Monsters of Verity Dieses wilde, wilde Lied von Victoria Schwab

Das Cover wirkt durch die Schlichtheit und die düsteren Farben sehr geheimnisvoll. Es hat mich genauso wie der Klappentext selbst vom ersten Moment an angesprochen.

Die Geschichte beginnt und ich begegne Kate, die gerade wieder von einer Privatschule geschmissen wird, um nach Verity zurückzukommen. Vor 12 Jahren begann das Phänomen, dass Gewalttaten verschiedene Monster – Korsai, Malchai und Sunai – hervorbringt und Verity City dadurch nicht mehr sicher ist. Denn die Monster stellen nun für die lebenden Menschen eine Gefahr da. Seitdem ist die Stadt in zwei Teile geteilt. Den einen Teil beherrscht Kates Vater Harker der für mich quasi der König der Monster ist und den anderen Henry Flinn, der früher Chirurg war und mit seiner Einheit versucht die Menschen vor den Monstern zu beschützen. Harker verlangt Schutzgeld von Menschen und gibt ihnen dann eine Münze, um den Monstern zu signalisieren, dass diese Menschen tabu ist und hält sich einen eigen Malkai zuhause. Trotzdem liebt Kate ihn und will diesmal unbedingt in seiner Nähe bleiben. August dagegen lebt als Flynns Sohn, mit seiner Mutter Emily, seinem Bruder Leo und seiner Schwester Ilsa zusammen. Aber er ist wie seine Geschwister nicht der leibliche Sohn der Flynns sondern ein Sunai.

Bis jetzt durfte August nicht helfen, aber nun erhält er endlich die Chance dazu. Leider beinhaltet das, dass er zur Schule gehen muss und Kate Harker observieren soll. Was sich leicht anhört stellt sich bald als schwieriger als gedacht heraus. Denn plötzlich wird ein Anschlag auf Kate verübt und August soll es gewesen sein. Dabei hat er sie doch gerrttet. Den Beiden bleibt nichts anderes als gemeinsam zu fliehen. Doch damit beginnt ein Katz und Maus Spiel, dass die Beiden an ihre Grenzen bringt. Und die Frage ist, wem können sie noch trauen?

Die Autorin versteht es meisterlich die beklemmende Atmosphäre der Stadt durch ihre Worte auf mich übergehen zu lassen. Kate und August wachsen mir sofort ans Herz, weil ich sie so gut verstehen kann. Die Geschichte ist von Anfang an sehr temporeich, spannungsgeladen und stellenweise brutal. Die Konflikte von Kate und August sind sehr realistisch dargestellt und schaffen eine tiefe Verbundenheit zu mir. Genauso wenig wie die Protagonisten weiß ich wie die Geschichte ausgehen wird, da die Autorin viele Wendungen eingebaut hat und sich so meine Vermutungen jedesmal aufs neue zerschlagen hat.

Besonders die detailreiche Darstellung der Monster und der Weltenbau sind einfach herausragend, beginnend mit dem Lied bis zur letzten Klaue.

August und Kate wachsen im Laufe der Geschichte wirklich über sich hinaus und ich fand auch die aufkeimende Romanze überhaupt nicht kitschig und sehr glaubhaft dargestellt. Nun bleibt mir nur sehnsüchtig auf Teil 2.

Ich vergebe 👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen

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