Sieh mich an von Erin Stewart

Dieses Buch sieht nicht nur wunderschön aus, sondern es ist es auch im Inneren. Auch wenn die Geschichte keine leichte Kost ist.

Avas Geschichte macht mich betroffen und ich kann Ihre Emotionen so gut nachempfinden. Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen wie es mir an Avas Stelle gehen würde. Ihre Eltern tot. Ihre Cousine tot. Sie? Unerträgliche Schmerzen und viele Ops. Und jetzt lebt sie bei ihrem Onkel bzw ihrer Tante in dem Kinderzimmer ihrer toten Cousine. Was quasi ein Schrein ist. Und durch ihre schweren Verbrennungen wird sie immer angestarrt oder schlimmeres. Kein Wunder wenn man da verbittert, introvertiert, traurig und deprimiert bis deprrssiv ist. Durch einen Deal mit ihrer Tante geht sie wieder zur Schule und lernt dort Piper und Assad kennen. Die Beiden sind wirklich großartig und etwas ganz besonderes. Trotzdem tut sich Ava mit der „realen“ Welt schwer. Denn die kann oft grausam sein. Und auch die stärksten Personen sind manchmal schwach und brauchen Hilfe. Aber auch für Ava selbst hält das Leben noch einige Lektionen bereit…

Diese Geschichte hat mich emotional sehr lange beschäftigt und tut es in gewisser Weise immer noch. Denn hier wird die Geschichte einer Überlebenden erzählt, die aber gar keine sein will. Sondern mit dieser Tatsache hadert. Und die man gerade deshalb sofort ins Herz schließt. Die Autorin hat hier eine sehr stimmige, emotionale, ungeschönte Geschichte erzählt, die einen trotzdem viele Weisheiten für sein eigenes Leben mitgibt. Ich kann dieses Buch nur wirklich jedem empfehlen.

ich vergebe 👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen.

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