The Belles Schönheit regiert von Dhonielle Clayton

Dieses Cover ist einfach nur traumhaft schön. Da hat sich Alexander Kopainski selbst übertroffen.

„Belles sind die Nachkommen der Göttin der Schönheit, gesegnet mit dem Arcana, um die Welt zu verbessern und die Leute von Orléans zu retten.“

Leider kann ich das von der Geschichte selbst nicht behaupten. Camelia ist eine von sechs Belles die gerade 16 geworden ist und sich nun den Beauté-Carnaval stellt. Jede der Belles muss sich vor aller Augen einer Vorführung ihres Könnes abliefern und wird dann von der Königin entweder als Favoritin erwählt, in eines der vier Teehäuser oder zurück nach Hause geschickt. Natürlich würde ihnen allen 16 Jahre lang von ihren Müttern (auch Belles) eingeredet, dass sie die Favoritin werden müssten. Ihr ganzes Leben wurden sie auf diesen Tag und ihr neues Leben danach vorbereitet. Für Camelia bricht eine Welt zusammen, als ihre liebste Schwester Ambrosia anstatt ihr zur Favoritin gewählt wird. Sie landet trotz ihres Regelverstoßes auf Platz 2 und wird dem bedeutesten der Teehäuser zugewissen. Zickereien zum Abschied inklusive. Doch die tägliche Arbeit ist von den immer gleichen – bis ins aller-, allerkleinste Detail beschriebenen – Handgriffen geprägt. Es gehen mysteriöse Dinge vor sich, es ist von anderen Belles die Rede und Camelia hat kaum Kontakt mehr zu ihren Schwestern. Die vorigen Belles tragen schwarze Schleier und sind sehr wortkarg. Hier dachte ich, dass die Geschichte Fahrt auf nimmt dich leider versandete alles im nirgendwo. Ich war irgendwie in dieser oberflächlichen, schalen Welt gefangen, aus der es kein Entrinnen gab. Dafür aber gefühlt 100000 Dinge oder Produkte mit dem Wort Belles davor. Und die ständigen Wiederholungen. Die Charaktere blieben blaß und wurden auch nur oberflächlich beearbeite so dass ich wirklich zu keiner von ihnen, außer vielleicht Edelweiß, eine Verbindung aufbauen konnte. Die Liebesgeschichte war mehr als fragwürdig und für mich überhaupt nicht glaubwürdig. Die Geschichte um die Königstöchter mehr als überzeichnet und einfach an vielen Stellen nicht nachvollziehbar. Genau wie einige Entscheidungen von Camelia. Die einzige die mich neben Sofia noch mehr genervt hat war diese Ambra. Die hat für mich dann echt noch dem Fass den Boden ausgeschlagen mit ihren Entscheidungen. Ich fand die ganze Geschichte viel zu konstruiert und vor allem das Ende einfach nur furchtbar.

Teil 2 werde ich nicht mehr lesen, da ich von Teil 1 einfach mehr erwartet habe. Ich dachte wirklich, dass Camelia eine wunderschöne (weil eine Belles) Revolutionärin ist, die in Orléans einiges zum Besseren wendet. Aber dieses kleine Flämmchen der Revolution, dass immer mal wieder aufflackert war mir da einfach zu wenig. Insgesamt war mir von allem zu wenig – Spannung, Emotionen, Hintergründe, Erklärungen… Die einzigen zwei Dinge die ich bekommen habe – dafür aber viel zu viel davon waren Momente wo ich die Augen verdrehen bzw den Kopf schütteln musste und die Schönheitsbehandlungen die immer gleich überausführlich beschrieben wurden.

Ich kann hier leider nur 👑👑 von 5 Krönchen vergeben.

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