird, als gut befunden hat. Eines meiner ersten Bücher, die ich aus dem Impress-Verlag gelesen habe, war von ihr und deshalb bin ich tausend Tode gestorben, als ich ihr mein Manuskript zum Lesen geschickt habe.
Was für Gefühle hoffst du im Leser zu wecken, mit deinen Büchern?
Eine Gefühlsachterbahn.
Ich wünsche mir, dass sie sich mit meinen Protagonisten freuen, mit ihnen weinen, sie sich mit ihnen verlieben, mit ihnen leiden und gemeinsam mit ihnen in eine andere Welt eintauchen, um die Wirklichkeit für ein paar Stunden zu vergessen.
Ina, da ja jetzt deine #bandstory Reihe mit Teil 3 zu Ende ist, kannst du uns vielleicht einen kleinen Einblick in deine laufenden Projekte geben?
Hmm … in Hinblick auf Bandstorys gilt für mich ja immer noch der Satz: Sag niemals nie. In meinem Kopf schwirren ja immer die Geschichten zu Oli & Sofia, Tom & Spring, sowie Jake & Summer herum. Und dann gibt es da ja auch noch Paula … Nur weil am Ende von Band 3 geklärt wurde, wer Miss Mysterious ist, heißt es ja nicht automatisch, dass die Jungs von Must Be Crazy und Anna falls plötzlich kein Leben mehr haben, über das es sich zu berichten lohnt 😉
Aber das sind alles Ideen, die ich vielleicht in einem, vielleicht aber auch erst in fünf Jahren in Angriff nehmen werde ^^

Was ich euch aber definitiv versprechen kann ist, dass dieses Jahr noch zwei weitere E-Books von mir erscheinen werden.
Auf das erste Buch müsst ihr euch auch gar nicht mehr zu lange Gedulden, denn es wird bereits im Sommer 2017 erscheinen. Es handelt sich um ein Projekt, dass die Themen Coming-on-Age und Gay-Romance miteinander verbindet. Ich hoffe, Mason wir euch genauso ans Herz wachsen, wie mir. Details werde ich bald auf meiner Facebook-Seite (www.facebook.com/inataus), sowie auf meiner Homepage (www.intataus.wordpress.com ) bekannt geben.

Am zweiten Projekt habe ich gemeinsam mit meiner Freundin Maya Prudent gearbeitet. Passend zur Geschichte wird das E-Book im November 2017 erscheinen.
Gibt es noch etwas, dass du den Lesern da draußen sagen möchtest?
Als Autorin freue ich mich immer über euer Feedback. Sei es in Form von Kommentaren, Rezensionen oder Privatnachrichten. Scheut euch also nicht und schickt mir gerne euer Feedback zu meinen Büchern – auch wenn es euch nicht gefallen hat. Nur durch ehrliche Meinungen, wird man besser.

 

Liebe Ina ich wünsche dir und deinen wunderschönen und berührenden Geschichten viel Erfolg und danke dir ganz herzlich für dein Vertrauen.