Wir fliegen wenn wir fallen von Ava Reed

Meine Lieben!

Ich weiß, ihr habt schon viele Rezensionen über Avas traumhaftes Buchbaby gelesen, aber hier kommt trotzdem meine. Ich kann einfach nicht, nichts dazu sagen…

„Ich möchte meine Erinnerungen verbrennen. Ich möchte sie nehmen, zusammenknüllen oder zerreißen, es ist mir egal, und sie mit allem was mir geblieben ist, in Asche verwandeln. Mit all dem Schmerz, der Trauer und Wut, der Angst und dem großen Loch in mir drin“.

Das Cover und die Farbgestaltung haben mir von Anfang an so gut gefallen, auch wenn mir viele Teile des Covers erst nach dem Buch so richtig klar waren.

Als ich den ersten Absatz von Avas Buch gelesen habe war ich wirklich überrascht wie sehr es mich packte und meinen Schmerz wieder an die Oberfläche holte. Ich fühlte mich Yara deshalb sofort verbunden und konnte sie wirklich gut verstehen.

„Manche Wünsche gehen nicht in Erfüllung, egal, wise sehr wir flehen und betteln, wie sehr unser Herz dran hängt. Aber was wären wir ohne sie?“

Ja was wären wir ohne sie? Ich habe mir lange versucht darüber klar zu werden und für mich eine stimmige Antwort zu finden. Dabei musste ich nur dieses Buch lesen. Es half mir auf viele Fragen  in meinem Leben Antworten zu finden wo ich vorher verzweifelt danach gesucht habe.

Auch Noel habe ich sofort ins Herz geschlossen, obwohl er sich am Anfang nicht gerade von seiner besten Seite zeigt. Yara und Noel taten mir unglaublich leid, als ich dabei zusehen mußte, wie sehr sie beide auf ihre Art unter Phils Tod litten.

„Ich sag dir nur eines: Wenn du nicht weiterweißt, hör in dich hinein, hör auf dein Herz. Tief in dir drin wirst du alle Antworten finden, die du suchst. Yara, unser Herz zeigt uns, wer wir sind und wer wir sein können, wenn wir den Mut finden, ihm zu folgen“.

Mehrmals hatte ich im Laufe des Lesens Tränen in den Augen. Genau wie Yara und Noel. Auch für die Beiden war es keine einfache Reise. Immer wieder mussten sie sich mit sich selbst auseinandersetzen. Sie mussten sich all ihren Ängsten und ihrer Vergangenheit stellen, um einen Weg zu finden damit zu leben.

„Das Hauptmerkmal der Vergangenheit? Sie ist vorbei. Das größte Problem daran? Das heißt nochlange nicht, dass sie dich loslässt“.

Die Beiden wachsen mit jeder Aufgabe mehr und obwohl es erst schmerzhaft ist die alten Wunden wiederaufbrechen zu lassen, ist es für Yara und Noel auch der einzige Weg damit abzuschließen.

„Was es für mich bedeutet zu leben. Zu hoffen, zu lieben, zu fühlen. Es geht darum Angst zu haben und den Mut sie zu besiegen. Darum, aufzustehen, wenn man hingefallen ist. Es geht ums Verzeihen, nicht ums Vergessen. Es geht ums Erinnern. Es geht um Momente die dir den Atem rauben“.

Spätestens hier musste ich wieder heulen, weil es gerade so gut auf meine Situation zutraf. Gut man könnte meine Lage im Vergleich zu Yaras und Noels Traumata vielleicht trivial nennen, aber für mich ist es nun einfach real genug. Dieses Buch hat mir die Kraft gegeben mich meinen Ängsten zu stellen und meine Probleme zuzulassen. Natürlich ist es noch ein weiter Weg, bis es wieder richtig gut ist, aber es hat zumindest meine Last verringert und mein Herz fühlt sich nun leichter an.

Ich habe selten ein Buch gelesen wo ich soviel über mich selbst dabei gelernt habe, ohne aber die eigentliche Story aus den Augen zu verlieren. Diese Buch ist wunderschön und besonders.

 

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