Zeta: Eisig schimmernder Sommer (Dante & Amanda 1) von Lana Rotaru

Ich persönlich fand ja das alte Cover so schön und war dann traurig, dass Lana es geändert hat, obwohl das Neue sehr gut zu Dante und Amanda passt.
Als ich den Klappentext las freut ich mich auf eine Bad Boy meets Good Girl Geschichte. Aber hey Lana dachte wohl, dass wir das schon zu oft gelesen hätten.

Sie nimmt mich mit in die Welt von Amanda und ihrer Familie die nach dem plötzlichen Tod ihres Bruders nicht mehr wie vorher ist. Amanda glaubt einfach nicht an einen Unfall und gibt den zwei besten Freunden ihres Bruders die Schuld daran.

Leider ist der eine beste Freund, Dante und somit der Kerl für den sie so lange geschwärmt hat. Nur hatte er kein Interesse an ihr, weil er älter und ein Bad Boy war. Und der andere ist der große Bruder ihrer besten Freundin. Also ist es unvermeidlich sich immer mal wieder über den Weg zu laufen. Und nach all den Jahren und Beschuldigungen lässt Dante sie immer noch nicht kalt.

Ganz im Gegenteil die Streits und Diskussionen sorgen dafür, dass Amanda endlich mal wieder nicht wie betäubt fühlt. Es kracht immer ordentlich zwischen den Beiden. Sie bringen sich gegenseitig auf die Palme, verletzen den Anderen mit Worten die sie nicht so meinen und kommen sich dabei näher. Soweit so gut.

Doch ab hier beginnt eine Achterbahnfahrt mit Amanda denn je mehr die Geschichte voranschreitet sieht man erst wie komplexe diese auch ist. Lana baut immer wieder Wendungen und verschiedene innere und äußere Konflikte ein die die Protagonisten durchlaufen müssen, bis ich mich in einer Criminal Minds Folge katapultiert fühlte. (Übrigens eine meiner Lieblingsserien…).

Bei verschiedenen Wendungen klappte mir wirklich die Kinnlade runter, da ich darauf nie und nimmer gekommen wäre. Wirklich ein sehr vielschichtiges und mega spannendes Buch…

Daher vergebe ich

👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen

Die Legende von Enyador von Mira Valentin

Schon als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, war ich davon verzaubert – glich es doch für mich einer mystischen Brosche. Als ich dann noch den Klappentext dazu las wusste ich – dies ist wieder ein Buch, dass ich lieben werde.

Hier der Klappentext:

Vier Königssöhne.
Vier Wünsche.
Ein Schicksal.

***

Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus – und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.
Und ich sollte mal wieder recht behalten. Mira entführte mich in eine Welt die sich so wunderschön in meinem Kopf ausbreitete, dass ich eigentlich nicht mehr von dort zurück kehren wollte. Auch die verschiedenen Völker und Protagonisten sind so grandios beschrieben, dass ich wirklich glaubte sie vor mir stehen zu sehen.

Zu der Story selbst möchte ich hier nichts sagen, weil ich es nicht kann ohne ins schwärmen zu geraten und dann zwangsläufig jemanden zu spoilern.

Also nur soviel. Es ist episch und ihr solltet es umbedingt lesen. Habe schon lange kein so grandioses Fantasybuch gelesen. Die inneren und äußeren Konflikte der Charaktere sind sehr stimmig und Mira verlangt ihren Protas und mir wirklich viel ab…und jetzt heißt es für mich auf den zweiten Teil warten *seufz*

Für dieses grandiose Buch vergebe ich natürlich auch

👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen

Falkenmädchen von Asuka Lionera

Nun habe ich die Rezension von diesem 👆🏻 wunderbaren Buch für euch.

Und nun zum Klappentext:

Miranda ist nicht wie die anderen. Doch selbst ihre Andersartigkeit ist anders, denn sie ist die einzige Tagwandlerin. Sobald die Sonne aufgeht, verwandelt sich die junge Frau in einen schwarzen Falken. Nur ihre Familie kennt ihr Geheimnis, doch als ihr Vater, der ihren Fluch teilt, getötet wird, wenden sich alle von ihr ab.

Auf sich allein gestellt, wird sie als Falke gefangen genommen und soll fortan zur Beizjagd des jungen Prinzen dienen….
Mein Fazit:

Divinitas war das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und hat mich überzeugt. Und nun hat sie es geschafft mit Falkenmädchen ein noch größeres, besseres und wunderbareres Buch zu schreiben.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte flog nur so dahin. Es hat auch nicht lange gedauert und das Abenteuer mit Miranda war schon vorbei. Ich habe mit den Protagonisten bis zum Schluss gefühlt und es war so wunder- wunderschön. Es ist eine sehr gefühlvolle Geschichte und ich hatte Schmetterlinge im Bauch. Selbst nachdem die Geschichte aus war, war ich dennoch bei den Protagonisten und der Geschichte. Es hat lange gedauert, bis ich damit abschließen konnte. Die Geschichte ist einfach zu schön!

Wenn ihr eine Fantasystory mit einer großen Portion Liebe, aber auch mit ganz vielen Hochs und Tiefs, lesen wollt, dann schlagt unbedingt zu.

Die Autorin hat es mit Falkenmädchen geschafft mich ganz tief zu berühren und nach noch mehr von den Divinitas Geschichten zu lechzen. Absolut empfehlenswert!Miriam

Götterfunke – Liebe mich nicht von Marah Woolf

Hier ist meine Rezension von diesem Buch:

Götterfunke – Liebe mich nicht von Marah Woolf

Das Buch habe ich im Zug auf den Weg nach Leipzig zur Buchmesse gelesen 🙂

Zuerst zum Klappentext:

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in einem Camp in den Rockys. Sich zu verlieben stand nicht auf ihrem Plan. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den Smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat mit Zeus eine Vereinbarung getroffen, auf deren Erfüllung er seit Jahrhunderten hofft. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein.

Mein Fazit:

Oh mein Gott. Wieder einmal hat es Marah geschafft eine so wunderbare Geschichte zu erschaffen, dass ich immer noch total verliebt bin ❤ Es ist ganz nach ihrem Stil und ich habe mich sofort wohl und heimisch gefühlt. Die Charaktere waren mir von Anfang an sofort sympathisch und ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen! Durch den tollen Schreibstil war ich in der Geschichte von Anfang an gefangen und hat mich nicht mehr losgelassen.

Ich habe mit Jess gelacht, geweint, geliebt und alles andere. Mit diesem Buch ist der Autorin der Auftakt sehr gut gelungen. Und ich kann es kaum abwarten, bis es endlich weiter geht!

Wenn ihr eine Geschichte lesen wollt, in der es um die griechische Mythologie, den griechischen Göttern und um ein Paar, dass man nicht einordnen kann, geht, dann schlagt unbedingt zu.

Ach was, ich kann das Buch einfach nur jedem wärmstens ans Herz legen! Es ist wirklich lesenswert 🙂

Miriam

Interview mit Katharina Münz

F: Liebe Katharina, vielen Dank für diese Chance. Ich freue mich schon darauf, etwas mehr von dir und deinen Buchbabys zu erfahren. Würdest du dich bitte für die Leser die dich noch nicht kennen kurz vorstellen?
Begleitet von mächtigem Donnerschlag habe ich im Sommer 1968 mein Debüt auf der Bühne des Lebens gegeben. Bereits in jungen Jahren mutierte ich zur Leseratte mit einem Faible für Geschichte, Heidentum und Magie.
F: Dein erstes Buch, »Die 13. Jungfrau«, wurde ja in einem Verlag veröffentlicht. Wie bist du auf diesen Verlag aufmerksam geworden?

Im Februar 2015, kurz nachdem ich mit dem Manuskript zur »Jungfrau« begonnen hatte, wurde ich in einem Autorenforum auf das »Meet & Greet« des BVjA auf der Leipziger Buchmesse aufmerksam. Ich beschloss, mich mit Exposé und Leseprobe zu bewerben und wurde unter den Einsendungen für Speeddatingtermine bei zwei Verlagen ausgewählt. Zusätzlich konnte ich mein Projekt noch zwei weiteren Verlagen vorstellen.
F: Ist das jetzige Cover das ursprüngliche, oder hast du es dann neu gestaltet, damit es zu deinen andern passt? Und hast du es selbst gestaltet oder hat es dir ein Cover Designer gemacht?
F: Das Cover von »Die 13. Jungfrau« ist das ursprüngliche Cover, und obwohl es nicht so aussieht, hatte der Verlag es bei einer Künstlerin in Auftrag gegeben.

Die Cover der beiden anderen (jeweils für sich lesbaren) Bände der Schildmaid-Reihe habe ich unter Verwendung von Stockfotos selbst gestaltet, sodass eine optische Einheitlichkeit mit dem Design meines Debüts entsteht.

F: Dein letztes Buch »Falkenherz – Bewährung der Schildmaid« hast du ja als Selbstpublisher veröffentlicht. Wo siehst du hier die Vorteile gegenüber dem Verlag?

Da ich die Erfahrung machen musste (die von vielen Autorenkollegen geteilt wird), dass der Verlag nicht nur ein Cover gestalten ließ, für das ich eine erkleckliche Anzahl an Beileidsbekundungen hielt, sondern auch praktisch keinerlei Werbung für das Buch macht, mit einem völlig überhöhten Verkaufspreis zum Veröffentlichungstermin startete und den auch nur sehr geringfügig anpasste, nachdem ich das mehrfach bemängelt hatte, kam es für mich einer Erlösung gleich, dass die Verlegerinnen nicht bereit waren, »Falkenherz« ohne massive Änderungen des Plots in Richtung Marktkonformität zu veröffentlichen.
Wenn ich sowieso die Werbung alleine machen muss, halte ich lieber auch die Fäden bezüglich Cover- und Preisgestaltung in den Händen.
Das einzige, was mir die Verlagsveröffentlichung brachte und wofür ich sehr dankbar bin, ist das Etikett »Verlagsautor«, das bei einigen Institutionen als Türöffner dient, und das Verlagslektorat, bei dem ich noch einmal einiges an Feinschliff mitnehmen konnte, sodass kritische Rezensenten nun »Falkenherz« bescheinigten, »besser und reifer« als das Debüt zu sein.

F: Die Idee auf deinem Autorenblog, eine Kurzgeschichte zu verschicken, finde ich eine richtig tolle Idee. Wird sie gut angenommen?

Danke für das Kompliment!
Ja, ich freue mich über eine stetig wachsende Zahl an Mail-Followern, seitdem ich mit »Wellenmädchen« die romantisch-humorvolle Geschichte der jungen Fylla anbiete, die als Tochter eines Hautstechers (Tätowierers) im wikingerzeitlichen Haddeby lebt.

F: Hast du selbst Lieblingsautoren oder Bücher die dich sehr geprägt haben?

Einen Lieblingsautor zu benennen ist sehr schwierig, weil ich so viel gelesen habe.
Was immer in Reichweite steht, ist der erste Band von Erich Kästners gesammelten Werken. Seine Aphorismen begleiten mich schon seit Kindesbeinen, als mein Papa mir »Der schöpferische Irrtum« ins Poesiealbum schrieb.
Was mich an aktuellerer Literatur sicher sehr für den spritzig-modernen Erzählstil mit Ich-Perspektive und Präsens beeinflusst hat, der meine »Wikinger im Herzen«-Romane prägt, sind die Regionalkrimis von Rita Falk, die ich mit Begeisterung verschlungen habe.

F: Eine Frage die mich interessiert, seit ich deine Vorstellung gelesen habe, bist du ein Trekkie oder wie kamst du zu den Beschreibungen, wie »beamen« oder mit einem irritierenden (und sehr an Mr. Spock erinnernden) Heben der Augebraue…? Und wenn du ein Trekkie bist, wer ist dein Lieblingscharakter und wie stehst du zu den neuen Verfilmungen?

Wenn man, um Trekkie zu sein, in eine StarTrek-Uniform gekleidet auf Conventions gehen muss, dann bin ich kein Trekkie. Aber wenn es reicht, die Originalserie sowie die Spin Offs gesehen (und teilweise sehr geliebt) zu haben, dann, ja, dann bin ich ein Trekkie.
Mein Lieblingscharakter war schon früher, als alle Klassenkameradinnen für Captain James T. Kirk schwärmten, der überaus faszinierende Mr. Spock.
Die neuen Verfilmungen haben mir sehr gut gefallen. Ich finde, sie nehmen den Tonfall der Originalserie sehr gut auf und das Wiedersehen mit Leonard Nimoy war sehr bewegend.
Simon Pegg ist für mich (ich finde seine Filme absolut klasse) sogar fast eine bessere Besetzung für Scotty als seinerzeit James Doohan.
Und als beim Abspann von »Star Trek: Beyond« dann nicht nur Leonard Nimoy, sondern auch dem durch einen tragischen Unfall viel zu früh aus dem Leben gerissenen Anton Yelchin gedacht wurde, da musste ich mir eine Träne aus dem Augenwinkel wischen.

F: Katharina wie bist du auf den Namen Melwyn gekommen? Wie ist es dazu gekommen, dass du historische Romane schreibst? Magst du diese Zeit am liebsten?
Melwyn – tja, den Namen für meine so besitzergreifende Protagonistin habe ich erst recht spät gefunden, nachdem schon einige Szenen mit »N. N.« verfasst waren. Mir half eine Liste alter Vornamen aus Cornwall (Melwyns Heimat), die mit Bedeutungen aufwartete (denn wie ich schon einmal in einem Blogbeitrag verraten habe, liebe ich sprechende Namen mit undurchsichtiger Etymologie). Melwyn bedeutet »Honigschimmer« – das passte wie die Faust aufs Auge.
Dann fragst du nach historischen Romanen – nun, eigentlich schreibe ich gar keine!
Also zumindest keine, die in eine der drei Schubladen des Genres passen würden [a) historische Liebesromane b) eher nüchtern geschriebene historische Romane mit viel Faktenvermittlung c) leichtere Lektüre vom Stile Iny Lorentz].
Ich habe mich da mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen die Genre-Stühle gesetzt, denn die Fans von a) sind entsetzt, weil keine nach Standardmuster ablaufenden Lovestorys sind und stattdessen mit einem Übermaß an Dramatik und handfester Recherche. Die Freunde von b) zeigen sich pikiert ob der Anzahl und Ausführlichkeit der »horizontalen Kampfszenen« bzw. weil eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht und last but not least springen auch die treuen Leserinnen von c) nicht an, weil ihnen mein Schreibstil zu modern ist und ich es doch wahrhaftig wage, den Leser mittels Präsens und Ich-Perspektive geradewegs in den Kopf der frühmittelalterlichen Protagonistin zu beamen.
Deshalb wende ich mich jetzt unter dem Stichwort »Nordische Mythologie« an Fantasyleser.
Die Wikingerzeit ist mir deshalb so lieb, weil es einerseits die Epoche des »Wilden Westens« in Europa war und es damals einen »Clash of cultures« zwischen Christentum und heidnischen Sitten gab, der mich sehr fasziniert und heute aktueller denn je erscheint.
F: Bist du 2017 auf irgendwelchen Messen zu finden zB der Romance for you oder der Frankfurter Buchmesse?
»Romance4you« musste ich jetzt erst einmal googeln – ich glaube, das sagt alles aus, oder? *zwinker*
Nein, solche Veranstaltungen (wie auch die LoveLetterConvention sowie die Buchmessen) kosten sehr viel »Eintrittsgeld« für Autoren, das mir als kleiner Nischen-Autorin einfach nicht zur Verfügung steht.
Vielleicht irgendwann, wenn ich meinem großen Traum ein gutes Stück näher gekommen bin.
F: Was ich bei dir wirklich sehr bewundere ist, wie offen du auf WordPress mit deinen neuen Projekten umgehst. Könntest du den Lesern die ihn noch nicht entdeckt haben einen kleinen Eindruck dazu geben?

Vielen Dank für deine Komplimente! Ja, ich versuche auf meinem Blog und zukünftig vor allem in meinen Newslettern den (potentiellen) Lesern einen kleinen Vorgeschmack auf kommende Veröffentlichungen geben.
Als nächstes Buchbaby warten die Abenteuer von Foy darauf, die abschließende Runde bei Testlesern zu machen (übrigens – treue Newsletterabonnenten können sich hierfür bewerben). Das Buch wird die dunkelhäutige Magd bei ihrer halb unfreiwilligen Reise von Worms nach Dänemark und in ein neues Leben begleiten.
Zeitgleich schreibe ich an einem Manuskript, mit dem die »Wikinger im Herzen« einen Genre-Ausflug in Richtung Urban Fantasy/Contemporary Romance-Mix machen werden.

F: Gibt es noch irgendetwas das du den Lesern abschließend noch sagen möchtest?
Zunächst möchte ich mich bei jedem einzelnen meiner Leser bedanken, nicht nur bei jenen, die mir mittels Rezensionen eine (überwiegend extrem positive) Rückmeldung zu meinen Büchern gegeben haben und nicht nur bei der stetig wachsenden Schar an wahren Fans, die nicht müde werden, für meine Bücher Empfehlungen auszusprechen, sondern einfach jedem, dem ich eine Reise in die Wikingerzeit, in die Köpfe meiner Protagonisten ermöglichen konnte.
Euer Feedback – auch in Form von gekauften Büchern bzw. gelesenen Seiten bei KU – ist mir täglich Ansporn, mit meinem Schreiben weiterzumachen.
A propos KU bzw. Amazon: Meine im Selfpublishing erschienenen E-Books sind exklusiv bei Amazon erhältlich, einfach aus dem Grund, weil meine Bücher ohne diesen Deal komplett in der Versenkung verschwinden würden.
Wer sie aber lesen möchte und über keinen Kindle verfügt, dem helfe ich gerne weiter! Einfach das Buch bei Amazon kaufen und einen Screenshot von der Kaufbestätigung an mich schicken (Facebook-PN oder E-Mail an mich, Adresse ist auf dem Blog) – ich versende dann umgehend ein EPUB!

F: Ich bedanke mich sehr für deine ausführliche Antwort und hoffe du kannst noch viele Leser in deine Geschichten »beamen«.

Vielen herzlichen Dank für deine tollen und außergewöhnlichen Fragen und die lieben Wünsche!
 

Interview mit Amalia Zeichnerin

F: Liebe Amalia, danke dass du dir die Zeit nimmst. Ich freue mich sehr, dass ich dir ein paar Fragen über dich und deine Buchbabys stellen darf. Würdest du dich bitte für die Leser die dich noch nicht kennen bitte kurz vorstellen?

Ich wohne mit meinem Mann in Hamburg. Ich habe immer schon gern phantastische Genres gelesen, als Kind waren das Märchen und später dann eher Fantasy. Und noch später habe ich auch ein Faible für Gay Romance Geschichten entdeckt.
Mit 17 habe ich begonnen, meinen ersten Roman zu schreiben.
Heute betrachte ich diesen eher als ausgedehnte Schreibübung,
da war ich noch am Lernen. 😉
2015 habe ich dann meinen ersten Steampunk Abenteuer Roman „Der Stern des Seth“ veröffentlicht und 2016
„Berlingtons Geisterjäger 1 – Anderswelt“, das ist eher historische Urban Fantasy, wenn auch mit Steampunk-Elementen. Zurzeit schreibe ich an zwei weiteren Romanen, Teil 2 von „Berlingtons Geisterjäger“ ist mehr oder weniger fertig und ich habe auch noch weitere Bücher in Planung.

F: Du hast bis jetzt zwei Bücher veröffentlicht, die sich zwar in vielen Punkten unterscheiden. Trotzdem
verwendest du in beiden Büchern Steampunk Elemente. Woher kommt deine Begeisterung oder besser gesagt Faszination für Steampunk?

Ich war schon als Jugendliche angetan vom 19. Jh. und seiner Literatur, vor allem im englischsprachigen Raum. Ich mag auch England, Irland und Schottland sehr gern. Ich habe damals viel Jane Austen gelesen und auch andere Autoren der viktorianischen Ära. Erst um 2010 bin ich auf den Begriff Steampunk gestoßen und habe das Steampunk-Forum „Rauchersalon“ kennengelernt. Ich mag diese Vermischung aus historischen Vorbildern und Science-Fiction/Fantasy-Elementen sehr. Ich bin dann auch in der Steampunk-Szene aktiv geworden. Was mich daran fasziniert ist, dass sie im Grunde sehr offen ist. Jeder kann „seinen Steampunk“ so leben und
ausdrücken, wie er möchte – für manche sind es die historisch angehauchten Kostüme, Steampunk-Maker bauen oder modden fantastische Gerätschaften und Erfindungen, andere machen Musik, Kunsthandwerk oder schreiben Bücher… In der Szene gibt es unglaublich viele engagierte und kreative Leute, außerdem gibt es keine Altersbeschränkungen. Ich kenne Steampunks von Anfang Zwanzig ebenso wie solche, die bereits Rentner sind.
Hin und wieder taucht immer mal wieder die Diskussion auf: „Ist das hier Steampunk? Wie kann man Steampunk eigentlich definieren?“ Ich sage dann gern, dass ich „meinen“ Steampunk offen und undefiniert mag. Oder auch „Steampunk ist das, was du daraus machst.“
Ich organisiere übrigens mittlerweile seit 5 Jahren in Hamburg ein Steampunk-Picknick. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe
solcher und anderer Veranstaltungen für Steampunks, und auch einige Festivals und Märkte. Allerdings ist die Szene im
deutschsprachigen Raum noch relativ klein, wächst aber weiter, soweit ich das beobachten kann. Natürlich gibt es auch Leute, die z.B. einfach gern Steampunkmusik hören oder entsprechende Bücher lesen ohne selbst groß in der Szene aktiv zu sein. Aber auch das sind ja dann mehr oder weniger
Steampunk-Fans 🙂
F: Bei den Berlingtons Geisterjägern beschreibst du die Bücher, als einen Genremix aus Historical Urban Fantasy,
Gay/Lesbian Romance, Steampunk und ein wenig Gothic Horror. Wie kam es zu dieser besonderen Idee und wie wird der Gay/Lesbian Aspekt in einem Historical Urban Fantasy Buch aufgenommen?

Es gibt durchaus eine ganze Reihe an Leuten, die gern Gay Romance Geschichten lesen – und schreiben – nicht nur schwule Männer, sondern auch Frauen. Das kann man auch in der Fanfiction-Szene beobachten. Ich selbst schreibe übrigens keine Fanfiction, habe aber einiges gelesen.
Lesbische Literatur und entsprechende Autorinnen und Autoren sind zahlenmäßig nicht ganz so stark vertreten wie Gay Romance, was ich schade finde. Auch im Fantasy-Bereich gibt es mittlerweile einiges an Gay Romance (und etwas weniger Lesbian Romance). Also ich denke, diese Mischung hat durchaus schon eine Fan-Basis 😉
Bei mir kommt dann eben noch das historische Setting mit dazu, das ist eher selten anzutreffen. Ich war mir auch nicht sicher, wie die Mischung von Gay und Lesbian denn aufgenommen würde, weil das ebenfalls selten ist. In den meisten Romance-Romanen aus dem LGBTQ-Bereich geht es entweder um eine schwule Liebesgeschichte oder eine lesbische (oder es geht um Transgender, Bisexualität, Intersexualität oder anderes…).
Ich habe stattdessen zwei Liebesgeschichten in meinem Roman geschrieben – eine zwischen Männern und eine zwischen Frauen. Und darüber hinaus auch zwei heterosexuelle Hauptcharaktere, aber deren Liebesleben steht nicht im Vordergrund. Ich wollte einfach mehr Vielfalt abbilden, auch wenn ich vorher keine Ahnung hatte, wie das denn aufgenommen werden würde. Vor einiger Zeit hatte ich auch einmal eine Unterhaltung mit einer Freundin, die mich darauf stieß, dass in den Mainstream-Medien die Repräsentation von LGBTQ+ Charakteren noch immer entweder eher negativ ist, kaum vorhanden oder aber klischeebelastet. Das war für mich ein weiterer Grund.
Bisher ist mein Genremix aber meistens gut angekommen. Eine Leserin äußerte zwar, sie fände es unrealistisch, dass so viele LGBTQ-Charaktere in einem 19.Jh.-Setting aufeinandertreffen, das sei für die Zeit doch eher unrealistisch, aber Homosexualität und auch andere sexuelle Präferenzen gab es
schon immer, nur wurde halt im 19. Jh. anders damit umgegangen, es wurde damals eher versteckt oder totgeschwiegen, als Krankheit betrachtet und teilweise auch
strafrechtlich verfolgt, zumindest bei Männern. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber einige der Charakter in der Buchreihe bekommen dementsprechend auch Schwierigkeiten. Bald erscheint der zweite Teil von Berlingtons Geisterjäger.

F: Sind sie als Dilogie angelegt oder dürfen wir uns auf noch mehr Teile davon freuen?
Berlingtons Geisterjäger ist als Trilogie angelegt. Wenn alles klappt, wird der dritte Teil wohl spätestens 2018 erscheinen. Ich
habe außerdem noch weitere Bände zu dieser Buchreihe in Planung, die dann aber jeweils in sich abgeschlossen sein werden. Dann kann man sie auch unabhängig voneinander
lesen.
F: Seit Januar 2016 ist dein erstes Buch, „Der Stern des Seth“, veröffentlicht, wo du uns in auf eine Abenteuergeschichte mit Steampunk Elementen entführst. Das ganze spielt im Jahr 1885, wo das britische Empire noch zahlreiche Kolonien und Protektorate besitzt. Interessierst du dich selbst für solche Abenteuergeschichten a la Indiana Jones oder wie kamst du auf die Idee zu dieser Geschichte?

Ja, ich mag Abenteuergeschichten, das ist ja auch ein ganz klassisches Genre. Außerdem habe ich ein Faible für das Alte Ägypten, aber bisher noch kein Steampunkbuch gefunden, indem dies thematisiert wird. Also dachte ich mir, schreibe ich eine Expeditionsgeschichte, bei der es darum geht, ein altägyptisches Artefakt zu finden. Aber dann kommt alles ganz anders als die Protagonisten gedacht haben.

F:Amalia, wenn du Zeit zum Lesen findest welche Bücher liest du dann und gibt es ein Buch (oder mehrere) die du als Lieblingsbuch bzw –Bücher beschreiben würdest?
Ich lese außer Steampunk gern andere phantastische Genres, z.B. High Fantasy und Urban Fantasy, aber auch gern Historisches, manchmal Science-Fiction, außerdem Romance aller Art (auch LGBTQ) sowie Krimis und Thrillers, seltener auch Horror.
Dazu muss ich sagen, seit ich selbst schreibe, komme ich relativ wenig zum Lesen. Trotzdem schaffe ich zumindest ein, manchmal auch zwei Bücher pro Monat und weil ich gern Rezensionen schreibe, habe ich inzwischen auch einen Buchblog.
https://www.facebook.com/amaliasbuchblog/

F: Auf deiner Hompage kann man sich nicht nur über deine Bücher informieren oder kaufen – http://www.amalia-zeichner.net. Du gibst den Leser beim Buchkauf auch noch die Möglichkeit, dabei etwas Gutes zu tun, ohne dass dem Käufer dabei zusätzliche Kosten entstehen. Dafür braucht man nur den Link htpps://smile.amazon.de zu klicken und kann dort sogar unter vielen gemeinnützigen Organisationen wählen. Ich habe das vorher noch nie gehört und bin von der Idee begeistert. Woher kanntest du es bzw wie bist du darauf gekommen?
Das hat mir einfach eine Bekannte empfohlen, ich habe das aber nicht selbst organisiert, das ist direkt von Amazon, eine Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen. Ein kleiner Teil der Amazon-Gewinne wird dann an diese Organisationen gespendet, aber nur wenn man eben seinen Einkauf direkt über htpps://smile.amazon.de tätigt und nicht über die normale Amazon-Seite. Man muss sich allerdings nicht extra bei Smile Amazon registrieren. Ich habe übrigens gerade eine eigene Spendenaktion selbst organisiert, die bis Ende März 2017 läuft und einem Unicef-Hilfsprojekt zugutekommt. Weiteres dazu steht hier:

https://amalia-zeichnerin.net/2017/02/28/spendenauktion/

F: Was dürfen wir im laufenden Jahr noch von dir erwarten?

Wie gesagt, demnächst erscheint Berlington Geisterjäger 2. Ich schreibe außerdem gerade Teil 3, kann aber noch nicht mit Sicherheit sagen, ob dieser noch in diesem Jahr erscheint. Außerdem schreibe ich gerade einen High Fantasy Roman und
gehe davon aus, dass ich diesen dann 2018 veröffentliche.
F: Bist du 2017 auf irgendwelchen Messen zu finden zB der Romance for you oder der Frankfurter Buchmesse?
Auf Buchmessen bin ich zwar bisher nicht, aber auf einigen Fantasy-/Rollenspiel-Conventions, z.B. der Nordcon in Hamburg
und der Unicon in Kiel. Es kann auch sein, das noch ein, zwei Steampunk-Veranstaltungen dazu kommen. Außerdem veranstalte ich gemeinsam mit anderen AutorInnen einige Lesungen.

Meine aktuellen Termine kann man hier nachlesen:
Termine
Gibt es noch irgendetwas das du den Lesern
abschließend noch sagen möchtest?
Ich freue mich immer über Feedback zu meinen Büchern. Und egal, was ihr lest, ich wünsche euch immer viel Spaß dabei 🙂 Da
draußen sind so viele tolle Geschichten und AutorInnen, die gelesen werden wollen.

F: Ich bedanke mich sehr für deine ausführliche Antwort und wünsche dir und deinen außergewöhnlichen Geschichten viel Erfolg.

Vielen Dank für das Interview.