Vier Jahre ohne dich von Katharina Wolf

Das Cover von Katharinas Debütroman ist wunderschön gewählt. Die Farbkombination mit dem Frauengesicht und den zarten Blüten hat es mir sehr angetan.
Katharinas Schreibstil macht es mir einfach immer leicht in die Köpfe ihrer Protagonisten einzutauchen. So lerne ich also Nora kennen die kurz vor ihrem Abi steht. Sie hat einen Freund der Jan heißt und ist seit 2 Jahren mit ihm zusammen. Sein Bruder Sebastian ist ihr bester Freund und seine Mutter Bianca hat Nora quasi adoptiert. Ich erfahre, dass Nora eine schwere Kindheit hatte und erst mit Jan eine richtige Familie kennenlernte. Auch Jans Familie hat schwere Zeite durchgemacht, als sein Vater seine Mutter wegen einer jüngeren verließ. Seitdem gab es nur noch Bianca, Jan und Sebastian die diese traumatische Erlebnisse alle mehr schlecht als recht verwunden hatten.

Trotzdem war Nora sehr glücklich, da sie endlich nicht mehr allein war, aber Jans Job in einer PR Agentur trübt das Glück. Da Jan versuchte in der Firma übernommen zu werden musste er sehr oft länger arbeiten, oder am Wochenende und hat recht wenig Zeit für Nora. Diese fühlt sich immer mehr vernachlässigt. Dann war da noch Jans Arbeitskollegin Fernanda die Jan immer öfter auch in der Freizeit anruft und Nora kopfzerbrechen bereitet . Nora stürzt sich in die Vorbereitungen für ihre Abiparty ohne zu wissen, dass sich alles ändern wird…

Mehr sage ich hier nicht zur Story, weil ich niemanden spoilern will. Aber ich war wieder einmal begeistert wie es Katharina schafft soviel Gefühl mit einfachen Worten zu transportieren. Außerdem stellt Katharina ihre Protagonisten nie auf einen Sockel, sie machen Fehler, treffen schlechte Entscheidungen und man bekommt ihre Gefühle immer mit aller Intensität und ungeschönt zu spüren.

Ich leide mit wenn es Nora schlecht geht, ich verstehe ihre Tränen, ihre Depressionen – die wirklich sehr, sehr real dargestellt werden – ihre Ängste, ihre Träume und ihre Hoffnungen. Auch die anderen Protagonisten sind so liebebswert, dass ich sie am liebsten umarmt hätte, allen voran natürlich Sebastian und Hariko. Lange wusste ich nicht wie die Geschichte enden würde, aber als es zu Ende war ließ es mich mit einem Lächeln im Gesicht zurück.

 Weil es ein wundervolles Buch war und ich wieder für mich bemerkte wie sehr ich Bücher schätze wo es – genau wie im richtigen Leben – nicht immer alles einfach und gerade läuft, sondern die Protagonisten mal stolpern, straucheln und sich erst wieder ihren Platz in der Welt suchen müssen. 

Da ich dieses Buch gar nicht aus der Hnd legen konnte bis es zu Ende war, kann ich hier nur  👑👑👑👑👑 von 5 Krönchen vergeben.

 

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