Novus Ordo Seclorum von Gabriela Swoboda

Das Cover von Novus Ordo Seclorum hat mich sofort angezogen und ich finde es vermittelt sofort eine mystische, magische Aura. Auch der Klappentext klang so vielversprechend, dass ich mir sofort das Ebook auf den Kindle lud.
Schon der erste Absatz des Prologs – dieser spielt in Dublin um 1937 – verursachte mir eine Gänsehaut.
»Der Wintersturm rüttelte an den undichten, mit kleinen Holzriegeln verschlossenen Fenstern. Durch den dürftig eingerichteten Raum kroch der kalte Hauch des Sturms, der in dieser Nacht über die Insel tobte, und ließ die Flammen im Kamin tanzen.«
Gabrielas Schreibstil lässt sich sehr leicht lesen und zieht mich gleich in den Bann der Geschichte. Vor allem, als dann die Geschichte wieder springt und ich diesmal im jetzt lande.

Wir schreiben das Jahr 2011 und ich treffe auf Mara die mir sofort sehr sympathisch ist. Aber als ich auf ihren Freund Magnus treffe wandelt sich dieses Gefühl. Dieser ist mir von der ersten Zeile an unsympathisch und mir stellen sich alle Härchen im Nacken auf. Immer weiter entwickelt sich die Handlung und Mara weiß nicht wie ihr geschieht. Wem kann sie trauen und was hat es mit Frederick und dem Buch auf sich?

»Das Buch, das du heute gekauft hast, und mit dem du fast dein Schicksal besiegelt hättest, wäre es meiner Schwester aufgefallen. Du hast dir das Buch nicht ausgesucht, nein, es hat dich erwählt.«

Mara entschließt aber auf ihre Intuition zu hören und fürs erste zu ihrer Tante nach Comerra zu fliegen. Doch da beginnt das Abenteuer für Mara erst. Da Gabriele immer wieder die Erzählperspektiven wechselt schafft sie damit ihrem Buch nicht nur eine sehr gute Dynamik, sondern ich erhalte außerdem auch einen besseren Einblick in die Gedanken, Gefühle und Motivationen der verschiedenen Charaktere.

Dieses Buch ist jedoch kein Buch, dass sich nebenbei lesen lässt. Durch die grandiose Story muss man die Seiten der Geschichte aufmerksam lesen, um nichts von der Handlung zu verpassen. Gabriela hat hier irischen Sagen und verschiedene Legenden, wie die von Avalon oder Atlantis, mit neuzeitlichen Verschwörungstheorien kombiniert.

Durch die großartig ausgearbeiteten Charaktere, der spannenden Story und einem wundervoll bildhaften Schreibstil schafft es Gabriela hier ein Buch zu erschaffen, dass ich jedem nur ans Herz legen kann.

Dafür vergebe ich 👑👑👑👑👑 von           5 Krönchen

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