Abandoned – Penny Lane Chapman

»Du bist nicht frei Ty. Deine Besessenheit, die Liebe zu Blake bringt dich dazu, unüberlegt zu handeln, und auch wenn du es nicht zugeben kannst, tut es weh. K ist nicht frei, weil er sich um Farren sorgt. Elisha versteckt sich wie Blake hinter einem Lächeln und ich…«
»Ich rede mir jeden Tag ein, dass es besser wird, aber das wird es nicht. Was ich damit sagen will, wir haben etwas, das uns angreifbar macht, und solange das so ist, ist man niemals wirklich frei.«

Das Cover von Abonded hat Marie wieder genial hinbekommen. Es ist ganz Blake und ich liebe es.

In Pretend hatte ich meine Probleme mit Tyler. Nicht wegen der Partys, dem aggressiven Verhalten oder wie er mit oder über Blake sprach. Nein. Das ganze fing in St Celline an. Der Abend wo er mit den Anderen Farren jagte. Er machte ihr Angst. Mir noch mehr. Und genau wie bei Farren, fand ich ihn danach immer schlimmer. Gruseliger. Ein Blick allein bereitete mir Gänsehaut und ich war – genau wie Farren – froh als Kieran die Bremse zog. Freaks erkennen sich untereinander – ja ich gehöre auch zu ihnen.

Also wartete ich mit gemischten Gefühlen auf das Buch. Einerseits wollte ich Tyler kennen lernen, verstehen warum er so war wie er war. Anderseits hatte ich Angst was ich zu sehen bekam. Aber auf Blake, Farren und die Jungs freute ich mich unheimlich.

Also war ich mutig und las das Buch. Was soll ich sagen. Ich verstehe es nun. Und ich muss mich bei Tyler entschuldigen, denn er war lange nicht so ein kranker Typ als ich gedacht habe. Er hatte sich einfach nur seine eigenen Katastrophen geschaffen. Aber ich sah den Typ hinter der Maske und den mag ich. Und dem vertraue ich. Obwohl ich von den Jungs mit Harlans oder Elishas Art am Besten kann. Aber Tyler und Blake sind beide genauso stur wie sie mutig sind. Und sie tun alles für die Menschen die sie ins Herz geschlossen haben, auch wenn es sie dabei umbringt.

„Ich hasste es, meine Freunde in den Krieg mit Reano reinzuziehen, aber wir waren eine Familie. Blutete einer, bluteten alle.“

Penny hat wieder ein Meisterwerk abliefert, dass dich von der ersten Zeile an packt und erst wieder los lässt wenn du damit fertig bist. Ihre Geschichte ist wieder ungeschönt, ehrlich und manchmal wirklich hammer hart, aber genau deshalb liebe ich ihre Bücher. Weil es im wahren Leben eben auch so ist. Penny hat uns damit wieder eine Botschaft übermittelt. Es egal ist welche scheisse dir passiert, du hältst es aus und gehst gestärkt daraus hervor. Auf die eine oder andere Art.

In Pretend hieß es kenne deinen Wert und entschuldige dich nie dafür, wie du bist. Hier heißt es jeder erschafft sich seine eigenen Katastrophen.

Dieses Buch ist eins meiner Jahreshighlights und ich vergebe                 👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen

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