Ein Cowboy am Nordpol oder der Tag des hässlichen Hundes von Kerstin Ruhkieck

Kerstin bezeichnet es ja gerne als „Anti-Märchen“. Vielleicht hat es mir deshalb so gut gefallen. Aber seit ich das Cover und den Klappentext gesehen habe wusste ich, dass ich dieses Buch umbedingt lesen wollte. Ich musste herausfinden was es mit diesem Titel auf sich hatte…

Jakob und Nora mochte ich gleich auf Anhieb, obwohl es mir Jakob echt nicht leicht machte. Aber ich sah in diesem einen Moment am Dach wohl auch diesen kurzen Moment hinter seine Fassade. Genau wie Nora. Ich war echt beeindruckt wie sie dort oben gegen ihre Ängste ankämpfte und das erste Mal über sie hinauswuchs.

Beide haben schon einiges in ihrem noch jungen Leben mitmachen müssen und obwohl es die Beiden einerseits verbindet trennen ihre inneren Konflikte sie andererseits auch. Es hat mich sehr berührt zu erleben wie Jakob und Nora durchs Leben straucheln und immer wieder die Kraft finden weiterzumachen und wieder aufzustehen. Auch im Momenten die einen den Boden unter den Füßen wegziehen, weil man mit manchen Entscheidungen seiner Mitmenschen nur schwer leben kann.

Aber manchmal sind diese notwendig um seine eigenen Fesseln abzustreifen und zu einer neueren, besseren Version von sich selbst zu werden, auch wenn es weh tut. Kerstin hat mir mit diesem Buch wieder vor Augen geführt, dass man Dinge nicht nur hinter sich lassen, sondern auch damit abschließen muss, um eine Chance auf Liebe, Glück und Zufriedenheit zu bekommen.

Ich vergebe für die gelunge Geschichte

👑👑👑👑👑 von 5 Herzen

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