Autoreninterview Benne Schröder

Ich gestehe ein wenig nervös zu sein, als ich im goldenen Kreuz ankomme. Diese Bar spielt schließlich in Benne Schröders Buch „In der Liebe ist die Hölle los“ eine nicht unwesentliche Rolle. Kurz sehe ich mich um, vielleicht kann ich die eine oder andere Berühmtheit entdecken, während ich auf mein bestelltes Ginger Ale warte. Da kommt aber auch schon Benne, also keine Zeit mehr für andere Dinge.

I:„Hallo Benne! Wie schön, dass es gleich so spontan geklappt hat. Ich freu mich sehr darauf ein wenig mit dir zu plaudern. Ich habe dein Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen und bin so begeistert von Catalea, Timur und dem Rest. Kannst du dich bitte kurz vorstellen, für die Leser, die dich vielleicht noch nicht kennen?“
B: Hallo! Ich bin Benne Schröder und bin der Autor von der Catalea-Morgenstern-Reihe, die gerade bei LYX erscheint. Außerdem bin ich Radiomoderator bei YOU FM vom Hessischen Rundfunk in Frankfurt. Mit meinem Hund Matti lebe ich in Köln, Frankfurt und München.

I: Gibt es einen Charakter in deinem Buch – „In der Liebe ist die Hölle los“ – den du besonders ins Herz geschlossen hast?
B: Kitty Cartier ist schon ein ganz besonderes Kaliber. Sie ist so verrückt, irre, wahnsinnig und völlig drüber, dass es großen Spaß macht, sie zum Leben zu erwecken. Ich habe schon viele Rückmeldungen zu ihr bekommen und anscheinend hat Kitty für viele, sehr, sehr unterhaltsame Momente gesorgt. Das freut mich wahnsinnig, denn natürlich war sie darauf ausgelegt durch ihre völlig verrückte Art zu unterhalten.

I: „Im November wird ja der zweite Teil – Zum Teufel mit der Liebe – erscheinen. Kannst du uns vielleicht schon ein zwei Dinge darüber verraten?“
B: Na gut! Kitty wird in Band zwei eine größere Rolle spielen. Wuhuu! Sie wird mehr Raum bekommen und es passieren ein paar Dinge, die so peinlich und urkomisch sind, dass ich mich beim Schreiben manchmal fremdgeschämt habe. Aber auch Catalea wird sich weiterentwickeln und eine ungeahnte Aufgabe übernehmen – allerdings kann sie auch nicht aus ihrer Haut und wird deshalb Fehler machen, von denen sie eigentlich wissen sollte, dass sie verdammt nochmal vermeidbar wären.

I: „Benne, wenn dich dein bester Kumpel beschreiben müsste, was würde er über dich sagen?“
B: „Schauen Sie hier! Neu eingetroffen im Kuriositätenkabinett ist dieser junge Mann! Er ist ein bisschen verrückt, ein bisschen launisch und nicht mehr ansprechbar, wenn er einmal in seinem Manuskript verschollen ist. Bitte nicht anfassen!“

I: „Als Radiomoderator und Buchautor hast du dir ja zwei sehr kreative Jobs ausgesucht, die aber auch zeitintensiv sind. Wie kriegst du da noch dein Privatleben und vor allem Matti – deinen süßen Hund – unter einen Hut?“
B: Ja, das ist manchmal gar nicht so leicht. Meiner Lektorin habe ich gesagt, dass ich Band zwei Anfang Juni abgebe. Den wievielten haben wir heute? Habe ich den Text schon abgegeben? Nein. Oh oh! Tatsächlich ist das gerade noch ein Thema, an dem ich arbeite. Ich hoffe natürlich, dass ich irgendwann meinen Lebensunterhalt nur dadurch verdienen kann, Bücher zu schreiben. Bis dahin, wird es ein wildes jonglieren mit der Zeit.

I: „Benne was gefällt dir besonders an deinem Job als Radiomoderator? Würdest du ihn aufgeben, wenn du als Autor genug verdienen würdest, um hauptberuflich Schreiben zu können?“
B: Ich würde ihn etwas zurückstellen, aber nicht aufgeben. Radio ist und wird immer eine große Leidenschaft von mir bleiben. Aber ich könnte mir super vorstellen, etwas mehr Zeit in meine Autoren-Arbeit zu stecken. Es wäre toll, wenn ich irgendwann ein Bestseller-Autor wäre! (Deshalb müsst ihr bitte alle meine Bücher kaufen. Massenhaft!!!)

I: „Gibt es ein Buch, in dem du gerne der Protagonist sein würdest?“
B: Ja! Aber das habe ich noch nicht geschrieben. Aber in meinem Kopf existiert es schon 😉 Ich heiße Kamael.

I: „Wenn ich in deinen Kühlschrank schauen würde, was würde ich dort finden?“
B: Oh Gott! Auf gar keinen Fall darfst du da reingucken!!! Chardonnay, Chardonnay und Chardonnay. Und zwanzig angebrochene Marmeladengläser.

I: „Benne ich bin ja ein eher tollpatschiger Mensch. Kannst du uns vielleicht noch ein peinliches Erlebnis von dir erzählen?“
B: Ich hatte das Hörbuch von „Shades of Grey“. Mitten in der vollen Bäckerei bin ich bei meinem Handy auf den Play-Button gekommen und in voller Lautstärke begann eine grauenvolle Sexszene. Alle haben mich angestarrt.

I: „Danke Benne, dass du dir die Zeit für mich und meine Fragen genommen hast. Es war sehr schön zu plaudern und vielleicht sehen wir uns ja auf der FBM im Oktober wieder? Möchtest du meinen Lesern noch etwas sagen?“
B: Danke, dass ich dein Gast sein durfte. Und deinen Lesern möchte ich sagen: Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch meine Leser werdet.

Wer ist der Mann hinter dem Buch??

Benne Schröder moderiert seit 2006 für Radiosender in ganz Deutschland, viele Jahre auch für 1LIVE, Europas einflussreichste junge Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern.

Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln und München.

Um Benne ein wenig besser kennenzulernen habe ich im zum Aufwärmen ein paar einfache Entscheidungsfragen gestellt:

Realist oder Träumer?
Träumer
Sommer oder Winter?
Sommer

Film oder Serie?
Film

Sushi oder Pizza?
Sushi

Ordnung oder Chaos?
Ordnung

Liedtext oder Melodie?
Melodie (Gute Frage!)

Sportswear oder Designerklamotten?
Weder noch!

Cocktail oder Bier?
Chardonnay

Introvertiert oder Extrovertiert?
Extrovertiert

Abenteuerurlaub oder Städtetrip?
Städtetrip

Selbst kochen oder essen gehen?
Essen gehen

Kaffee oder Tee?
Kaffee

Frühaufsteher oder Langschläfer?
Lang-Lang-Langschläfer

 

Wer jetzt erst auf den Geschmack gekommen ist und gerne wissen möchte (so wie ich) wo der perfekte Ort ist dieses Buch zu lesen oder was die optimale Filmmusik ist um sie wähernd des Lesens zu hören folgt bitte dem Link:                     https://www.luebbe.de/lyx/autoren/benne-schroeder/id_6220565

Autoreninterview mit Ina Taus

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Liebe Ina. Danke, dass du dir Zeit für unser Interview genommen hast. Bitte stell dich kurz selbst vor:
Ja, sehr gerne, obwohl ich leider nie so genau weiß, wie ich das tun soll
Dinge wie: Hallo, mein Name ist Ina, bin verheiratet, habe zwei Kinder und schreibe in meiner Freizeit gerne Bücher, kommen mir immer so langweilig vor.
Ich könnte natürlich jetzt noch erzählen, dass ich irrsinnig auf Musik stehe, aber das ist nach meiner Buchreihe #bandstorys wohl kein Geheimnis mehr.

Zum Schreiben brauchst du unbedingt?
Du erwartest jetzt bestimmt, dass ich Musik sage. Leider brauche ich aber dazu etwas ganz anderes. Zeit, Rauch Eistee Zitrone und meinen Laptop.
Zeit ist ja bei mir immer Mangelware, weil zwei kleine Mädchen den ganzen Tag um mich herumwuseln und bespaßt werden wollen. Wenn ich mir also ein Fenster zum Arbeiten freigeschaufelt habe, kommen dann mein Lieblingsgetränk (Eistee und ich stehen in einem ungesunden Suchverhältnis zueinander) und der Laptop zum Einsatz.
Ich sitze neben meinem Mann auf dem Sofa und tauche mit meinen Protagonisten in neue Welten ab.
Gut, jetzt fällt mir dann doch noch etwas ein. Internet brauche ich auch, um hin und wieder Sachen zu recherchieren. Das war es dann aber auch schon.
Wie sieht dein Schreiballtag aus? Teilst du dir ein wieviel du wann schreiben möchtest oder schreibst du wenn dich die Muse küsst?
Nein, ich teile mir jetzt keine festen Schreibziele ein. Solche Vorhaben wie: „Du musst morgen 2500 Wörter schreiben“, würden mich nur unter Druck setzen. Natürlich gibt es manchmal Abgabetermine, die ich einhalten muss, aber die lege die meistens so, dass ich stressfrei an meinen Manuskripten arbeiten kann und meist bereits einen Monat früher fertig bin.
Es gibt auch manchmal Tage an denen ich kein einziges Wort schreibe, weil ich mir lieber eine Sendung auf Netflix reinziehe, wobei ich es aber nicht aushalte, länger als eine Woche nicht zu schreiben. Dann ruft die Muse und ich muss zurück an den Laptop.

Da du uns ja netterweise immer den Soundtrack zu deinen Büchern anhängst gehe ich davon aus, dass du die zum Schreiben auch hörst oder wie ist das bei dir?
Nein, wie oben bereits angemerkt, höre ich meistens keine Musik beim Schreiben. Aber ich höre den ganzen Tag über Musik, zum Beispiel beim Autofahren. Dabei entstehen viele gute Ideen für meine Manuskripte. Niedergeschrieben werden diese aber auf jeden Fall ganz ohne Beschallung.
Wie sieht dein Notfallplan bei einer Schreibblockade aus?
Puh, bisher hatte ich eigentlich noch keine Schreibblockade. Wenn ich einfach mal keine Lust habe, an einem Projekt weiterzuarbeiten, dann lasse ich es einfach für ein paar Tage. Wie gesagt, halte ich das höchstens eine Woche aus. Man könnte also sagen, ich sitze Schreibblockaden aus und zwinge mich nicht dazu mit Muss zu schreiben. Da würde vermutlich auch gar nichts Schönes dabei rauskommen.
Kannst du dich mit einem deiner Charaktere aus dem Buch besonders identifizieren? Ich finde ja, dass Anna dir sehr ähnlich ist…
Ich glaube Anna basiert irgendwie auf meinem Wunschvorstellungen. Sie ist so, wie ich immer gerne wäre.
Tatsächlich finde ich aber, dass ich Sofia am ähnlichsten bin. Nach außen hin wirkt sie kühler und zickiger, als sie wirklich ist. Und nur wenn man sie gut kennt, wie zum Beispiel Oli, merkt man, was für ein herzensguter Mensch sie eigentlich ist. Ich glaube auch, dass Sofia durch die Beziehung zu Oli gemerkt hat, was im Leben wirklich wichtig ist und er an ihrer „Verwandlung“ einen großen Teil beigetragen hat. Und auch wenn das jetzt vielleicht kitschig klingt: Auch mein Mann hat viel dazu beigetragen, dass ich jetzt der Mensch bin, der ich bin. Durch seinen Einfluss habe ich mich wirklich zum Positiven verändert. Genauso wie aus der zickigen Sofia aus Bitter Beats von Band zu Band ein ganz anderes Mensch wurde.
Oh mein Gott … du machst mir hier gerade ziemlich Lust auf ein Buch über Sofia 😉
Wie kamst du auf die Idee für deine Bücher? Oder war plötzlich einer der Bandmitglieder in deinem Kopf und hat dich solange zu gequatscht bis du anfängst zu schreiben?
Es gab zu Beginn eigentlich keine konkrete Idee oder einen Plot. Teile der Geschichte haben mich bereits eine ganze Zeit lang verfolgt. 2012 oder 2013 habe ich die erste Version geschrieben, aber für mich hat immer irgendetwas gefehlt. Damals sollte Anna ja eigentlich ihren besten Freund Luke bekommen.
2015 habe ich nochmals ganz von vorne bekommen, eine grobe Geschichte geplottet und plötzlich war Max da. Der war eigentlich ursprünglich gar nicht vorgesehen. Also habe ich nochmal neu geplottet und Bitter Beats innerhalb von vier Monaten geschrieben. Man könnte als sagen, Anna und Max saßen mir im Nacken und wollten, dass ich ihre Geschichte erzähle.

In Autumn und Alex habe ich mich während dem Schreiben von Bitter Beats verliebt und mir war klar, dass die beiden ihre eigene Geschichte brauchen. Eigentlich hatte ich die beiden nur als Sidestory in Bitter Beats geplant, aber einen großen Teil im Nachhinein wieder entfernt, weil ich unbedingt Sad Songs schreiben wollte.
Nachdem Max sich einfach in Bitter Beats geschlichen hat, hatte ich aber Luke ein schlechtes Gewissen gegenüber. Deshalb musste Lonely Lyrics her. Jeder braucht sein Happy End ❤
Gab es eine Stelle in deinen Büchern, die dir besonders schwer viel zu schreiben?
Bisher eigentlich nicht. Wobei es bei Bitter Beats diese eine Stelle gab, wo ich einfach nicht weiterschreiben konnte. Anna hatte ihren Schulabschluss in der Tasche, mit Max war alles geklärt und ich dachte mir so: Eigentlich haben, die ja ihr Happy End. Willst du das jetzt wirklich zerstören?
Ja, wollte ich. 😀 Sonst wär es ja erstens ziemlich langweilig geworden und zweitens eine Kurzgeschichte. Denn ich wusste was noch passieren soll und wie die Reise weitergeht, aber ich wusste nicht wie ich diesen Punkt erreiche. Also habe ich dann einfach genau an diesem Punkt weitergeschrieben und erst im Nachhinein die Stellen miteinander verbunden. Ich hoffe, man hat es nicht bemerkt 😉
Hast du ein Lieblingszitat aus deinen Büchern? Meines ist ja das aus deinem aktuellen Buch: „Jeder hier hat sein Päckchen zu tragen. Auch wenn es manchmal anders wirkt, haben wir doch alle etwas gemeinsam. Wir sind gebrochen und versuchen uns Teil für Teil wieder zusammenzusetzen. In der Hoffnung, dass wir irgendwann zu dem Menschen werden, der wir gerne wären.“
Musst du mir gerade diese Frage stellen, Ingrid? 😉 Ich verfalle regelrecht in Panikattacken, wenn es darum geht meine Bücher zu bewerben. Welche Zitate soll ich nehmen? Was könnte den Leser neugierig machen? Wenn ich meine Texte dann nach geeigneten Zitaten durchsuche, habe ich Schweißperlen auf der Stirn und frage mich ernsthaft, welche ich wählen soll.
Meistens entscheide ich mich aber dann für irgendetwas witziges, meistens Dialoge. Ich bin nämlich bekennender Dialog-Fetischist. Gibt es so etwas? Ein Buch ohne Dialoge, mit zu vielen inneren Monologen, macht mich fertig, deshalb wird bei mir immer Ende nie gequatscht. Vielleicht finde ich es aus diesem Grund, so schwer Zitate auszuwählen. Aber um deine Frage zu beantworten: Ich mochte folgende Stelle aus Sad Songs sehr gerne:
»Danke, Hardin Scott.« Ihre Stimme klingt spöttisch und ich frage mich, wer dieser Typ ist und warum sie ihn gerade jetzt erwähnt. Hat er ihr auch sein T-Shirt geliehen?
Noch nie in meinem Leben war ich so eifersüchtig wie in diesem Moment.
Ina bei wem würdest du total in den Fangirl Modus fallen, wenn er/sie deine Bücher lesen würde?
Ich freue mich über jeden Leser, aber ich muss gestehen, dass ich mich sehr gefreut habe, dass Vivien Summer sich als #bandstorys-Fangirl geoutet hat.
Was mir ein unheimliches Joker-Grinsen auf mein Gesicht gezaubert hat war, dass meine Impress-Kollegin Jennifer Wolf meinen Coming-on-Age/Gay-Romance-Roman, der noch im Sommer 2017 erscheinen wird, als gut befunden hat. Eines meiner ersten Bücher, die ich aus dem Impress-Verlag gelesen habe, war von ihr und deshalb bin ich tausend Tode gestorben, als ich ihr mein Manuskript zum Lesen geschickt habe.
Was für Gefühle hoffst du im Leser zu wecken, mit deinen Büchern?
Eine Gefühlsachterbahn.
Ich wünsche mir, dass sie sich mit meinen Protagonisten freuen, mit ihnen weinen, sie sich mit ihnen verlieben, mit ihnen leiden und gemeinsam mit ihnen in eine andere Welt eintauchen, um die Wirklichkeit für ein paar Stunden zu vergessen.
Ina, da ja jetzt deine #bandstory Reihe mit Teil 3 zu Ende ist, kannst du uns vielleicht einen kleinen Einblick in deine laufenden Projekte geben?
Hmm … in Hinblick auf Bandstorys gilt für mich ja immer noch der Satz: Sag niemals nie. In meinem Kopf schwirren ja immer die Geschichten zu Oli & Sofia, Tom & Spring, sowie Jake & Summer herum. Und dann gibt es da ja auch noch Paula … Nur weil am Ende von Band 3 geklärt wurde, wer Miss Mysterious ist, heißt es ja nicht automatisch, dass die Jungs von Must Be Crazy und Anna falls plötzlich kein Leben mehr haben, über das es sich zu berichten lohnt 😉
Aber das sind alles Ideen, die ich vielleicht in einem, vielleicht aber auch erst in fünf Jahren in Angriff nehmen werde ^^

Was ich euch aber definitiv versprechen kann ist, dass dieses Jahr noch zwei weitere E-Books von mir erscheinen werden.
Auf das erste Buch müsst ihr euch auch gar nicht mehr zu lange Gedulden, denn es wird bereits im Sommer 2017 erscheinen. Es handelt sich um ein Projekt, dass die Themen Coming-on-Age und Gay-Romance miteinander verbindet. Ich hoffe, Mason wir euch genauso ans Herz wachsen, wie mir. Details werde ich bald auf meiner Facebook-Seite (www.facebook.com/inataus), sowie auf meiner Homepage (www.intataus.wordpress.com ) bekannt geben.

Am zweiten Projekt habe ich gemeinsam mit meiner Freundin Maya Prudent gearbeitet. Passend zur Geschichte wird das E-Book im November 2017 erscheinen.
Gibt es noch etwas, dass du den Lesern da draußen sagen möchtest?
Als Autorin freue ich mich immer über euer Feedback. Sei es in Form von Kommentaren, Rezensionen oder Privatnachrichten. Scheut euch also nicht und schickt mir gerne euer Feedback zu meinen Büchern – auch wenn es euch nicht gefallen hat. Nur durch ehrliche Meinungen, wird man besser.

 

Liebe Ina ich wünsche dir und deinen wunderschönen und berührenden Geschichten viel Erfolg und danke dir ganz herzlich für dein Vertrauen.

Die Legende von Enyador von Mira Valentin

Schon als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, war ich davon verzaubert – glich es doch für mich einer mystischen Brosche. Als ich dann noch den Klappentext dazu las wusste ich – dies ist wieder ein Buch, dass ich lieben werde.

Hier der Klappentext:

Vier Königssöhne.
Vier Wünsche.
Ein Schicksal.

***

Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus – und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.
Und ich sollte mal wieder recht behalten. Mira entführte mich in eine Welt die sich so wunderschön in meinem Kopf ausbreitete, dass ich eigentlich nicht mehr von dort zurück kehren wollte. Auch die verschiedenen Völker und Protagonisten sind so grandios beschrieben, dass ich wirklich glaubte sie vor mir stehen zu sehen.

Zu der Story selbst möchte ich hier nichts sagen, weil ich es nicht kann ohne ins schwärmen zu geraten und dann zwangsläufig jemanden zu spoilern.

Also nur soviel. Es ist episch und ihr solltet es umbedingt lesen. Habe schon lange kein so grandioses Fantasybuch gelesen. Die inneren und äußeren Konflikte der Charaktere sind sehr stimmig und Mira verlangt ihren Protas und mir wirklich viel ab…und jetzt heißt es für mich auf den zweiten Teil warten *seufz*

Für dieses grandiose Buch vergebe ich natürlich auch

👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen

Interview mit Katharina Münz

F: Liebe Katharina, vielen Dank für diese Chance. Ich freue mich schon darauf, etwas mehr von dir und deinen Buchbabys zu erfahren. Würdest du dich bitte für die Leser die dich noch nicht kennen kurz vorstellen?
Begleitet von mächtigem Donnerschlag habe ich im Sommer 1968 mein Debüt auf der Bühne des Lebens gegeben. Bereits in jungen Jahren mutierte ich zur Leseratte mit einem Faible für Geschichte, Heidentum und Magie.
F: Dein erstes Buch, »Die 13. Jungfrau«, wurde ja in einem Verlag veröffentlicht. Wie bist du auf diesen Verlag aufmerksam geworden?

Im Februar 2015, kurz nachdem ich mit dem Manuskript zur »Jungfrau« begonnen hatte, wurde ich in einem Autorenforum auf das »Meet & Greet« des BVjA auf der Leipziger Buchmesse aufmerksam. Ich beschloss, mich mit Exposé und Leseprobe zu bewerben und wurde unter den Einsendungen für Speeddatingtermine bei zwei Verlagen ausgewählt. Zusätzlich konnte ich mein Projekt noch zwei weiteren Verlagen vorstellen.
F: Ist das jetzige Cover das ursprüngliche, oder hast du es dann neu gestaltet, damit es zu deinen andern passt? Und hast du es selbst gestaltet oder hat es dir ein Cover Designer gemacht?
F: Das Cover von »Die 13. Jungfrau« ist das ursprüngliche Cover, und obwohl es nicht so aussieht, hatte der Verlag es bei einer Künstlerin in Auftrag gegeben.

Die Cover der beiden anderen (jeweils für sich lesbaren) Bände der Schildmaid-Reihe habe ich unter Verwendung von Stockfotos selbst gestaltet, sodass eine optische Einheitlichkeit mit dem Design meines Debüts entsteht.

F: Dein letztes Buch »Falkenherz – Bewährung der Schildmaid« hast du ja als Selbstpublisher veröffentlicht. Wo siehst du hier die Vorteile gegenüber dem Verlag?

Da ich die Erfahrung machen musste (die von vielen Autorenkollegen geteilt wird), dass der Verlag nicht nur ein Cover gestalten ließ, für das ich eine erkleckliche Anzahl an Beileidsbekundungen hielt, sondern auch praktisch keinerlei Werbung für das Buch macht, mit einem völlig überhöhten Verkaufspreis zum Veröffentlichungstermin startete und den auch nur sehr geringfügig anpasste, nachdem ich das mehrfach bemängelt hatte, kam es für mich einer Erlösung gleich, dass die Verlegerinnen nicht bereit waren, »Falkenherz« ohne massive Änderungen des Plots in Richtung Marktkonformität zu veröffentlichen.
Wenn ich sowieso die Werbung alleine machen muss, halte ich lieber auch die Fäden bezüglich Cover- und Preisgestaltung in den Händen.
Das einzige, was mir die Verlagsveröffentlichung brachte und wofür ich sehr dankbar bin, ist das Etikett »Verlagsautor«, das bei einigen Institutionen als Türöffner dient, und das Verlagslektorat, bei dem ich noch einmal einiges an Feinschliff mitnehmen konnte, sodass kritische Rezensenten nun »Falkenherz« bescheinigten, »besser und reifer« als das Debüt zu sein.

F: Die Idee auf deinem Autorenblog, eine Kurzgeschichte zu verschicken, finde ich eine richtig tolle Idee. Wird sie gut angenommen?

Danke für das Kompliment!
Ja, ich freue mich über eine stetig wachsende Zahl an Mail-Followern, seitdem ich mit »Wellenmädchen« die romantisch-humorvolle Geschichte der jungen Fylla anbiete, die als Tochter eines Hautstechers (Tätowierers) im wikingerzeitlichen Haddeby lebt.

F: Hast du selbst Lieblingsautoren oder Bücher die dich sehr geprägt haben?

Einen Lieblingsautor zu benennen ist sehr schwierig, weil ich so viel gelesen habe.
Was immer in Reichweite steht, ist der erste Band von Erich Kästners gesammelten Werken. Seine Aphorismen begleiten mich schon seit Kindesbeinen, als mein Papa mir »Der schöpferische Irrtum« ins Poesiealbum schrieb.
Was mich an aktuellerer Literatur sicher sehr für den spritzig-modernen Erzählstil mit Ich-Perspektive und Präsens beeinflusst hat, der meine »Wikinger im Herzen«-Romane prägt, sind die Regionalkrimis von Rita Falk, die ich mit Begeisterung verschlungen habe.

F: Eine Frage die mich interessiert, seit ich deine Vorstellung gelesen habe, bist du ein Trekkie oder wie kamst du zu den Beschreibungen, wie »beamen« oder mit einem irritierenden (und sehr an Mr. Spock erinnernden) Heben der Augebraue…? Und wenn du ein Trekkie bist, wer ist dein Lieblingscharakter und wie stehst du zu den neuen Verfilmungen?

Wenn man, um Trekkie zu sein, in eine StarTrek-Uniform gekleidet auf Conventions gehen muss, dann bin ich kein Trekkie. Aber wenn es reicht, die Originalserie sowie die Spin Offs gesehen (und teilweise sehr geliebt) zu haben, dann, ja, dann bin ich ein Trekkie.
Mein Lieblingscharakter war schon früher, als alle Klassenkameradinnen für Captain James T. Kirk schwärmten, der überaus faszinierende Mr. Spock.
Die neuen Verfilmungen haben mir sehr gut gefallen. Ich finde, sie nehmen den Tonfall der Originalserie sehr gut auf und das Wiedersehen mit Leonard Nimoy war sehr bewegend.
Simon Pegg ist für mich (ich finde seine Filme absolut klasse) sogar fast eine bessere Besetzung für Scotty als seinerzeit James Doohan.
Und als beim Abspann von »Star Trek: Beyond« dann nicht nur Leonard Nimoy, sondern auch dem durch einen tragischen Unfall viel zu früh aus dem Leben gerissenen Anton Yelchin gedacht wurde, da musste ich mir eine Träne aus dem Augenwinkel wischen.

F: Katharina wie bist du auf den Namen Melwyn gekommen? Wie ist es dazu gekommen, dass du historische Romane schreibst? Magst du diese Zeit am liebsten?
Melwyn – tja, den Namen für meine so besitzergreifende Protagonistin habe ich erst recht spät gefunden, nachdem schon einige Szenen mit »N. N.« verfasst waren. Mir half eine Liste alter Vornamen aus Cornwall (Melwyns Heimat), die mit Bedeutungen aufwartete (denn wie ich schon einmal in einem Blogbeitrag verraten habe, liebe ich sprechende Namen mit undurchsichtiger Etymologie). Melwyn bedeutet »Honigschimmer« – das passte wie die Faust aufs Auge.
Dann fragst du nach historischen Romanen – nun, eigentlich schreibe ich gar keine!
Also zumindest keine, die in eine der drei Schubladen des Genres passen würden [a) historische Liebesromane b) eher nüchtern geschriebene historische Romane mit viel Faktenvermittlung c) leichtere Lektüre vom Stile Iny Lorentz].
Ich habe mich da mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen die Genre-Stühle gesetzt, denn die Fans von a) sind entsetzt, weil keine nach Standardmuster ablaufenden Lovestorys sind und stattdessen mit einem Übermaß an Dramatik und handfester Recherche. Die Freunde von b) zeigen sich pikiert ob der Anzahl und Ausführlichkeit der »horizontalen Kampfszenen« bzw. weil eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht und last but not least springen auch die treuen Leserinnen von c) nicht an, weil ihnen mein Schreibstil zu modern ist und ich es doch wahrhaftig wage, den Leser mittels Präsens und Ich-Perspektive geradewegs in den Kopf der frühmittelalterlichen Protagonistin zu beamen.
Deshalb wende ich mich jetzt unter dem Stichwort »Nordische Mythologie« an Fantasyleser.
Die Wikingerzeit ist mir deshalb so lieb, weil es einerseits die Epoche des »Wilden Westens« in Europa war und es damals einen »Clash of cultures« zwischen Christentum und heidnischen Sitten gab, der mich sehr fasziniert und heute aktueller denn je erscheint.
F: Bist du 2017 auf irgendwelchen Messen zu finden zB der Romance for you oder der Frankfurter Buchmesse?
»Romance4you« musste ich jetzt erst einmal googeln – ich glaube, das sagt alles aus, oder? *zwinker*
Nein, solche Veranstaltungen (wie auch die LoveLetterConvention sowie die Buchmessen) kosten sehr viel »Eintrittsgeld« für Autoren, das mir als kleiner Nischen-Autorin einfach nicht zur Verfügung steht.
Vielleicht irgendwann, wenn ich meinem großen Traum ein gutes Stück näher gekommen bin.
F: Was ich bei dir wirklich sehr bewundere ist, wie offen du auf WordPress mit deinen neuen Projekten umgehst. Könntest du den Lesern die ihn noch nicht entdeckt haben einen kleinen Eindruck dazu geben?

Vielen Dank für deine Komplimente! Ja, ich versuche auf meinem Blog und zukünftig vor allem in meinen Newslettern den (potentiellen) Lesern einen kleinen Vorgeschmack auf kommende Veröffentlichungen geben.
Als nächstes Buchbaby warten die Abenteuer von Foy darauf, die abschließende Runde bei Testlesern zu machen (übrigens – treue Newsletterabonnenten können sich hierfür bewerben). Das Buch wird die dunkelhäutige Magd bei ihrer halb unfreiwilligen Reise von Worms nach Dänemark und in ein neues Leben begleiten.
Zeitgleich schreibe ich an einem Manuskript, mit dem die »Wikinger im Herzen« einen Genre-Ausflug in Richtung Urban Fantasy/Contemporary Romance-Mix machen werden.

F: Gibt es noch irgendetwas das du den Lesern abschließend noch sagen möchtest?
Zunächst möchte ich mich bei jedem einzelnen meiner Leser bedanken, nicht nur bei jenen, die mir mittels Rezensionen eine (überwiegend extrem positive) Rückmeldung zu meinen Büchern gegeben haben und nicht nur bei der stetig wachsenden Schar an wahren Fans, die nicht müde werden, für meine Bücher Empfehlungen auszusprechen, sondern einfach jedem, dem ich eine Reise in die Wikingerzeit, in die Köpfe meiner Protagonisten ermöglichen konnte.
Euer Feedback – auch in Form von gekauften Büchern bzw. gelesenen Seiten bei KU – ist mir täglich Ansporn, mit meinem Schreiben weiterzumachen.
A propos KU bzw. Amazon: Meine im Selfpublishing erschienenen E-Books sind exklusiv bei Amazon erhältlich, einfach aus dem Grund, weil meine Bücher ohne diesen Deal komplett in der Versenkung verschwinden würden.
Wer sie aber lesen möchte und über keinen Kindle verfügt, dem helfe ich gerne weiter! Einfach das Buch bei Amazon kaufen und einen Screenshot von der Kaufbestätigung an mich schicken (Facebook-PN oder E-Mail an mich, Adresse ist auf dem Blog) – ich versende dann umgehend ein EPUB!

F: Ich bedanke mich sehr für deine ausführliche Antwort und hoffe du kannst noch viele Leser in deine Geschichten »beamen«.

Vielen herzlichen Dank für deine tollen und außergewöhnlichen Fragen und die lieben Wünsche!
 

Interview mit Amalia Zeichnerin

F: Liebe Amalia, danke dass du dir die Zeit nimmst. Ich freue mich sehr, dass ich dir ein paar Fragen über dich und deine Buchbabys stellen darf. Würdest du dich bitte für die Leser die dich noch nicht kennen bitte kurz vorstellen?

Ich wohne mit meinem Mann in Hamburg. Ich habe immer schon gern phantastische Genres gelesen, als Kind waren das Märchen und später dann eher Fantasy. Und noch später habe ich auch ein Faible für Gay Romance Geschichten entdeckt.
Mit 17 habe ich begonnen, meinen ersten Roman zu schreiben.
Heute betrachte ich diesen eher als ausgedehnte Schreibübung,
da war ich noch am Lernen. 😉
2015 habe ich dann meinen ersten Steampunk Abenteuer Roman „Der Stern des Seth“ veröffentlicht und 2016
„Berlingtons Geisterjäger 1 – Anderswelt“, das ist eher historische Urban Fantasy, wenn auch mit Steampunk-Elementen. Zurzeit schreibe ich an zwei weiteren Romanen, Teil 2 von „Berlingtons Geisterjäger“ ist mehr oder weniger fertig und ich habe auch noch weitere Bücher in Planung.

F: Du hast bis jetzt zwei Bücher veröffentlicht, die sich zwar in vielen Punkten unterscheiden. Trotzdem
verwendest du in beiden Büchern Steampunk Elemente. Woher kommt deine Begeisterung oder besser gesagt Faszination für Steampunk?

Ich war schon als Jugendliche angetan vom 19. Jh. und seiner Literatur, vor allem im englischsprachigen Raum. Ich mag auch England, Irland und Schottland sehr gern. Ich habe damals viel Jane Austen gelesen und auch andere Autoren der viktorianischen Ära. Erst um 2010 bin ich auf den Begriff Steampunk gestoßen und habe das Steampunk-Forum „Rauchersalon“ kennengelernt. Ich mag diese Vermischung aus historischen Vorbildern und Science-Fiction/Fantasy-Elementen sehr. Ich bin dann auch in der Steampunk-Szene aktiv geworden. Was mich daran fasziniert ist, dass sie im Grunde sehr offen ist. Jeder kann „seinen Steampunk“ so leben und
ausdrücken, wie er möchte – für manche sind es die historisch angehauchten Kostüme, Steampunk-Maker bauen oder modden fantastische Gerätschaften und Erfindungen, andere machen Musik, Kunsthandwerk oder schreiben Bücher… In der Szene gibt es unglaublich viele engagierte und kreative Leute, außerdem gibt es keine Altersbeschränkungen. Ich kenne Steampunks von Anfang Zwanzig ebenso wie solche, die bereits Rentner sind.
Hin und wieder taucht immer mal wieder die Diskussion auf: „Ist das hier Steampunk? Wie kann man Steampunk eigentlich definieren?“ Ich sage dann gern, dass ich „meinen“ Steampunk offen und undefiniert mag. Oder auch „Steampunk ist das, was du daraus machst.“
Ich organisiere übrigens mittlerweile seit 5 Jahren in Hamburg ein Steampunk-Picknick. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe
solcher und anderer Veranstaltungen für Steampunks, und auch einige Festivals und Märkte. Allerdings ist die Szene im
deutschsprachigen Raum noch relativ klein, wächst aber weiter, soweit ich das beobachten kann. Natürlich gibt es auch Leute, die z.B. einfach gern Steampunkmusik hören oder entsprechende Bücher lesen ohne selbst groß in der Szene aktiv zu sein. Aber auch das sind ja dann mehr oder weniger
Steampunk-Fans 🙂
F: Bei den Berlingtons Geisterjägern beschreibst du die Bücher, als einen Genremix aus Historical Urban Fantasy,
Gay/Lesbian Romance, Steampunk und ein wenig Gothic Horror. Wie kam es zu dieser besonderen Idee und wie wird der Gay/Lesbian Aspekt in einem Historical Urban Fantasy Buch aufgenommen?

Es gibt durchaus eine ganze Reihe an Leuten, die gern Gay Romance Geschichten lesen – und schreiben – nicht nur schwule Männer, sondern auch Frauen. Das kann man auch in der Fanfiction-Szene beobachten. Ich selbst schreibe übrigens keine Fanfiction, habe aber einiges gelesen.
Lesbische Literatur und entsprechende Autorinnen und Autoren sind zahlenmäßig nicht ganz so stark vertreten wie Gay Romance, was ich schade finde. Auch im Fantasy-Bereich gibt es mittlerweile einiges an Gay Romance (und etwas weniger Lesbian Romance). Also ich denke, diese Mischung hat durchaus schon eine Fan-Basis 😉
Bei mir kommt dann eben noch das historische Setting mit dazu, das ist eher selten anzutreffen. Ich war mir auch nicht sicher, wie die Mischung von Gay und Lesbian denn aufgenommen würde, weil das ebenfalls selten ist. In den meisten Romance-Romanen aus dem LGBTQ-Bereich geht es entweder um eine schwule Liebesgeschichte oder eine lesbische (oder es geht um Transgender, Bisexualität, Intersexualität oder anderes…).
Ich habe stattdessen zwei Liebesgeschichten in meinem Roman geschrieben – eine zwischen Männern und eine zwischen Frauen. Und darüber hinaus auch zwei heterosexuelle Hauptcharaktere, aber deren Liebesleben steht nicht im Vordergrund. Ich wollte einfach mehr Vielfalt abbilden, auch wenn ich vorher keine Ahnung hatte, wie das denn aufgenommen werden würde. Vor einiger Zeit hatte ich auch einmal eine Unterhaltung mit einer Freundin, die mich darauf stieß, dass in den Mainstream-Medien die Repräsentation von LGBTQ+ Charakteren noch immer entweder eher negativ ist, kaum vorhanden oder aber klischeebelastet. Das war für mich ein weiterer Grund.
Bisher ist mein Genremix aber meistens gut angekommen. Eine Leserin äußerte zwar, sie fände es unrealistisch, dass so viele LGBTQ-Charaktere in einem 19.Jh.-Setting aufeinandertreffen, das sei für die Zeit doch eher unrealistisch, aber Homosexualität und auch andere sexuelle Präferenzen gab es
schon immer, nur wurde halt im 19. Jh. anders damit umgegangen, es wurde damals eher versteckt oder totgeschwiegen, als Krankheit betrachtet und teilweise auch
strafrechtlich verfolgt, zumindest bei Männern. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber einige der Charakter in der Buchreihe bekommen dementsprechend auch Schwierigkeiten. Bald erscheint der zweite Teil von Berlingtons Geisterjäger.

F: Sind sie als Dilogie angelegt oder dürfen wir uns auf noch mehr Teile davon freuen?
Berlingtons Geisterjäger ist als Trilogie angelegt. Wenn alles klappt, wird der dritte Teil wohl spätestens 2018 erscheinen. Ich
habe außerdem noch weitere Bände zu dieser Buchreihe in Planung, die dann aber jeweils in sich abgeschlossen sein werden. Dann kann man sie auch unabhängig voneinander
lesen.
F: Seit Januar 2016 ist dein erstes Buch, „Der Stern des Seth“, veröffentlicht, wo du uns in auf eine Abenteuergeschichte mit Steampunk Elementen entführst. Das ganze spielt im Jahr 1885, wo das britische Empire noch zahlreiche Kolonien und Protektorate besitzt. Interessierst du dich selbst für solche Abenteuergeschichten a la Indiana Jones oder wie kamst du auf die Idee zu dieser Geschichte?

Ja, ich mag Abenteuergeschichten, das ist ja auch ein ganz klassisches Genre. Außerdem habe ich ein Faible für das Alte Ägypten, aber bisher noch kein Steampunkbuch gefunden, indem dies thematisiert wird. Also dachte ich mir, schreibe ich eine Expeditionsgeschichte, bei der es darum geht, ein altägyptisches Artefakt zu finden. Aber dann kommt alles ganz anders als die Protagonisten gedacht haben.

F:Amalia, wenn du Zeit zum Lesen findest welche Bücher liest du dann und gibt es ein Buch (oder mehrere) die du als Lieblingsbuch bzw –Bücher beschreiben würdest?
Ich lese außer Steampunk gern andere phantastische Genres, z.B. High Fantasy und Urban Fantasy, aber auch gern Historisches, manchmal Science-Fiction, außerdem Romance aller Art (auch LGBTQ) sowie Krimis und Thrillers, seltener auch Horror.
Dazu muss ich sagen, seit ich selbst schreibe, komme ich relativ wenig zum Lesen. Trotzdem schaffe ich zumindest ein, manchmal auch zwei Bücher pro Monat und weil ich gern Rezensionen schreibe, habe ich inzwischen auch einen Buchblog.
https://www.facebook.com/amaliasbuchblog/

F: Auf deiner Hompage kann man sich nicht nur über deine Bücher informieren oder kaufen – http://www.amalia-zeichner.net. Du gibst den Leser beim Buchkauf auch noch die Möglichkeit, dabei etwas Gutes zu tun, ohne dass dem Käufer dabei zusätzliche Kosten entstehen. Dafür braucht man nur den Link htpps://smile.amazon.de zu klicken und kann dort sogar unter vielen gemeinnützigen Organisationen wählen. Ich habe das vorher noch nie gehört und bin von der Idee begeistert. Woher kanntest du es bzw wie bist du darauf gekommen?
Das hat mir einfach eine Bekannte empfohlen, ich habe das aber nicht selbst organisiert, das ist direkt von Amazon, eine Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen. Ein kleiner Teil der Amazon-Gewinne wird dann an diese Organisationen gespendet, aber nur wenn man eben seinen Einkauf direkt über htpps://smile.amazon.de tätigt und nicht über die normale Amazon-Seite. Man muss sich allerdings nicht extra bei Smile Amazon registrieren. Ich habe übrigens gerade eine eigene Spendenaktion selbst organisiert, die bis Ende März 2017 läuft und einem Unicef-Hilfsprojekt zugutekommt. Weiteres dazu steht hier:

https://amalia-zeichnerin.net/2017/02/28/spendenauktion/

F: Was dürfen wir im laufenden Jahr noch von dir erwarten?

Wie gesagt, demnächst erscheint Berlington Geisterjäger 2. Ich schreibe außerdem gerade Teil 3, kann aber noch nicht mit Sicherheit sagen, ob dieser noch in diesem Jahr erscheint. Außerdem schreibe ich gerade einen High Fantasy Roman und
gehe davon aus, dass ich diesen dann 2018 veröffentliche.
F: Bist du 2017 auf irgendwelchen Messen zu finden zB der Romance for you oder der Frankfurter Buchmesse?
Auf Buchmessen bin ich zwar bisher nicht, aber auf einigen Fantasy-/Rollenspiel-Conventions, z.B. der Nordcon in Hamburg
und der Unicon in Kiel. Es kann auch sein, das noch ein, zwei Steampunk-Veranstaltungen dazu kommen. Außerdem veranstalte ich gemeinsam mit anderen AutorInnen einige Lesungen.

Meine aktuellen Termine kann man hier nachlesen:
Termine
Gibt es noch irgendetwas das du den Lesern
abschließend noch sagen möchtest?
Ich freue mich immer über Feedback zu meinen Büchern. Und egal, was ihr lest, ich wünsche euch immer viel Spaß dabei 🙂 Da
draußen sind so viele tolle Geschichten und AutorInnen, die gelesen werden wollen.

F: Ich bedanke mich sehr für deine ausführliche Antwort und wünsche dir und deinen außergewöhnlichen Geschichten viel Erfolg.

Vielen Dank für das Interview.

Interview mit Josie Charles

F: Liebe Josi ich freue mich sehr, dass du dir heute für mich Zeit genommen hast und mir ein paar Fragen zu dir und deinen Buchbabys beantwortest…

Ich freue mich auch

F: Würdest du dich bitte für die Leser die dich noch nicht kennen bitte kurz vorstellen?

Also, mein Pseudonym ist Josie Charles und ich komme aus dem Ruhrgebiet. Ich bin 31 Jahre alt und schreibe … eigentlich schreibe ich, seit ich schreiben kann Geschichten. Ich liebe schwierige, charismatische Typen und starke Frauen in meinen Büchern. Außerdem hab ich eine Schwäche für Schokolade und ich reise super gerne.

F: Vielleicht kannst du uns noch kurz erzählen wie du zum Schreiben gekommen bist?

Das kann ich eigentlich gar nicht so genau sagen 😆 Ich hab mir einfach schon immer Geschichten ausgedacht und irgendwann habe ich angefangen sie aufzuschreiben.
F:Josie du hast inzwischen 8 Bücher veröffentlicht, darunter auch die Orange County Reihe. Sind die Bücher alle abgeschlossen oder sollte sie in einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden?

Die Teile der Reihen sind alle in sich abgeschlossen (außer Love hits harder) und können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, wobei in der New York -Trilogie die Protas der vorherigen Bücher Gastauftritte haben. Wer sowieso vor hat alle Bücher der Orange-County-Reihe zu lesen, dem würde ich die Reihenfolge raten, in der sie auch erschienen sind. Wer aber nur Lust auf eins der Bücher hat, dürfte es auch problemlos einzeln lesen können 🙂

F: Arbeitest du immer mit der gleichen Lektorin und dem gleichen Cover Designer zusammen oder suchst du dir immer wieder neue? Oder designst du deine Cover vielleicht sogar selbst?

Ich habe immer die gleichen, die das Buch Korrektur lesen. Die Testleser varrieren immer und das Cover mache ich tatsächlich seit dem zweiten Buch selber.

F: Ich selbst bin ja das erste Mal bei Blackwell – kein Wintermärchen über dein Cover gestolpert und war sofort verliebt in die Geschichte. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich leider keine Rezension geschrieben habe, weil mir da noch nicht klar war, wie wichtig sie für euch Autoren sind. Hast du selbst einen heimlichen Favorit unter deinen Büchern oder sogar unter deinen Protagonisten?

Ich muss gestehen, dass ich immer ein bisschen in meinen jeweiligen männlichen Prota verliebt bin. Im Moment ist es der MMA-Fighter Harley Jones – ich schreibe nämlich gerade an Love hits harder 2.
F: Führen deine Protagonisten auch ein Eigenleben und quatschen dich in einer Tour voll, weil sich die Geschichte anders entwickeln soll als geplant? Oder hast du sie im Griff und kannst die Geschichten so schreiben wie du möchtest?
Haha, nein. Ich sehe die Protas immer vor mir und manchmal laufen Szenen dann ganz anders ab, als erwartet und dann muss ich meinen Plot einfach umstellen, um die Protas nicht zu verbiegen 😂

F: Wie kommst du zu deinen Ideen für neue Bücher?

Das ist ganz unterschiedlich: Oft sind es Songs oder Filme, die mich auf eine Idee bringen. Manchmal wache ich aber auch morgens auf und habe einfach eine Geschichte im Kopf, die dann zu Papier gebracht werden will.

F: Und wenn du dann eine neue Idee im Kopf hast, wie ist es wenn du schreibst? Hörst du Musik und wenn ja welche? Wo ist dein Lieblingsplatz zum Schreiben und wann schreibst du am liebsten?

Ich habe zu jedem Buch passende Playlists und gebe die nach dem Schreiben immer bekannt . Dabei variiert die Richtung aber total – je nach Setting und Buchstimmung. Ich schreibe am liebsten morgens früh irgendwo in der Sonne. Zumindest im Moment genieße ich jeden Sonnenstrahl, der sich blicken lässt.
F: Josie wenn du Zeit hast selbst etwas zu lesen, welches Genre bevorzugst du?
Puuh, eigentlich lese ich alles außer SciFi und historische Romane.
F: Würdest du gerne mal ein Buch in einem ganz anderen Genre schreiben und wenn ja, in welchem?
Ich würde gerne mal ein richtig lustiges Buch schreiben können, bei dem man Tränen lacht.
F: Welche Pläne und Projekte können wir von dir 2017 noch erwarten?
Alsooo, es wird Love hits harder 2 geben, den vierten Teil der Orange-County-Reihe, ein Geheimprojekt und den ersten Teil einer ganz neuen Reihe. Ich habe also große Pläne 😉
F: Bist du 2017 auf irgendwelchen Messen zu finden zB der Romance for you oder der Frankfurter Buchmesse?
Leider müssen diese Messen ohne mich stattfinden.
F: Gibt es noch irgendetwas das du den Lesern abschließend noch sagen möchtest?
Ich möchte mich ganz herzlich für eure Lesetreue, eure Rückmeldungen, Rezis und lieben Worte bedanken. Ohne euch würde die Schreiberei keinen Spass machen. Ihr seid die Besten ❤❤❤

F: Ich bedanke mich sehr für deine ausführliche Antwort und wünsche dir und deinen wundervollen Buchbabys viel Glück.
Ich bedanke mich auch 😙❤😊
F: Wenn ihr neugierig geworden seid, schaut bitte auf Josie Charles Facebook Seite vorbei.