Interview mit Nina MacKay

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Welchen Song oder welche Band sollte man hören während man Teenie Voodoo Queen liest?
Beim Schreiben habe ich immer Echosmith „Cool Kids“ gehört. Genau genommen hat mich der Refrain auch ziemlich zu meiner Protagonistin Dawn inspiriert. Er charakterisiert sie gewissermaßen. (I wish that I could be like the cool kids …)

Eine gute Fee erscheint und du hast drei Wünsche frei. Was würdest du dir wünschen?
Das gaaanz viele Leute meine Bücher lesen, sodass ich auf der Spiegel Bestsellerliste lande🙈.
Dass niemand auf der Welt von Hunger oder Krieg bedroht wird.
Dass allen Menschen ein langes, schönes Leben vergönnt sein wird.

Wo ist der ideale Ort um zu lesen?
am Strand oder Pool

Was ist die größte Gemeinsamkeit zwischen Dawn und dir?
Wir denken beide viel nach und unsere Gedanken verirren sich in die merkwürdigsten Richtungen. Ich sage nur: Zuckerrüben-Imperium! Und wir sind schnell genervt von Männern, haha! Etwas motzig und sarkastisch sind wir beide, würde ich sagen:)

Wenn ich bei dir Zuhause den Kühlschrank öffne, finde ich darin…
seeehr viel Käse. Ich liebe Käse. Am liebsten Weichkäse oder Ziegenkäse.

Gibt es einem Prominenten, dem du dein Buch gerne in die Hand drücken würdest?
Kate Middleton, Ehefrau von Prinz William (wenn sie Deutsch lesen können würde)

Welcher Charakter deiner bisherigen Bücher ist dein (heimlicher) Liebling?
Jax. Er ist toll! #Traummann

Wenn du deine Leser etwas fragen könntest, was wäre das?
Wie könnte ich meine Bücher noch besser für euch machen?

Wenn der Leser die letzte Seite gelesen hat fühlt er sich…?
Wahrscheinlich erstmal wie in ein Loch gefallen. Das zumindest berichten mir manche Leser. Ein wenig zerstört, sagen sie.

Weitere Bücher von Nina MacKay:

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Was mir Anna Katmore im Interview verrät…

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Welchen Song oder welche Band sollte man hören während man Stealing Three Kisses liest?

Ich hab ja immer zu all meinen Büchern eine Playlist. Da bekommt jede wichtige Szene ein Lied zugeschrieben, dass ich dann während des Schreibens hundertmal auf und ab höre. Wenn ich jetzt nur eines aussuchen dürfte, wäre es „Baby Mine“ von Bette Middler. Es ist das Lied, das Brinna dem verletzten Hund vorgesungen hat und das Jace noch tagelang als Ohrwurm hatte.  😉
Das Lied stammt übrigens aus dem Film Dumbo. Ich liiiieebe Dumbo! Und bei dem Lied musste ich als Kind immer weinen.
Aber eigentlich ist das Buch ja ziemlich witzig, darum solltet ihr vielleicht doch lieber einfach Bibbidi-Bobbidi-Boo hören. Das ist 100% Brin, LOL

Die ganze Playlist gibt’s hier: annakatmore.com/to-the-impossible-bet/

Eine gute Fee erscheint und du hast drei Wünsche frei. Was würdest du dir wünschen?

Dass kein Mensch mehr einem anderen etwas Böses antun könnte, ohne dabei exakt dieselben Qualen zu spüren.
• Dass mein Buch „Neverland“ (dt. Herzklopfen in Nimmerland) in den nächsten drei Jahren verfilmt wird und ein Mega-Hit in den Kinos wird.
• Dass meine ganze Familie, meine Freunde und ich immer gesund und glücklich sind, bis wir in hohem Alter zufrieden sterben.

Wo ist der ideale Ort um Stealing Three Kisses zu lesen?

Egal wo, egal wann. Aber am besten da, wo man nicht gestört wird. 😉

Ich wette, wenn es jemand in einem Café liest, wird er spätestens in der Mitte des Buches aufblicken und nachsehen, wie der Barista aussieht. hahahaha

Wie war die Zusammenarbeit zwischen Jace, Brinna und dir?

Sehr harmonisch. Intensiv. Und wir haben viel zusammen gelacht.
Wenn ich ein Buch schreibe, ist es für mich ja immer so, als würden die Charaktere direkt neben mir sitzen und mir ihre ganz persönlichen Geschichten erzählen. Ich kann sie dann richtig spüren und Brin und Jace waren zwei ganz spezielle Charaktere für mich. Ich hatte oft das Gefühl, dass sie mich
schimpfen, weil ich so langsam schreibe und sie doch soooo viel zu erzählen hatten.
Wegen Jace musste ich auch oft mal vor den Spiegel treten und meine Mimik betrachten, damit die richtigen Emotionen auch ohne Worte rüberkommen.

Wenn Jace dich mit drei Worten beschreiben müsste, würde er sagen…

Bibbidi Bobbidi Boo

Was ist die größte Gemeinsamkeit zwischen Brinna und dir?

Viele wollen jetzt bestimmt hören: Unsere Liebe zu Disney. Und das stimmt auch, aber etwas verbindet uns noch ein wenig mehr als das. Wir möchten beide immer alle Menschen um uns herum glücklich machen und zum Lächeln bringen.

Wenn ich bei dir Zuhause den Kühlschrank öffne, finde ich darin…

Gott, jetzt muss ich echt aufstehen und nachschauen, LOL! Also …
• Eineinhalb Liter Milch
• 7 verschiedene Grillsoßen, Mayo, Ketchup und Senf
• eine Cola-Dose
• ein Kakaopackerl
• ein Schokojoghurt
• das, was von 20dag Extrapikantwurst noch übrig ist (für meinen Mann und meinen Sohn)
• ein bisschen Schwarzwälder-Rohschinken (für mich)
• eine angefangene Packung Kräuter Bojar
• Preiselbeermarmelade
• Eine offene Tafel Milka Schokolade
• Essiggurken, Perlzwiebeln und Pfefferoni im Glas
• Rama, aber das ist nicht meins. Ich hab’s mir gestern zum Kochen von der Oma ausgeliehen
• Aufgeschnittenen Bergbaron Käse
• Die Hälfte eines halben Hähnchens
• Streichwurst
• Rotwein, den wir nur zum Kochen verwenden
• Und eine Flasche Mineralwasser

Gibt es einem Prominenten, dem du dein Buch gerne in die Hand drücken würdest?

Äh… Kann ich dem auch ein anderes Buch geben? Ich würde gerne wissen, was Stephen Spielberg zu „Neverland“ sagt. 😉
Aber wenn es Stealing Three Kisses sein soll, dann würde ich es gerne den Filmemachern von „The Duff“ oder „Ein Schatz zum Verlieben“ auf den Tisch legen.

Das Disney Thema ist ja sehr präsent in deinem Buch. Und du zitierst gerne Walt Disney. Was gefällt dir so an Disney und was ist dein Lieblingsfilm?

Also, das Leichtere zuerst: Meine Lieblingsfilme (ja, ich kann hier leider nicht nachgeben, tut mir leid) sind all die alten Klassiker. Alice im Wunderland, Pinocchio, Peter Pan, Arielle, Aristocats, Cap und Capper, Die Schöne und das Biest und natürlich Dumbo!

Leider ist Disney heute nicht mehr das, was es einmal war. Mit der ganzen neuen Animationstechnik ist für mich der Zauber ein wenig verloren gegangen. Darum bin ich auch, was das angeht, ein wenig in der Vergangenheit hängen geblieben. Ich selber habe als Kind wahnsinnig gern gezeichnet und ich denke, darum bewundere ich auch diese wunderschönen Zeichentrickfilme von damals noch so sehr. Diese Figuren sind einfach bezaubernd und für mich absolut einzigartig. Jeder einzelne Charakter ist so fantastisch ausgearbeitet und mit so viel Liebe gestaltet worden, dass man sie immer und immer wieder gerne ansieht. Egal ob auf DVD oder auf Plüschsocken, Kaffeetassen oder T-Shirts.

Am liebsten ist es mir aber, wenn ich meine Umgebung direkt nach diesen Vorbildern gestalten kann. Also zum Beispiel nicht nur Alice auf einer Tasse neben mir stehen habe, sondern eine Tasse, die so geformt ist, wie der Hut des Verrückten Hutmachers. Ich liebe es, mein Zimmer und das ganze Haus mit kleinen Besonderheiten zu dekorieren, die mir das Gefühl geben, ich wäre in einer komplett anderen Welt.

Und genau das ist es, warum mich Walt Disney und alles um seine Filme und Charaktere so sehr begeistert. Sie geben mir die Möglichkeit, in eine ganz andere Welt zu entfliehen. Die die Realität ist mir leider nicht genug.

Wenn der Leser die letzte Seite gelesen hat fühlt er sich…?

Verliebt.
Ich glaube, dass bereits unterm Lesen ein kleiner Endorphinrausch entsteht. Ihr wisst schon, der der einen ständig grinsen lässt. 🙂 Und nach der letzten Seite, wenn das Happy End komplett ist, kommt man sich (hoffentlich) vor, als würde man gerade aus der Space Mountain Achterbahn in Disneyland aussteigen und immer noch ein bisschen taumelig auf den Beinen stehen, weil es so schön war.

Autoreninterview Benne Schröder

Ich gestehe ein wenig nervös zu sein, als ich im goldenen Kreuz ankomme. Diese Bar spielt schließlich in Benne Schröders Buch „In der Liebe ist die Hölle los“ eine nicht unwesentliche Rolle. Kurz sehe ich mich um, vielleicht kann ich die eine oder andere Berühmtheit entdecken, während ich auf mein bestelltes Ginger Ale warte. Da kommt aber auch schon Benne, also keine Zeit mehr für andere Dinge.

I:„Hallo Benne! Wie schön, dass es gleich so spontan geklappt hat. Ich freu mich sehr darauf ein wenig mit dir zu plaudern. Ich habe dein Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen und bin so begeistert von Catalea, Timur und dem Rest. Kannst du dich bitte kurz vorstellen, für die Leser, die dich vielleicht noch nicht kennen?“
B: Hallo! Ich bin Benne Schröder und bin der Autor von der Catalea-Morgenstern-Reihe, die gerade bei LYX erscheint. Außerdem bin ich Radiomoderator bei YOU FM vom Hessischen Rundfunk in Frankfurt. Mit meinem Hund Matti lebe ich in Köln, Frankfurt und München.

I: Gibt es einen Charakter in deinem Buch – „In der Liebe ist die Hölle los“ – den du besonders ins Herz geschlossen hast?
B: Kitty Cartier ist schon ein ganz besonderes Kaliber. Sie ist so verrückt, irre, wahnsinnig und völlig drüber, dass es großen Spaß macht, sie zum Leben zu erwecken. Ich habe schon viele Rückmeldungen zu ihr bekommen und anscheinend hat Kitty für viele, sehr, sehr unterhaltsame Momente gesorgt. Das freut mich wahnsinnig, denn natürlich war sie darauf ausgelegt durch ihre völlig verrückte Art zu unterhalten.

I: „Im November wird ja der zweite Teil – Zum Teufel mit der Liebe – erscheinen. Kannst du uns vielleicht schon ein zwei Dinge darüber verraten?“
B: Na gut! Kitty wird in Band zwei eine größere Rolle spielen. Wuhuu! Sie wird mehr Raum bekommen und es passieren ein paar Dinge, die so peinlich und urkomisch sind, dass ich mich beim Schreiben manchmal fremdgeschämt habe. Aber auch Catalea wird sich weiterentwickeln und eine ungeahnte Aufgabe übernehmen – allerdings kann sie auch nicht aus ihrer Haut und wird deshalb Fehler machen, von denen sie eigentlich wissen sollte, dass sie verdammt nochmal vermeidbar wären.

I: „Benne, wenn dich dein bester Kumpel beschreiben müsste, was würde er über dich sagen?“
B: „Schauen Sie hier! Neu eingetroffen im Kuriositätenkabinett ist dieser junge Mann! Er ist ein bisschen verrückt, ein bisschen launisch und nicht mehr ansprechbar, wenn er einmal in seinem Manuskript verschollen ist. Bitte nicht anfassen!“

I: „Als Radiomoderator und Buchautor hast du dir ja zwei sehr kreative Jobs ausgesucht, die aber auch zeitintensiv sind. Wie kriegst du da noch dein Privatleben und vor allem Matti – deinen süßen Hund – unter einen Hut?“
B: Ja, das ist manchmal gar nicht so leicht. Meiner Lektorin habe ich gesagt, dass ich Band zwei Anfang Juni abgebe. Den wievielten haben wir heute? Habe ich den Text schon abgegeben? Nein. Oh oh! Tatsächlich ist das gerade noch ein Thema, an dem ich arbeite. Ich hoffe natürlich, dass ich irgendwann meinen Lebensunterhalt nur dadurch verdienen kann, Bücher zu schreiben. Bis dahin, wird es ein wildes jonglieren mit der Zeit.

I: „Benne was gefällt dir besonders an deinem Job als Radiomoderator? Würdest du ihn aufgeben, wenn du als Autor genug verdienen würdest, um hauptberuflich Schreiben zu können?“
B: Ich würde ihn etwas zurückstellen, aber nicht aufgeben. Radio ist und wird immer eine große Leidenschaft von mir bleiben. Aber ich könnte mir super vorstellen, etwas mehr Zeit in meine Autoren-Arbeit zu stecken. Es wäre toll, wenn ich irgendwann ein Bestseller-Autor wäre! (Deshalb müsst ihr bitte alle meine Bücher kaufen. Massenhaft!!!)

I: „Gibt es ein Buch, in dem du gerne der Protagonist sein würdest?“
B: Ja! Aber das habe ich noch nicht geschrieben. Aber in meinem Kopf existiert es schon 😉 Ich heiße Kamael.

I: „Wenn ich in deinen Kühlschrank schauen würde, was würde ich dort finden?“
B: Oh Gott! Auf gar keinen Fall darfst du da reingucken!!! Chardonnay, Chardonnay und Chardonnay. Und zwanzig angebrochene Marmeladengläser.

I: „Benne ich bin ja ein eher tollpatschiger Mensch. Kannst du uns vielleicht noch ein peinliches Erlebnis von dir erzählen?“
B: Ich hatte das Hörbuch von „Shades of Grey“. Mitten in der vollen Bäckerei bin ich bei meinem Handy auf den Play-Button gekommen und in voller Lautstärke begann eine grauenvolle Sexszene. Alle haben mich angestarrt.

I: „Danke Benne, dass du dir die Zeit für mich und meine Fragen genommen hast. Es war sehr schön zu plaudern und vielleicht sehen wir uns ja auf der FBM im Oktober wieder? Möchtest du meinen Lesern noch etwas sagen?“
B: Danke, dass ich dein Gast sein durfte. Und deinen Lesern möchte ich sagen: Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch meine Leser werdet.

Wer ist der Mann hinter dem Buch??

Benne Schröder moderiert seit 2006 für Radiosender in ganz Deutschland, viele Jahre auch für 1LIVE, Europas einflussreichste junge Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern.

Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln und München.

Um Benne ein wenig besser kennenzulernen habe ich im zum Aufwärmen ein paar einfache Entscheidungsfragen gestellt:

Realist oder Träumer?
Träumer
Sommer oder Winter?
Sommer

Film oder Serie?
Film

Sushi oder Pizza?
Sushi

Ordnung oder Chaos?
Ordnung

Liedtext oder Melodie?
Melodie (Gute Frage!)

Sportswear oder Designerklamotten?
Weder noch!

Cocktail oder Bier?
Chardonnay

Introvertiert oder Extrovertiert?
Extrovertiert

Abenteuerurlaub oder Städtetrip?
Städtetrip

Selbst kochen oder essen gehen?
Essen gehen

Kaffee oder Tee?
Kaffee

Frühaufsteher oder Langschläfer?
Lang-Lang-Langschläfer

 

Wer jetzt erst auf den Geschmack gekommen ist und gerne wissen möchte (so wie ich) wo der perfekte Ort ist dieses Buch zu lesen oder was die optimale Filmmusik ist um sie wähernd des Lesens zu hören folgt bitte dem Link:                     https://www.luebbe.de/lyx/autoren/benne-schroeder/id_6220565

Autoreninterview mit Ina Taus

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Liebe Ina. Danke, dass du dir Zeit für unser Interview genommen hast. Bitte stell dich kurz selbst vor:
Ja, sehr gerne, obwohl ich leider nie so genau weiß, wie ich das tun soll
Dinge wie: Hallo, mein Name ist Ina, bin verheiratet, habe zwei Kinder und schreibe in meiner Freizeit gerne Bücher, kommen mir immer so langweilig vor.
Ich könnte natürlich jetzt noch erzählen, dass ich irrsinnig auf Musik stehe, aber das ist nach meiner Buchreihe #bandstorys wohl kein Geheimnis mehr.

Zum Schreiben brauchst du unbedingt?
Du erwartest jetzt bestimmt, dass ich Musik sage. Leider brauche ich aber dazu etwas ganz anderes. Zeit, Rauch Eistee Zitrone und meinen Laptop.
Zeit ist ja bei mir immer Mangelware, weil zwei kleine Mädchen den ganzen Tag um mich herumwuseln und bespaßt werden wollen. Wenn ich mir also ein Fenster zum Arbeiten freigeschaufelt habe, kommen dann mein Lieblingsgetränk (Eistee und ich stehen in einem ungesunden Suchverhältnis zueinander) und der Laptop zum Einsatz.
Ich sitze neben meinem Mann auf dem Sofa und tauche mit meinen Protagonisten in neue Welten ab.
Gut, jetzt fällt mir dann doch noch etwas ein. Internet brauche ich auch, um hin und wieder Sachen zu recherchieren. Das war es dann aber auch schon.
Wie sieht dein Schreiballtag aus? Teilst du dir ein wieviel du wann schreiben möchtest oder schreibst du wenn dich die Muse küsst?
Nein, ich teile mir jetzt keine festen Schreibziele ein. Solche Vorhaben wie: „Du musst morgen 2500 Wörter schreiben“, würden mich nur unter Druck setzen. Natürlich gibt es manchmal Abgabetermine, die ich einhalten muss, aber die lege die meistens so, dass ich stressfrei an meinen Manuskripten arbeiten kann und meist bereits einen Monat früher fertig bin.
Es gibt auch manchmal Tage an denen ich kein einziges Wort schreibe, weil ich mir lieber eine Sendung auf Netflix reinziehe, wobei ich es aber nicht aushalte, länger als eine Woche nicht zu schreiben. Dann ruft die Muse und ich muss zurück an den Laptop.

Da du uns ja netterweise immer den Soundtrack zu deinen Büchern anhängst gehe ich davon aus, dass du die zum Schreiben auch hörst oder wie ist das bei dir?
Nein, wie oben bereits angemerkt, höre ich meistens keine Musik beim Schreiben. Aber ich höre den ganzen Tag über Musik, zum Beispiel beim Autofahren. Dabei entstehen viele gute Ideen für meine Manuskripte. Niedergeschrieben werden diese aber auf jeden Fall ganz ohne Beschallung.
Wie sieht dein Notfallplan bei einer Schreibblockade aus?
Puh, bisher hatte ich eigentlich noch keine Schreibblockade. Wenn ich einfach mal keine Lust habe, an einem Projekt weiterzuarbeiten, dann lasse ich es einfach für ein paar Tage. Wie gesagt, halte ich das höchstens eine Woche aus. Man könnte also sagen, ich sitze Schreibblockaden aus und zwinge mich nicht dazu mit Muss zu schreiben. Da würde vermutlich auch gar nichts Schönes dabei rauskommen.
Kannst du dich mit einem deiner Charaktere aus dem Buch besonders identifizieren? Ich finde ja, dass Anna dir sehr ähnlich ist…
Ich glaube Anna basiert irgendwie auf meinem Wunschvorstellungen. Sie ist so, wie ich immer gerne wäre.
Tatsächlich finde ich aber, dass ich Sofia am ähnlichsten bin. Nach außen hin wirkt sie kühler und zickiger, als sie wirklich ist. Und nur wenn man sie gut kennt, wie zum Beispiel Oli, merkt man, was für ein herzensguter Mensch sie eigentlich ist. Ich glaube auch, dass Sofia durch die Beziehung zu Oli gemerkt hat, was im Leben wirklich wichtig ist und er an ihrer „Verwandlung“ einen großen Teil beigetragen hat. Und auch wenn das jetzt vielleicht kitschig klingt: Auch mein Mann hat viel dazu beigetragen, dass ich jetzt der Mensch bin, der ich bin. Durch seinen Einfluss habe ich mich wirklich zum Positiven verändert. Genauso wie aus der zickigen Sofia aus Bitter Beats von Band zu Band ein ganz anderes Mensch wurde.
Oh mein Gott … du machst mir hier gerade ziemlich Lust auf ein Buch über Sofia 😉
Wie kamst du auf die Idee für deine Bücher? Oder war plötzlich einer der Bandmitglieder in deinem Kopf und hat dich solange zu gequatscht bis du anfängst zu schreiben?
Es gab zu Beginn eigentlich keine konkrete Idee oder einen Plot. Teile der Geschichte haben mich bereits eine ganze Zeit lang verfolgt. 2012 oder 2013 habe ich die erste Version geschrieben, aber für mich hat immer irgendetwas gefehlt. Damals sollte Anna ja eigentlich ihren besten Freund Luke bekommen.
2015 habe ich nochmals ganz von vorne bekommen, eine grobe Geschichte geplottet und plötzlich war Max da. Der war eigentlich ursprünglich gar nicht vorgesehen. Also habe ich nochmal neu geplottet und Bitter Beats innerhalb von vier Monaten geschrieben. Man könnte als sagen, Anna und Max saßen mir im Nacken und wollten, dass ich ihre Geschichte erzähle.

In Autumn und Alex habe ich mich während dem Schreiben von Bitter Beats verliebt und mir war klar, dass die beiden ihre eigene Geschichte brauchen. Eigentlich hatte ich die beiden nur als Sidestory in Bitter Beats geplant, aber einen großen Teil im Nachhinein wieder entfernt, weil ich unbedingt Sad Songs schreiben wollte.
Nachdem Max sich einfach in Bitter Beats geschlichen hat, hatte ich aber Luke ein schlechtes Gewissen gegenüber. Deshalb musste Lonely Lyrics her. Jeder braucht sein Happy End ❤
Gab es eine Stelle in deinen Büchern, die dir besonders schwer viel zu schreiben?
Bisher eigentlich nicht. Wobei es bei Bitter Beats diese eine Stelle gab, wo ich einfach nicht weiterschreiben konnte. Anna hatte ihren Schulabschluss in der Tasche, mit Max war alles geklärt und ich dachte mir so: Eigentlich haben, die ja ihr Happy End. Willst du das jetzt wirklich zerstören?
Ja, wollte ich. 😀 Sonst wär es ja erstens ziemlich langweilig geworden und zweitens eine Kurzgeschichte. Denn ich wusste was noch passieren soll und wie die Reise weitergeht, aber ich wusste nicht wie ich diesen Punkt erreiche. Also habe ich dann einfach genau an diesem Punkt weitergeschrieben und erst im Nachhinein die Stellen miteinander verbunden. Ich hoffe, man hat es nicht bemerkt 😉
Hast du ein Lieblingszitat aus deinen Büchern? Meines ist ja das aus deinem aktuellen Buch: „Jeder hier hat sein Päckchen zu tragen. Auch wenn es manchmal anders wirkt, haben wir doch alle etwas gemeinsam. Wir sind gebrochen und versuchen uns Teil für Teil wieder zusammenzusetzen. In der Hoffnung, dass wir irgendwann zu dem Menschen werden, der wir gerne wären.“
Musst du mir gerade diese Frage stellen, Ingrid? 😉 Ich verfalle regelrecht in Panikattacken, wenn es darum geht meine Bücher zu bewerben. Welche Zitate soll ich nehmen? Was könnte den Leser neugierig machen? Wenn ich meine Texte dann nach geeigneten Zitaten durchsuche, habe ich Schweißperlen auf der Stirn und frage mich ernsthaft, welche ich wählen soll.
Meistens entscheide ich mich aber dann für irgendetwas witziges, meistens Dialoge. Ich bin nämlich bekennender Dialog-Fetischist. Gibt es so etwas? Ein Buch ohne Dialoge, mit zu vielen inneren Monologen, macht mich fertig, deshalb wird bei mir immer Ende nie gequatscht. Vielleicht finde ich es aus diesem Grund, so schwer Zitate auszuwählen. Aber um deine Frage zu beantworten: Ich mochte folgende Stelle aus Sad Songs sehr gerne:
»Danke, Hardin Scott.« Ihre Stimme klingt spöttisch und ich frage mich, wer dieser Typ ist und warum sie ihn gerade jetzt erwähnt. Hat er ihr auch sein T-Shirt geliehen?
Noch nie in meinem Leben war ich so eifersüchtig wie in diesem Moment.
Ina bei wem würdest du total in den Fangirl Modus fallen, wenn er/sie deine Bücher lesen würde?
Ich freue mich über jeden Leser, aber ich muss gestehen, dass ich mich sehr gefreut habe, dass Vivien Summer sich als #bandstorys-Fangirl geoutet hat.
Was mir ein unheimliches Joker-Grinsen auf mein Gesicht gezaubert hat war, dass meine Impress-Kollegin Jennifer Wolf meinen Coming-on-Age/Gay-Romance-Roman, der noch im Sommer 2017 erscheinen wird, als gut befunden hat. Eines meiner ersten Bücher, die ich aus dem Impress-Verlag gelesen habe, war von ihr und deshalb bin ich tausend Tode gestorben, als ich ihr mein Manuskript zum Lesen geschickt habe.
Was für Gefühle hoffst du im Leser zu wecken, mit deinen Büchern?
Eine Gefühlsachterbahn.
Ich wünsche mir, dass sie sich mit meinen Protagonisten freuen, mit ihnen weinen, sie sich mit ihnen verlieben, mit ihnen leiden und gemeinsam mit ihnen in eine andere Welt eintauchen, um die Wirklichkeit für ein paar Stunden zu vergessen.
Ina, da ja jetzt deine #bandstory Reihe mit Teil 3 zu Ende ist, kannst du uns vielleicht einen kleinen Einblick in deine laufenden Projekte geben?
Hmm … in Hinblick auf Bandstorys gilt für mich ja immer noch der Satz: Sag niemals nie. In meinem Kopf schwirren ja immer die Geschichten zu Oli & Sofia, Tom & Spring, sowie Jake & Summer herum. Und dann gibt es da ja auch noch Paula … Nur weil am Ende von Band 3 geklärt wurde, wer Miss Mysterious ist, heißt es ja nicht automatisch, dass die Jungs von Must Be Crazy und Anna falls plötzlich kein Leben mehr haben, über das es sich zu berichten lohnt 😉
Aber das sind alles Ideen, die ich vielleicht in einem, vielleicht aber auch erst in fünf Jahren in Angriff nehmen werde ^^

Was ich euch aber definitiv versprechen kann ist, dass dieses Jahr noch zwei weitere E-Books von mir erscheinen werden.
Auf das erste Buch müsst ihr euch auch gar nicht mehr zu lange Gedulden, denn es wird bereits im Sommer 2017 erscheinen. Es handelt sich um ein Projekt, dass die Themen Coming-on-Age und Gay-Romance miteinander verbindet. Ich hoffe, Mason wir euch genauso ans Herz wachsen, wie mir. Details werde ich bald auf meiner Facebook-Seite (www.facebook.com/inataus), sowie auf meiner Homepage (www.intataus.wordpress.com ) bekannt geben.

Am zweiten Projekt habe ich gemeinsam mit meiner Freundin Maya Prudent gearbeitet. Passend zur Geschichte wird das E-Book im November 2017 erscheinen.
Gibt es noch etwas, dass du den Lesern da draußen sagen möchtest?
Als Autorin freue ich mich immer über euer Feedback. Sei es in Form von Kommentaren, Rezensionen oder Privatnachrichten. Scheut euch also nicht und schickt mir gerne euer Feedback zu meinen Büchern – auch wenn es euch nicht gefallen hat. Nur durch ehrliche Meinungen, wird man besser.

 

Liebe Ina ich wünsche dir und deinen wunderschönen und berührenden Geschichten viel Erfolg und danke dir ganz herzlich für dein Vertrauen.

Die Legende von Enyador von Mira Valentin

Schon als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, war ich davon verzaubert – glich es doch für mich einer mystischen Brosche. Als ich dann noch den Klappentext dazu las wusste ich – dies ist wieder ein Buch, dass ich lieben werde.

Hier der Klappentext:

Vier Königssöhne.
Vier Wünsche.
Ein Schicksal.

***

Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus – und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.
Und ich sollte mal wieder recht behalten. Mira entführte mich in eine Welt die sich so wunderschön in meinem Kopf ausbreitete, dass ich eigentlich nicht mehr von dort zurück kehren wollte. Auch die verschiedenen Völker und Protagonisten sind so grandios beschrieben, dass ich wirklich glaubte sie vor mir stehen zu sehen.

Zu der Story selbst möchte ich hier nichts sagen, weil ich es nicht kann ohne ins schwärmen zu geraten und dann zwangsläufig jemanden zu spoilern.

Also nur soviel. Es ist episch und ihr solltet es umbedingt lesen. Habe schon lange kein so grandioses Fantasybuch gelesen. Die inneren und äußeren Konflikte der Charaktere sind sehr stimmig und Mira verlangt ihren Protas und mir wirklich viel ab…und jetzt heißt es für mich auf den zweiten Teil warten *seufz*

Für dieses grandiose Buch vergebe ich natürlich auch

👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen

Interview mit Katharina Münz

F: Liebe Katharina, vielen Dank für diese Chance. Ich freue mich schon darauf, etwas mehr von dir und deinen Buchbabys zu erfahren. Würdest du dich bitte für die Leser die dich noch nicht kennen kurz vorstellen?
Begleitet von mächtigem Donnerschlag habe ich im Sommer 1968 mein Debüt auf der Bühne des Lebens gegeben. Bereits in jungen Jahren mutierte ich zur Leseratte mit einem Faible für Geschichte, Heidentum und Magie.
F: Dein erstes Buch, »Die 13. Jungfrau«, wurde ja in einem Verlag veröffentlicht. Wie bist du auf diesen Verlag aufmerksam geworden?

Im Februar 2015, kurz nachdem ich mit dem Manuskript zur »Jungfrau« begonnen hatte, wurde ich in einem Autorenforum auf das »Meet & Greet« des BVjA auf der Leipziger Buchmesse aufmerksam. Ich beschloss, mich mit Exposé und Leseprobe zu bewerben und wurde unter den Einsendungen für Speeddatingtermine bei zwei Verlagen ausgewählt. Zusätzlich konnte ich mein Projekt noch zwei weiteren Verlagen vorstellen.
F: Ist das jetzige Cover das ursprüngliche, oder hast du es dann neu gestaltet, damit es zu deinen andern passt? Und hast du es selbst gestaltet oder hat es dir ein Cover Designer gemacht?
F: Das Cover von »Die 13. Jungfrau« ist das ursprüngliche Cover, und obwohl es nicht so aussieht, hatte der Verlag es bei einer Künstlerin in Auftrag gegeben.

Die Cover der beiden anderen (jeweils für sich lesbaren) Bände der Schildmaid-Reihe habe ich unter Verwendung von Stockfotos selbst gestaltet, sodass eine optische Einheitlichkeit mit dem Design meines Debüts entsteht.

F: Dein letztes Buch »Falkenherz – Bewährung der Schildmaid« hast du ja als Selbstpublisher veröffentlicht. Wo siehst du hier die Vorteile gegenüber dem Verlag?

Da ich die Erfahrung machen musste (die von vielen Autorenkollegen geteilt wird), dass der Verlag nicht nur ein Cover gestalten ließ, für das ich eine erkleckliche Anzahl an Beileidsbekundungen hielt, sondern auch praktisch keinerlei Werbung für das Buch macht, mit einem völlig überhöhten Verkaufspreis zum Veröffentlichungstermin startete und den auch nur sehr geringfügig anpasste, nachdem ich das mehrfach bemängelt hatte, kam es für mich einer Erlösung gleich, dass die Verlegerinnen nicht bereit waren, »Falkenherz« ohne massive Änderungen des Plots in Richtung Marktkonformität zu veröffentlichen.
Wenn ich sowieso die Werbung alleine machen muss, halte ich lieber auch die Fäden bezüglich Cover- und Preisgestaltung in den Händen.
Das einzige, was mir die Verlagsveröffentlichung brachte und wofür ich sehr dankbar bin, ist das Etikett »Verlagsautor«, das bei einigen Institutionen als Türöffner dient, und das Verlagslektorat, bei dem ich noch einmal einiges an Feinschliff mitnehmen konnte, sodass kritische Rezensenten nun »Falkenherz« bescheinigten, »besser und reifer« als das Debüt zu sein.

F: Die Idee auf deinem Autorenblog, eine Kurzgeschichte zu verschicken, finde ich eine richtig tolle Idee. Wird sie gut angenommen?

Danke für das Kompliment!
Ja, ich freue mich über eine stetig wachsende Zahl an Mail-Followern, seitdem ich mit »Wellenmädchen« die romantisch-humorvolle Geschichte der jungen Fylla anbiete, die als Tochter eines Hautstechers (Tätowierers) im wikingerzeitlichen Haddeby lebt.

F: Hast du selbst Lieblingsautoren oder Bücher die dich sehr geprägt haben?

Einen Lieblingsautor zu benennen ist sehr schwierig, weil ich so viel gelesen habe.
Was immer in Reichweite steht, ist der erste Band von Erich Kästners gesammelten Werken. Seine Aphorismen begleiten mich schon seit Kindesbeinen, als mein Papa mir »Der schöpferische Irrtum« ins Poesiealbum schrieb.
Was mich an aktuellerer Literatur sicher sehr für den spritzig-modernen Erzählstil mit Ich-Perspektive und Präsens beeinflusst hat, der meine »Wikinger im Herzen«-Romane prägt, sind die Regionalkrimis von Rita Falk, die ich mit Begeisterung verschlungen habe.

F: Eine Frage die mich interessiert, seit ich deine Vorstellung gelesen habe, bist du ein Trekkie oder wie kamst du zu den Beschreibungen, wie »beamen« oder mit einem irritierenden (und sehr an Mr. Spock erinnernden) Heben der Augebraue…? Und wenn du ein Trekkie bist, wer ist dein Lieblingscharakter und wie stehst du zu den neuen Verfilmungen?

Wenn man, um Trekkie zu sein, in eine StarTrek-Uniform gekleidet auf Conventions gehen muss, dann bin ich kein Trekkie. Aber wenn es reicht, die Originalserie sowie die Spin Offs gesehen (und teilweise sehr geliebt) zu haben, dann, ja, dann bin ich ein Trekkie.
Mein Lieblingscharakter war schon früher, als alle Klassenkameradinnen für Captain James T. Kirk schwärmten, der überaus faszinierende Mr. Spock.
Die neuen Verfilmungen haben mir sehr gut gefallen. Ich finde, sie nehmen den Tonfall der Originalserie sehr gut auf und das Wiedersehen mit Leonard Nimoy war sehr bewegend.
Simon Pegg ist für mich (ich finde seine Filme absolut klasse) sogar fast eine bessere Besetzung für Scotty als seinerzeit James Doohan.
Und als beim Abspann von »Star Trek: Beyond« dann nicht nur Leonard Nimoy, sondern auch dem durch einen tragischen Unfall viel zu früh aus dem Leben gerissenen Anton Yelchin gedacht wurde, da musste ich mir eine Träne aus dem Augenwinkel wischen.

F: Katharina wie bist du auf den Namen Melwyn gekommen? Wie ist es dazu gekommen, dass du historische Romane schreibst? Magst du diese Zeit am liebsten?
Melwyn – tja, den Namen für meine so besitzergreifende Protagonistin habe ich erst recht spät gefunden, nachdem schon einige Szenen mit »N. N.« verfasst waren. Mir half eine Liste alter Vornamen aus Cornwall (Melwyns Heimat), die mit Bedeutungen aufwartete (denn wie ich schon einmal in einem Blogbeitrag verraten habe, liebe ich sprechende Namen mit undurchsichtiger Etymologie). Melwyn bedeutet »Honigschimmer« – das passte wie die Faust aufs Auge.
Dann fragst du nach historischen Romanen – nun, eigentlich schreibe ich gar keine!
Also zumindest keine, die in eine der drei Schubladen des Genres passen würden [a) historische Liebesromane b) eher nüchtern geschriebene historische Romane mit viel Faktenvermittlung c) leichtere Lektüre vom Stile Iny Lorentz].
Ich habe mich da mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen die Genre-Stühle gesetzt, denn die Fans von a) sind entsetzt, weil keine nach Standardmuster ablaufenden Lovestorys sind und stattdessen mit einem Übermaß an Dramatik und handfester Recherche. Die Freunde von b) zeigen sich pikiert ob der Anzahl und Ausführlichkeit der »horizontalen Kampfszenen« bzw. weil eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht und last but not least springen auch die treuen Leserinnen von c) nicht an, weil ihnen mein Schreibstil zu modern ist und ich es doch wahrhaftig wage, den Leser mittels Präsens und Ich-Perspektive geradewegs in den Kopf der frühmittelalterlichen Protagonistin zu beamen.
Deshalb wende ich mich jetzt unter dem Stichwort »Nordische Mythologie« an Fantasyleser.
Die Wikingerzeit ist mir deshalb so lieb, weil es einerseits die Epoche des »Wilden Westens« in Europa war und es damals einen »Clash of cultures« zwischen Christentum und heidnischen Sitten gab, der mich sehr fasziniert und heute aktueller denn je erscheint.
F: Bist du 2017 auf irgendwelchen Messen zu finden zB der Romance for you oder der Frankfurter Buchmesse?
»Romance4you« musste ich jetzt erst einmal googeln – ich glaube, das sagt alles aus, oder? *zwinker*
Nein, solche Veranstaltungen (wie auch die LoveLetterConvention sowie die Buchmessen) kosten sehr viel »Eintrittsgeld« für Autoren, das mir als kleiner Nischen-Autorin einfach nicht zur Verfügung steht.
Vielleicht irgendwann, wenn ich meinem großen Traum ein gutes Stück näher gekommen bin.
F: Was ich bei dir wirklich sehr bewundere ist, wie offen du auf WordPress mit deinen neuen Projekten umgehst. Könntest du den Lesern die ihn noch nicht entdeckt haben einen kleinen Eindruck dazu geben?

Vielen Dank für deine Komplimente! Ja, ich versuche auf meinem Blog und zukünftig vor allem in meinen Newslettern den (potentiellen) Lesern einen kleinen Vorgeschmack auf kommende Veröffentlichungen geben.
Als nächstes Buchbaby warten die Abenteuer von Foy darauf, die abschließende Runde bei Testlesern zu machen (übrigens – treue Newsletterabonnenten können sich hierfür bewerben). Das Buch wird die dunkelhäutige Magd bei ihrer halb unfreiwilligen Reise von Worms nach Dänemark und in ein neues Leben begleiten.
Zeitgleich schreibe ich an einem Manuskript, mit dem die »Wikinger im Herzen« einen Genre-Ausflug in Richtung Urban Fantasy/Contemporary Romance-Mix machen werden.

F: Gibt es noch irgendetwas das du den Lesern abschließend noch sagen möchtest?
Zunächst möchte ich mich bei jedem einzelnen meiner Leser bedanken, nicht nur bei jenen, die mir mittels Rezensionen eine (überwiegend extrem positive) Rückmeldung zu meinen Büchern gegeben haben und nicht nur bei der stetig wachsenden Schar an wahren Fans, die nicht müde werden, für meine Bücher Empfehlungen auszusprechen, sondern einfach jedem, dem ich eine Reise in die Wikingerzeit, in die Köpfe meiner Protagonisten ermöglichen konnte.
Euer Feedback – auch in Form von gekauften Büchern bzw. gelesenen Seiten bei KU – ist mir täglich Ansporn, mit meinem Schreiben weiterzumachen.
A propos KU bzw. Amazon: Meine im Selfpublishing erschienenen E-Books sind exklusiv bei Amazon erhältlich, einfach aus dem Grund, weil meine Bücher ohne diesen Deal komplett in der Versenkung verschwinden würden.
Wer sie aber lesen möchte und über keinen Kindle verfügt, dem helfe ich gerne weiter! Einfach das Buch bei Amazon kaufen und einen Screenshot von der Kaufbestätigung an mich schicken (Facebook-PN oder E-Mail an mich, Adresse ist auf dem Blog) – ich versende dann umgehend ein EPUB!

F: Ich bedanke mich sehr für deine ausführliche Antwort und hoffe du kannst noch viele Leser in deine Geschichten »beamen«.

Vielen herzlichen Dank für deine tollen und außergewöhnlichen Fragen und die lieben Wünsche!