My Dead Sister‘s Lvestory von Lea Melcher

Das Cover ist durch die Rosa- und Rottöne ein richtiger Hingucker und machte mich genauso neugierig wie der Klappentext.

Antonia und Theo kennen sich nicht, doch plötzlich haben sie etwas gemeinsam. Ihre Geschwister Zoe und Max sterben zusammen bei einem Autounfall. Und plötzlich steht ihr Leben Kopf. Denn wie wird man mit soetwas fertig?

»Ich wär gern in allen möglichen Welten, nur nicht in dieser.«

Durch das Tagebuch haben die beiden aber immer noch das Gefühl ihren Geschwistern nahe sein zu können. Und so lesen die beiden unterschiedlichen Teenager jeden Tag einen Eintrag. Mit jedem Eintrag tauchen sie etwas mehr in die Geschichte ihrer Geschwister ein und lernen vor allem Zoe von einer Seite kennen, die sie niemals jemanden gezeigt hätte. Aber auch mit jedem weiteren Eintrag verschwimmen die Grenzen zwischen Antonia und Zoe mehr. Und auch Theo wird immer mehr zu Max. Bis ich mich frage ob das noch Trauerbewältigung ist oder ob die Personen zu einer verschwimmen.

Die Autorin versteht es wirklich mich diese Vielfalt an Gefühlen, Leid, Sorge und Unsicherheit selbst fühlen zu lassen. Man begleitet die beiden Protagonisten nicht nur sondern wird selbst zu jemandem der unbedingt wissen will wie es zu dieser schrecklichen Tragödie kommen konnte. Auch die Ohnmacht der Eltern und die verschiedenen Copingstrategien aller Beteiligten gingen mir sehr nahe.

Einzig das Ende kam meines Erachtens dann ein wenig schnell. Ansonsten wirklich ein Buch, dass mich nachdenklich zurück lässt.

Ich vergebe 👑👑👑👑 von 5 Krönchen.

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