Rezension zu Vayas Töchter – Emilias Gift von Lara Kalenborn

Das Cover finde ich bei diesem Buch wunderschön. Die verschiedenen ineinander übergehenden Farben und die Schrift sind wirklich ein Eyecatcher. Auch der Klappentext machte mich neugierig auf das Buch.

Erster Absatz: „Fabel Sonnenstein spürte die Kälte auf ihrer Haut, aber ihr vor Kraft strotzender Körper schützte sie vor den eisigen Januarwinden, die schon seit Tagen durch das Ruhrgebiet fegten. Obwohl sie nichts als eine zerfranste Jeans, Sneakers und ein dünnes Darkwing-T-Shirt mit aufgedruckter Schildkröte trug, glühte ihr Inneres warm“.

Auszug aus: Kalenborn, Lara. „Emilias Gift.“ iBooks.
Dieses Material ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

Anfangs hatte ich zwar leichte Schwierigkeiten in das Buch zu finden, aber nach dem ersten Kapitel tauchte ich vollständig in die Geschichte ein.

Da Lara diese Geschichte aus der Sicht mehrerer Protagonisten erzählt machte es für mich auch leichter ihre Gedankengänge nachzuvollziehen.

„Fabel ließ sich fortbringen – sie hatte ja wirklich keinen anderen Ort, wo sie hingehen konnte. In der ganzen, riesigen Stadt gab es nur ein Zuhause für eine Kreatur wie sie“.

Diese innerem Konflikte werden sehr bildhaft dargestellt und so konnte ich mich wirklich gut in Fabel und Emilia hineinversetzen.

„Doch als die Wut dann tatsächlich vorüber war, drang die Erkenntnis so gnadenlos auf sie ein, dass ihr sofort Tränen in die Augen stiegen. Tom Marillo leblos vor sich auf dem Boden liegen zu sehen, ließ es ihr speiübel werden.
Was habe ich getan?!
Sie schlug sich bestürzt die Hände vor den Mund, wandte sich ab, um Toms Leiche nicht eine Sekunde länger ansehen zu müssen.“

Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet, die Handlung ist stimmig und durch die immer wieder überraschenden Wendungen ist es eine temporeiche Geschichte mit vielen Überraschungen.

Der Handlungsbogen baut eine stetig wachsendene Spannung auf die einen nach Ende des Buches eigentlich dazu animiert am Besten sofort weiterzulesen. Lara versteht es einfach meisterhaft die Worte im Buch zu Bildern in meinem Kopf werden zu lassen.

Gelungener Reihenauftakt mit überraschenden Wendungen, ergreifenden Schicksalen, stimmiger Story und großartigen Charakteren.

Darum vergebe ich 👑👑👑👑👑           von 5 Krönchen

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1 Kommentar zu „Rezension zu Vayas Töchter – Emilias Gift von Lara Kalenborn“

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