Marinka Die Reise nach dazwischen von Sophie Anderson

Ich war nach dem Cover und dem Klappentext sehr neugierig auf die Geschichte und wollte sie gleich lesen.

Der Einstieg gelingt mir durch den bildhaften Schreibstil. Wobei das Bild oft sehr düster anmutet. Denn Marinka wohnt mit ihrer Großmutter allein in einem sehr besonderen Haus. Sie helfen den Toten beim Übergang vom Diesseits ins Jenseits. Marinka soll die nächste Baba Yaga werden. Dabei träumt sie davon Freundschaften zu schließen und normal zu leben. Denn täglich jemanden kennenzulernen und sich ein paar Stunden später für immer von ihm verabschieden zu müssen stimmt sie traurig. Darum sperrt sie sich auch davor die Sprache der Toten zu lernen…

Mit diesem Buch bringt uns die Autorin mehrere Themen auf einfühlsame Art näher. Sie erzählt vom Erwachsen werden, wie man mit seinen Träumen umgeht, dass man vor den Tod keine Angst haben muss und dass man auch ein glückliches Leben führen kann, wenn man nur will.

Die Figuren in der Geschichte sind toll ausgearbeitet. Leider dauerte es etwas bis ich mit Marinka warm wurde. Die ersten Kapitel lang verstand ich ihre Gedankengänge zwar, aber sie lösten nur wenig bis gar keine Gefühle bei mir aus. Das gab sich aber bald und dann fieberte ich mit Marinka mit. Auch ihre Großmutter ist eine sehr besondere und intressante Person. Aber am Besten gefiel mir das Haus mit seinen Hühnerbeinen, seinen Gefühlen und seinem Eigenleben.

Ich vergebe 👑👑👑👑 von 5 Krönchen.

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