Der Mann der Sherlock Holmes tötete von Graham Moore

Das Cover und der Klappentext versprachen mir eine spannende Kriminalgeschichte.

Da ich in der Hörprobe die Stimme des Sprechers Davids Nathans sehr angenehm fand habe ich mir das Hörbuch gekauft. Und seine Stimme hat mich wirklich bei der Stange bleiben lassen, denn ich tat mich etwas schwer mit der Geschichte.

In diesem Buch gibt es zwei Geschichten. Die erste spielt in der Vergangenheit – 1893 bis 1900. Hier werden fiktive Krimi Handlungen mit biografischen Begebenheiten aus dem Leben von Arthur Conan Doyle. Nur ist eben dieser für seinen Erschaffer Arthur Conan Doyle über die Jahre ein großes Problem geworden da er die fiktive Person soviel bekannter wurde als Arthur Conan Doyle selbst. Da er also immer im Schatten seiner eigenen Figur leben muss kann man natürlich gut verstehen, dass er hin und her überlegte ob er Sherlock Holmes nicht doch umbringen sollte. Dies erklärt er am Anfang auch sehr schön. Diesen Teil der Geschichte fand ich auch sehr gut ausgearbeitet und spannend.

Der zweite Erzählstrang spielt im Jahr 2010 und beschreibt die Ermittlungen des unscheinbaren Harold White in einem mysteriösen Mordfall. Dieser ist ein großer Fan von Sherlock Holmes und hat alle Bücher gelesen. Sein größter Wunsch ist genauso erfolgreich zu werden wie sein Idol. Er wird sogar in einen Sherlock Club aufgenommen. Aber für mich ist Harold kein zweiter Sherlock Holmes. Er wirkt an vielen Stellen sehr naiv und kombiniert nur wenig. Dies macht die Ermittlungen sehr langatmig und zäh. Es geht nur im Schneckentempo voran und dies führt leider dazu, dass mir die Freude am Buch ein wenig verloren geht.

Ich vergebe 👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen.

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